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Tester: Dell Mini 10v mit Ubuntu Moblin Remix noch nicht perfekt

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14 Oct, 2009 7:24 pm

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Dell Inspiron Mini 10v, Ubuntu Moblin Remix Developer EditionDie Kollegen von Ars Technica haben sich getraut, eines von Dells neuen Moblin-Netbooks für Entwickler zu erwerben und dann auch gleich noch ausführlich unter die Lupe zu nehmen. Die Testergebnisse fallen durchaus positiv aus, es wurde aber auch deutlich, dass Intel noch einige Arbeit in sein freies Betriebssystem stecken muss, bevor es wirklich für den Massenmarkt bereit ist.

Nach Meinung der Tester von Ars Technica muss Intel vor allem bei den wichtigsten Anwendungen noch kräftig investieren, da sie bei weitem nicht den gleichen Funktionsumfang bieten können wie die bereits existierenden freien Anwendungen, an deren Stelle sie eigentlich treten sollen. Die Tester bestätigten Dells Warnungen, wonach die Software noch lange nicht fertig ist und normale Kunden lieber zu einem mit dem normalen Ubuntu ausgerüsteten Netbook greifen sollten, wenn sie ein voll funktionsfähiges System wünschen. Noch ist Moblin auf dem Dell Inspiron Mini 10v lange nicht für den produktiven Alltagsbetrieb.

myzone

Noch lässt sich nach Auffassung der Kollegen kein endgültiges Statement über die Qualität von Moblin treffen. Was es schon jetzt zu bieten hat, beeindruckte aber, so dass Moblin bereits sehr vielversprechend wirkt und zeigt, welche gute und innovative Ideen in dem System stecken. Noch gebe es zwar Ecken und Kanten, doch Intel könne ja seine reichlich vorhandenen Ressourcen und Erfahrungen nutzen. Gerade die “Zones” und das angepasste Frontend können schon jetzt überzeugen. Der Browser hingegen kann gegenüber dem normalen Firefox keineswegs mithalten, ist dafür aber sehr einfach zu benutzen.

Hier geht’s zu Ars Technicas Review des Dell Mini 10v mit Ubuntu Moblin Remix Developer Edition

Quelle: Ars Technica

  • Fredl

    einer der großen Vorteile an Linux ist sicherlich die Vielfalt an GUIs, die dem User zur Auswahl stehen. Allerdings zeigt sich hier am Beispiel Moblin auch die Komplexität dieses Themas. Mal schnell eine komplett neue Desktopoberfläche aus dem Ärmel zu schütteln, ist meines Erachtens äußerst schwer moeglich.
    Der Sinn des Projektes erschließt sich mir bis heute nicht wirklich. Einen Sinn hätte es für mich gemacht, wenn es beim Start des Moblin-Projektes keine nennenswerte Alternativen gegeben hätte, aber mit Windows und Ubuntu NBR, waren/sind diese vorhanden. Ubuntu NBR ist Moblin um ganze Güterzuglängen voraus, unabhängig von der Tatsache, dass es sich bei Netbooks meistens um Zweit- oder Drittgeräte handelt und sich der User ein anderes Betriebssystem auf sein Netbook packt, als er auf dem Primär-PC verwendet.
    Vielleicht waren solche Überlegungen auch der Ausschlag für Intel das halbfertige Moblin an die Linux Foundation zu übergeben.

  • Fredl

    einer der großen Vorteile an Linux ist sicherlich die Vielfalt an GUIs, die dem User zur Auswahl stehen. Allerdings zeigt sich hier am Beispiel Moblin auch die Komplexität dieses Themas. Mal schnell eine komplett neue Desktopoberfläche aus dem Ärmel zu schütteln, ist meines Erachtens äußerst schwer moeglich.
    Der Sinn des Projektes erschließt sich mir bis heute nicht wirklich. Einen Sinn hätte es für mich gemacht, wenn es beim Start des Moblin-Projektes keine nennenswerte Alternativen gegeben hätte, aber mit Windows und Ubuntu NBR, waren/sind diese vorhanden. Ubuntu NBR ist Moblin um ganze Güterzuglängen voraus, unabhängig von der Tatsache, dass es sich bei Netbooks meistens um Zweit- oder Drittgeräte handelt und sich der User ein anderes Betriebssystem auf sein Netbook packt, als er auf dem Primär-PC verwendet.
    Vielleicht waren solche Überlegungen auch der Ausschlag für Intel das halbfertige Moblin an die Linux Foundation zu übergeben.

  • http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/Ubuntu-Moblin-Remix Chris

    Ubuntu Moblin Remix (nicht zu verwechseln mit Ubuntu Netbook Remix) ist eine Version von Ubuntu, die Nautilus, den Dateimanager des GNOME-Desktops, mit dem Moblin-Desktop erweitert, welcher die Bedienbarkeit von Netbooks verbessern soll.

    Moblin ist ein Open-Source-Projekt, dass anfangs von Intel initiiert wurde, inzwischen aber der Linux Foundation übergeben wurde. Das Besondere dieses Desktops ist die Übersichtlichkeit und einfache Bedienung, welche besonderen Wert auf die typischen Netbookanwendungen (Internet, Soziale Netzwerke, Termine, Messenger) legt und sie in wenigen Reitern unterbringt.