By Roland
14 Oct, 2009 6:31 pm
Während die PR-Abteilung von Dell alles tut, um es so aussehen zu lassen, als würde man sich voll und ganz nach den Kundenwünschen richten, wenn es um Netbooks geht, hat Firmenchef und Gründer Michael Dell anlässlich einer Veranstaltung in den USA durchblicken lassen, was er selbst von unseren kleinen Lieblingen hält. Nämlich nichts.
Für ihn sind Netbooks nichts weiter als ein kurzlebiges Phänomen.
Bei einem Auftritt vor dem so genannten Churchill Club erklärte Dell, dass die Nutzer herkömmlicher Notebooks lieber an ihren aktuellen Geräten festhalten würden, als Netbooks zu benutzen. Als Beispiel nannte er den Fall eines Besitzers eines 15-Zoll-Notebooks, dem man im Tausch ein 10-Zoll-Netbook in die Hand drückt. Nach anfänglicher Begeisterung wegen der geringen Größe und des geringen Gewichts werde der Kunde im Normalfall nach spätestens 36 Stunden vom Netbook genug haben und sein Notebook zurück fordern, so Dells Prognose.
Für Dell sind Netbooks offenbar – wie eigentlich für die meisten Kunden – nur eine Ergänzung zu bereits vorhandenen Geräten mit größeren Displays. Ein nicht gerade kleiner Teil der Kunden sei mit den kleinen Bildschirmen und langsamen Prozessoren der Netbooks unzufrieden, so Dell weiter. Die Geräte seien daher kein Ersatz für Desktops oder normale Notebooks oder gar High-End-Produkte. Oh Wunder! Mit Blick auf Windows 7 sagte Dell, dass das neue Betriebssystem vor allem auf leistungsfähigeren Rechnern sein Potenzial ausspielen könne. Wenn man die neuesten CPUs, Windows 7 und Office 2010 kombiniere, werde man seinen PC wieder lieben lernen – was man lange Zeit nicht behaupten konnte, so seine Auffassung.
Quelle: PCWorld










