Arringtons CrunchPad wird nix mehr?!
November 5, 2009 von Roland
Wenn sich der Herr Arrington da mal nicht zu viel vorgenommen hat. Möglicherweise hat sich das sagenumwobene CrunchPad, ein Atom-basierter Tablet-PC mit Custom-Interface zum TechCrunch-Lesen, schon vor der Markteinführung in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Vaporware würden Arrington und Kollegen wohl sagen, wenn es nicht um ein hauseigenes Projekt ginge. Jedenfalls liegen die Pläne für das Teil angeblich vorläufig auf Eis und das möglicherweise für immer.
Wie der Silicon Alley Insider von Quellen erfahren haben will, die jüngst in Kalifornien zu Gast waren, kann das CrunchPad offenbar nicht zu dem angestrebten Preis von rund 300 US-Dollar realisiert werden. Die Zulieferer hätten deutlich höhere Kosten veranschlagt, als ursprünglich erwartet wurde, weshalb sich das Ganze wohl nicht mehr so richtig lohnt. Arrington himself äußerte sich nicht zu der Geschichte, generell hüllt er sich aber ohnehin in Sachen CrunchPad seit Monaten in Schweigen.
Ursprünglich hatte er im Juli erklärt, dass man entweder noch im Juli, spätestens aber im August den Marktstart wagen würde. Seitdem herrscht weitestgehend Funkstille. Als der Meister sein Projekt im Juli 2008 erstmals öffentlicht machte, war noch von rund 200 Dollar Verkaufspreis die Rede. Die Hardware-Hersteller, mit denen zusammengearbeitet werden sollte, legten allerdings einen Materialkostenrechnung vor, deren Summe sich auf knapp 400 US-Dollar beläuft.
Zu diesem Preis dürfte das Gerät nicht mehr wirklich konkurrenzfähig sein. Das CrunchPad sollte mit einem 12-Zoll-Display, Intel Atom CPU, 1 GB RAM, Flash-Speicher, WLAN und möglicherweise 3G daher kommen. Netter Versuch, Mr. Arrington.
Quelle: Silicon Alley Insider















Sch.. ehrlich gesagt, habe mich darauf gefreut. Aber wer weiß, totgesagte leben länger heißt es.
Zum Schluss sah es echt noch ganz gut aus, optisch. Ich hätt’s wohl auch noch bis 400 Euro in Erwägung gezogen und für 3G ohne Probleme bis 500 Euronen (die Konkurrenz wird da auch nicht billiger am Ende sein). Tja, war’s dann halt.
Mich wundert´s nicht. Andere in dem Segment haben von vorne herein wohl bessere Preiskalkulationen bekommen und sind von vorne herein Teuerer in den Markt vorgeblasen. Tja man sollte solche Sachen nicht versprechen denn da verspricht man sich leicht. Auch für 200$ oder gar € würde das nicht so den Absatz finden. Die meisten wollen auch Unterwegs ne echte Tastatur und nicht on Screen.
Die Zukunft wird wohl in den Ultraflachen Geräten sein mit DisplayPort Größe nicht mehr das Klobige VGA und drehbaren Monitor die vielleicht auch Multitouch erlauben. Bei den Touchdispays werden sich die Geister scheiden. Nein und Laufwerke sollte man als Extra Extern einplanen z.B. Dockingstations…
Ach ich denke, dass die die atom variante auf eis legen. stellt euch das teil mit tegra und einer guten akku leistung vor. dann ist es auch noch günstiger.
für 300-400 euro hätt ichs gekauft. wirklich schade….