By Roland
16 Oct, 2009 1:31 pm
Intel verdient wieder besser und die Netbooks tragen dazu einen nicht unerheblichen Anteil bei. Wohl auch deshalb hat sich der Chipriese jüngst seine Strategie noch einmal kräftig durch den Kopf gehen lassen und pusht unsere kleinen Lieblinge derzeit mehr als je zuvor – siehe den geplanten App Store und die bevorstehende Einführung der Pine Trail-Atoms. Der Grund dafür ist klar: GELD! Wie Intel anlässlich der Bekanntgabe seiner Quartalszahlen durchblicken ließ, hat man 2009 bereits mit Atom-CPUs und -Chipsets 1 Milliarde US-Dollar verdient.
Stacy Smith, Chef Financial Officer bei Intel, erklärte, dass man im dritten Quartal 2009 mit dem Verkauf von Atom und Atom-Chipsets rund 415 Millionen US-Dollar einnahm. Bis Ende des dritten Quartals wurden in diesem Jahr bereits Chips im Wert von ziemlich genau einer Milliarde US-Dollar verkauft. Für das Gesamtjahr rechnet Intel mit Einnahmen aus dem Atom-Verkauf in Höhe von 1,3 bis 1,5 Milliarden US-Dollar.
Die guten Zahlen der Atom-Abteilung von Intel überraschen allerdings kein bisschen. Schließlich kann der Chipriese den Markt im Bereich der Netbooks fast vollständig für sich beanspruchen. Während AMD mangels entsprechend konkurrenzfähiger Produkte die Netbooks lieber gekonnt ignoriert, versucht VIA bisher mit eher mäßigem Erfolg ein kleines Stück vom großen Kuchen abzuschneiden. Für die kommende Zeit dürfte Intel sich auf weiter steigende Einnahmen freuen können, denn die neuen Pineview-Atoms werden etwas teurer sein als die aktuellen Modelle. Außerdem haben Marktbeobachter einen weiterhin kräftigen Anstieg der Verkaufszahlen der Netbooks vorher gesagt.
Quelle: NetbookChoice










