By Roland
06 Nov, 2009 7:09 pm
HTC war einer der ersten Hersteller eines so genannten Ultra Mobile PCs (UMPC), die wohl so etwas wie die Vorläufer oder die Oberkategorie der Netbooks sind oder waren. Mit dem Bau kleiner PCs hat man also Erfahrung, schließlich war der Shift bereits so etwas wie ein Vorgeschmack auf die heutigen Netbooks. Jetzt hat HTC-Boss Peter Chou durchblicken lassen, dass sein Unternehmen den Netbook-Markt weiterhin genau beobachtet und überlegt, wie man selbst erfolgreich daran teilhaben kann.
Bei einem Interview sagte Chou, dass HTC sich aus dem Netbook-Markt bisher vor allem deshalb heraus gehalten hat, weil man nicht einfach nur “noch ein Netbook” anbieten will. Stattdessen müsse ein solches Gerät von HTC “einzigartigen Wert” haben und dementsprechend ausgestattet sein. Offenbar geht es den Taiwanern auch darum, sich nicht auf Teufel komm’ raus in einen hart umkämpften Markt zu stürzen, an dem nur wenige Hersteller wirklich gutes Geld verdienen.
Die meisten Netbooks werden bisher von großen PC-Herstellern wie ASUS, Acer, Dell und HP verkauft, es gibt aber auch diverse kleinere Mitbewerber, die ihr ebenso kleines Stück vom Kuchen abhaben wollen. HTCs Shift kam bereits vor gut zwei Jahren auf den Markt. Das Gerät ist eine Mischung aus Mini-Laptop und Tablet, hat also sowohl eine Tastatur, als auch einen Touchscreen. In dem rund 800 Gramm schweren Shift steckt Intels Menlow-Plattform mit Silverthorne A110 CPU, die in diesem Fall mit gerade einmal 800 MHz taktet. Anfangs war der HTC Shift mit 1200 Euro weit von Netbook-Preisen entfernt, inzwischen ist der Preis auf immer noch sehr teure 875 Euro gefallen.
Quelle: Crave Asia










