By Roland
23 Jan, 2009 11:14 am
Geht es nach AMD wird es Netbooks nicht mehr lange geben. Dieser Meinung ist zumindest AMD-Chef Dirk Meyer, der sich jüngst während eines Gesprächs mit Finanzanalysten entsprechend äußerte. Bald werde man nicht mehr zwischen Netbooks und Notebooks unterscheiden, prophezeite er.
Sowohl Formfaktoren, als auch Preise würden sich auf Dauer immer weiter annähern, so Meyer weiter. Wie schon so oft verweist der AMD-Boss erneut auf die angeblich einzugehenden Kompromisse was vor allem die Leistung von Netbooks angeht. Die Kunden würden einfach nicht “das volle PC-Erlebnis” haben können, speziell im Hinblick auf die Grafik- und Medien-Funktionen der Geräte.
Notebook-Käufer, die bisher ein dünnes und leichtes Gerät suchten, müssten gleichermaßen Eingeständnisse machen – wegen der hohen Preise. Als Bindeglied zwischen Netbooks und Notebooks bzw. den Faktor, der endgültig zu einem Verschwimmen des Unterschieds zwischen den beiden noch recht deutlich getrennten Gerätekategorien führen wird, preist Meyer wenig überraschend die AMD-eigene Plattform “Neo”.
Die Neo-basierten “günstigen, ultradünnen Notebooks” werdne seiner Ansicht nach die Nachfrage nach “kleinen, dünnen, leichten Laptops mit mehr Leistung als Netbooks” bedienen, so Meyer. Wie Cnet hervorhebt, gab es von Intel jüngst ähnliche Signale, als Paul Otellini bei der Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen des Chipriesen von Netbooks in der Vergangenheit sprach.
Angesichts der Pläne der Hersteller, die Grenzen zwischen Netbooks und Notebooks weiter zu verwischen, fragt man sich inzwischen immer häufiger, was eigentlich ein Netbook ist? Ist bei 10,2 Zoll und 1,6 GHz Spar-CPU Schluss? Gilt ein günstiges 11-Zoll-Gerät mit Out-of-Order-CPU schon als Subnotebook? Fragen über Fragen…
[via NetbookTech von Cnet]










