Aus dem Tagebuch eines Netbooks - Der erste Schultag
November 8, 2009 von Sascha
Das lange Warten hat ein Ende und Timm hat uns eine neue Folge “Aus dem Tagebuch eines Netbooks” geschickt. Der erste Schultag steht an und sein Lenovo S10-2, welches jetzt auf den Namen Baerbel hoert, zeigt wie einfach sich ordentlich Papier im Unterricht sparen laesst. Neben der Vorstellung einiger Ideapad S10-2 spezifischer Features, kommen auch Timms Klassenkameradinnen zu Wort und beantworten die entscheidende Frage, ob sie sich einen Unterricht mit Netbooks vorstellen koennen oder nicht.
















Sehr schön gemachter Bericht. Interessant ist die lange Laufzeit in der Praxis und natürlich die Moderation von Bärbel durch den Film!
beste “du doofe nuss”… :D… oh mann… ich lasse jeden weiteren kommentar sein
ah, ja!
warum fragt “bärbel” nich mal die lehrer, wie geil die das fänden, würde jeder während des unterrichts auf seinem netbook herumklimpern, per umts surfen, chatten, mailen…wär bestimmt suuuper für einen geordneten unterrichtsverlauf!
Ich bin für die Uni auch noch auf der Suche nach einem Netbook, aber Laptops/Netbooks sind alle NICHT für den Schul- oder Uni-Tag zu gebrauchen! Man benötigt schon ein Netvertible / Tablet PC mit Touchscreen, sodass man direkt darauf schreiben kann. Denn spätestens in Fächern mit Mathematik, etc. scheitert die schnelle Eingabe
Ich hab es mal ein Tag an der Uni mit nem Laptop + OneNote versucht. Unmöglich. Leider gibt es aber immer noch kein vernünftiges Netvertible auf dem Markt. Grund: Touchscreen alleine nützt nichts. Es muss ein kapazitives + Digizier Stift sein, denn nur so kann man auch die Hand gemütlich auf das Display ablegen und dennoch schreiben. Geräte die dies unterstützen kosten aber immer noch um die 1000 € und mehr. Weiß jemand, wann endlich Netvertibles mit diesen Features auf den Markt kommen? Angekündigt werden die ja schon seit einer halben Ewigkeit. Das neue Asus T91 MT wird vermutlich ebenfalls unbrauchbar sein, da man garantiert auch da die Hand nicht aufs Display ablegen kann. Versucht mal einen Tag lang auf einem Touchscreen zu schreiben, ohne die Hand ablegen zu können…
@ nurmalso
Die Antwort auf die Frage gibt es bald
ja du doofe nuss trifts auf den punkt ^^
Ich habe es in der Uni, und jetzt auch im Job versucht: Ohne Papier und Stift geht es nicht. Dieses nicht ins reine geschriebene, was für getippte Sachen eigentlich fast immer zutrifft, hilft nicht, wenn man mal was ins blaue versuchen will, einfach mal was schreiben möchte.
Vielleicht ändert sich das, wenn man Displays mit E-Ink und Digitizer Screen hat, wo man eine ähnliche Nutzung versuchen, aber auch dann wird es ohne Papier nicht gehen. Das Gefühl ist einfach anders.
es ist ja nicht in echt so das auf dem tisch liegendes papier von ablenkungen fernhält…
Ich kann mir sowas nur vorstellen mit speziell für den Unterricht entwickelten Netbooks oder vielleicht sogar eher Smartbooks, mit einer einheitlichen Arbeitsumgebung (softwareseitig) die der Lehrer vorn kontrollieren kann. Also Dinge wie Dokumente freigeben, Applikationen freigeben usw.
Außerdem muss das Ding wahrscheinlich doch einen Touchscreen haben und vom Staat stark subventioniert sein, damit sich das jeder leisten kann.
Gibts in den Klassenräumen keine Steckdosen? Außerdem wieso muss man sich zwischen den beiden entscheiden, es lässt sich doch beides optimal gleichzeitig einsetzen, gerade weil das Netbook eh kaum Platz braucht am Tisch (geht sich sogar mit nem 15″ Gerät noch gut aus) und so kann man von beidem die Vorteile nutzen.
fürs Video gibts trotzdem Onkelz bonus ^^
Guter und lustiger Bericht!
