By Roland
16 Oct, 2009 5:39 pm
Es ist Freitag. Was ist da eine bessere Feierabendlektüre als der gute alte Betriebssystem-Tratsch. Wenn es dann auch noch mit Netbooks zu tun hat, quillt mein Herz über vor Freude. Naja, oder zumindest so ähnlich. Denn eigentlich ist der Anlass dieser Nachricht kein erfreulicher. Einer der wichtigsten Unterstützer des Eeebuntu-Projekts will nach eigenem Bekunden künftig nicht mehr in die Weiterentwicklung einiger von ihm geschaffener Tools investieren. Der Grund: Ubuntu “saugt”.
Andrew Wyatt aka Fewt war bisher der Entwickler der Programme Eee PC Utilities und Eee PC Tray, die zu den Kernkomponenten von Eeebuntu Linux gehören. Dabei handelt es sich um eine speziell für den ASUS Eee PC angepasste Ubuntu-Variante. Fewt hat inzwischen allerdings die Nase gestrichen voll, so dass er vor kurzem das Ende der Entwicklung seiner beiden Tools bekannt gegeben hat. Der Grund für die Aufregung liegt darin, dass mit der kommenden Ausgabe von Ubuntu Änderungen eingeführt werden, die Eeebuntu und die dafür entwickelten Tools vor große Probleme stellen.
Angeblich werden durch verschiedene Neuerungen in Ubuntu 9.10 (“Karmic Koala”) Kompatibilitätsprobleme geschaffen, die ständige Nachbesserungen auf Seiten der Eeebuntu-Entwickler notwendig machen. So soll künftig ein von Intel entwickelter Display-Treiber integriert werden, der jedoch Eeebuntu praktisch unbrauchbar macht, weil nur noch ein schwarzer Bildschirm zu sehen wäre. Für Andrew ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Er gibt auf, weil er einfach nicht in der Lage ist, bei jedem neuen Release von Ubuntu an seinen Tools vorzunehmen.
Sein Fazit, “Ubuntu sucks.”
Die Übersetzung wurde vorhin ja bereits erwähnt.
Anstatt mit jedem Release voran zu schreiten, habe Ubuntu die Fähigkeit, ständig mehr Code, der nicht funktioniert, über ein ander zu stapeln, bis das OS sich in einen “Müll-Salat” verwandelt, so der offensichtlich etwas schlecht gelaunte Fewt. “Vielleicht sollte ich eine Ausgabe von Windows 7 kaufen.”











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