By Roland
27 Oct, 2009 1:58 pm
Microsoft muss möglicherweise auch in Zukunft unter dem reißenden Absatz der Netbooks leiden, auch wenn der Konzern versucht, die Netbook-Hersteller zur Verwendung von Windows 7 Starter und Home Premium zu bewegen. Geht es nach dem Analysten Rob Helm von Directions on Microsoft, werden nur wenige Netbook-Anbieter bereit sein, die höheren Preise für Windows 7 zu zahlen. Seinen Angaben zufolge kostet Windows 7 Starter die OEMs ungefähr doppelt so viel wie Windows XP Home Edition.
Für die meisten Netbooks ist dies einfach zuviel, so Helm. Er geht deshalb davon aus, dass die meisten Netbooks erst mit dem Ende der Verfügbarkeit der ULCPC-Lizenz für Windows XP Home Edition nur noch mit Windows 7 angeboten werden. Aktuell macht die Vorinstallation auf Netbooks rund 12 Prozent der gesamten Windows-Verkäufe für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres von Microsoft aus. Für die Zukunft erwartet Microsoft nach eigenen Angaben einen gegenüber dem Rest des Marktes schnelleren Anstieg der Verkaufszahlen von Netbooks.
Aktuell verlangt Microsoft von den Netbook-Herstellern rund 15 US-Dollar für eine ULCPC-Lizenz der Windows XP Home Edition. Für Vista und Windows 7 werden zwischen 50 und 60 US-Dollar fällig. Das Ergebnis war ein Rückgang der Verkäufe an OEM-Kunden um 6 Prozent, obwohl man eine nicht näher genannte Rekordzahl von Windows-Lizenzen absetzen konnte. Weil Office auf Netbooks nicht wirklich sinnvoll eingesetzt werden kann, gab es nach Angaben von Helm auch einen Zusammenhang zwischen der Beliebtheit der kleinen Laptops und dem Rückgang der Einnahmen aus dem Office-Geschäft.
Quelle: InfoWorld