Wer hat das “Start Me Up”-Lied von den Stones neuinterpretiert. Möchte das haben…
Danke für die Bemühungen!
Ich habe mich gegen ein Netbook entschieden, da ich meinen Rechner eben im Unterricht einsetzen wollte. Nach einigem suchen habe ich mich dann für ein HP TouchSmart tx2 entschieden. Das Teil ist nicht so gross, hat aber alles was so braucht. Ein Nachteil sollte aber nicht verschwiegen werden, es ist relativ laut (im vergleich zu einem völlig stillen Netbook), allerdings stört es im Unterricht nicht (23 Leute + Dozent und Beamer). Als Software setze ich OneNote und PDF Annotator ein (wenn möglich lasse ich mir vor dem Unterricht die Unterlagen als PDF geben). Eine gute Alternative für Leute die herkömmlich schreiben wollen ist der bei Unimall erhältliche Smartpen von Livescribe. Ein wirklich gutes Stück Technik! - Hier bin ich übrigens beim lernen zu sehen (allerdings ist mein Tablet nicht umgeklappt): http://bit.ly/2Q852F
Ein Testbericht bzw. Review zum HP Touchsmart tx2 findet sich hier –> http://bit.ly/2JJzJD
Übrigens habe ich Windows 7 Ultimate installiert und das Teil rennt damit sehr gut inkl. Multitouch!
Ich beantworte gerne zum Thema - Tablet im Unterricht!
Erstmal: Gutes Video!
Aber ich muss Sascha zustimmen, wenn man mal eben schnell einen Graphen abpinnen muss oder Formeln aufschreiben soll, dann ist ein Netbook schon ziemlich unpraktisch - weshalb ich meine Uni-Notizen/Mitschriften wieder ganz auf Papier anfertige - was lästig ist, da man mit Papierbergen endet, die man mindestens einmal die Woche durchsortieren muss, aber - anders geht es leider nicht wirklich besser (man könnte natürlich die Graphen/Formeln auf Papier aufzeichnen, und dann auf dem ein oder anderen Weg einpflegen - weniger Arbeit wäre das auch nicht).
Habe daher mal vor kurzem meine Tabletwünsche zusammengetragen: http://is.gd/4P8Zm
Also ich muss sagen, in den 2 Jahren jetzt fast, in denen ich mit schreibe ist es mir noch nicht passiert, dass ich etwas nicht mit dem netbook mit schreiben konnte.
Ich muss dazu aber sagen: ich lerne Erzieher & wir haben keine Mathematik Formeln, somit ließ sich alles eigentlich Problemlos mit schreiben. An Tagen wo mir nicht der Saft ausgegangen ist, hab ich in 2 Jahren eigentlich nie aws Handschriftlich geschrieben, weil eigentlich immer genug Zeit ist, schnell Paint anzuwerfen oder ähnliches.
Greetings.
Apropos “Schreiben in ein Netbook”: Von Wacom gibt es jetzt das Bamboo Touch and Pen. Das ist ein multitouchfähiges Grafiktablet, welches man mit Stift und Finger bedienen kann!
http://www.youtube.com/watch?v=UigPWJT_lFk
Wozu noch ein T91?;) Jaja die größe ist natrülich ein Manko. Für 89 € allerdings keine schlechte Investition. Ich habe es nicht selbst, da ich das Netbook nicht für Handnotizen benutze.
Mein S10e (schwarz) finde ich vom Design her deutlich schicker. Ist wenigstens noch das altbewährte IBM-Industrial-Design. Ohne Glossy-Chick (mal abgesehen vom Display) und diese komischen Applikationen.
Timm merkt im Video an, dass er bei anderen Netbooks den Monitor nicht per Tastenkombi abschalten konnte. Von PC Welt gibt es hierfür ein kleines Tool, welches Abhilfe verschafft. Es heißt: “pcweltmonitoraus”.
http://www.pcwelt.de/downloads/pcwelt_tools/tools/39930/pcwmonitoraus/
Über einen beliebig gewählten Hotkey kann dann der Montor in den Standby-Betrieb versetzt werden.
