By Roland
16 Oct, 2009 6:24 pm
Fudzilla lässt mal wieder die Kontakte spielen und verrät uns gleich eine ganze Ladung neuer Details zu Intels neuen Pineview-Atoms und der dazugehörigen Plattform. Unter anderem ist von einer Einführung des Intel Atom N470, der mit 1,86 Gigahertz taktet, im März die Rede. Außerdem wissen wir jetzt, dass der Grafikkern der neuen Pineview-Atoms vielleicht keineswegs ein Intel GMA500 sein wird – stattdessen verwendet Intel ein reichlich angestaubtes Design… Hinzu kommen Details zur Verlustleistung des doppelkernigen Intel Atom D510, der uns demnächst in allerlei Nettops beglücken wird. Auuußerdem wäre dann da noch, dass der Intel Atom N450 mit 1,66 GHz, der in die Fußstapfen des zum Netbook-Standard gewordenen Intel Atom N270 treten wird, angeblich pünktlich zu CES am 3. Januar 2010 offiziell auf den Markt kommen soll.
Dem entsprechend dürften uns zur CES ein wahrer Hagel neuer Pineview-Netbooks erwarten. Die Besonderheit der neuen Chips besteht darin, dass sie den Grafikkern und die anderen Komponenten, die sonst in der Northbridge des Chipsatzes untergebracht werden, direkt mit an Bord haben. Hinzu kommt lediglich die NM10 getaufte Southbridge, die einsam den Chipsatz bildet. Gemeinsam benötigen die Chips der geschrumpften Plattform deutlich weniger Platz, was den Netbook-Herstellern mehr Spielraum gibt, ihre Geräte noch flacher zu gestalten.
Ebenfalls Anfang Januar können wir angeblich auch schon mit den doppel- und einkernigen Ausgaben der Desktop-Pineviews rechnen, die auf die Namen Intel Atom D410 und Intel Atom D510 hören. Im März folgt dann offenbar pünktlich zur CeBIT der mit 1,86 Gigahertz etwas fixere Intel Atom N470, bei dem Intel angeblich einen Preis von 75 US-Dollar bei Abnahme von 1000 Stück durch einen Hersteller ansetzt.
Beim doppelkernigen Intel Atom D510, der mit seinen zweimal 1,66 Gigahertz künftige Nettops antreiben soll, liegen nun angeblich erste Angaben zur Verlustleistung vor. Diese beläuft sich dem Vernehmen nach auf 13 Watt, was zwar zunächst nach viel klingt, denn der alte Intel Atom 330 benötigte lediglich 8 Watt, doch angesichts des nun integrierten Grafikteils gerechtfertigt scheint. Bedenkt man zudem, dass das alte 945GSE-Chipset reichlich Strom frisst, wirken die wohl zu erwartenden rund 17 Watt bei der neuen Plattform tatsächlich einigermaßen sparsam.
So, nun aber mal Butter bei die Fischleins. Wer hat denn nun recht? Unser lieber Kollege Steve ließ uns Ende September wissen, dass der Grafikteil der neuen Pineview-Atoms ein beschleunigter GMA500 ist, wie wir ihn bereits aus dem US15W Poulsbo Chipsatz für die aktuellen Intel Atom Z5xx CPUs kennen, sein soll. Nun aber behauptet Fudzilla, dass statt des GMA500 zumindest bei den Desktop-Versionen der Pineview-Atoms ein GMA3150-Grafikteil verwendet wird. Dieser ist angeblich nichts weiter als eine schnellere Variante des mindestens zwei Jahre alten GMA3100, der beim G31 Chipsatz integriert ist.
Fasst man all das zusammen, wird deutlich, dass die neuen Pineview-Atoms nicht unbedingt ein Fortschritt in Sachen Leistung, Akkulaufzeit und Grafik-Power sind. Autsch!












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