Display abschalten? Das konnten afaik schon die T20 vor mehr als 10 Jahren….
Und ein elektronisches Gerät im Standy-By in der Tasche tragen ist auch fail. Ich hoffe du hast irgendwann mal ein WakeUp-Ereignis und dir brennt die Tasche aufm Buckel an - dafür hat man den Ruhezustand…. :rolleyes:
@vince
Da reicht eigentlich auch das Bamboo Pen ohne Fingerbedienung (ab 45€).
Hallo,
seit dem ich mit dem Studium fertig bin habe ich auch kein Netbook mehr. Dort war es echt noch angenehm! Lange Akkulaufzeit, klein und leicht …
Ein wirklicher Schreibersatz ist es aber nie gewesen. Eher zum Mailen, Nachschauen und Rechnen sowie hin und wieder Programmieren.
Die Einzige Methode bei Mathematik “mitzuschreiben” ist wohl LaTeX … mit nem guten Editor kommt man da schnell zu Formeln.
Heute haben die Netbooks ja auch bessere Auflösungen, würde ich noch einmal ein Studium anfangen würde ich es sicher noch einmal mit einem Netbook versuchen!
Super Video, sehr schön gemacht, vorallem die Erzählperspektive
Arbeiten mit Laptops im Unterricht ist eine geniale Sache, bei uns wird es aber so gehandhabt, dass die Laptops kein UMTS sondern nur Wlan haben. Lehrer können das Internet freischalten oder sperren, je nachdem ob im Unterricht das Internet benötigt wird oder nicht.
Mit den richtigen Programmen ist auch der Einsatz im Matheunterricht kein Problem. Das Graphen zeichnen ist auf jeden Fall um einiges Leichter als von Hand. Ich würde auch immer wieder mit einem Laptop im Unterricht arbeiten wollen. Allerdings würde ich jetzt eher ein Netbook nehmen weil diese einfach viel besser für so ein Einsatzgebiet geeignet sind.
Ein Convertible wäre natürlich nochmal um einiges besser, ist aber auch deutlich teurer als ein Netbook im mom. Wenn man gute Convertibles für den gleichen Preis wie Netbooks bekommt, wäre es sehr sinnvoll diese dann einzusetzen.
Gruß, Feryl
“Sascha” und “yet_another_guest”, was den Wunsch nach Netvertibles für den Unialltag und vor allem für Vorlesungen betrifft, in denen häufiger Formel vorkommen, so sprecht ihr mir wahrlich aus der Seele.
Damit könnte man nicht nur Platz, sondern auch noch jede Menge Papier sparen, was in gewisser Weise auch umweltschonend wirken kann ;).
Ja wie gesagt, Formeln, etc. wären alles kein Problem, wenn die Technik mit nem Digitizer verwendet werden würde, da man auf normalen Touchscreens ständig die Hand in der Luft halten muss, was auf Dauer unmöglich ist. Das Touchsmart tx2 von HP ist mir leider zu teuer und außerdem kein Netbook (demendsprechend schwerer, weniger Akkulaufzeit, etc. pp.). Ich finde das nicht nur aus dem Aspekt der Umweltschonung gut, sondern viel mehr, weil man a) Den Text direkt in Druckschrift wandeln kann und ihn somit später lesen kann und b) weil man suchen kann! Je nach Fach hat man am Ende des Semesters einen ganzen Ordner voll, da etwas wieder zu finden dauert ewig. Digital kann man ja nach jedem Wort suchen. Mittlerweile kann man ja auch nach Bildern und Audio suchen. Auch kann man mit OneNote und anderen Programmen vieles wesentlich einfacher und besser hinbekommen. Oder man kann direkt fertige PDF-Skripte vom Prof verwenden und schnell irgendwo ne Notiz hinzufügen. Und je nach Prof ist es auch genial, dass man einfach Löschen kann. Bei unserem Mathe-Prof früher war es häufig der Fall, dass man mal eben ne halbe bis ganze Seite durchstreichen durfte, weil mal wieder alles falsch war
Ich danke dir für eine Rückmeldung auf meinen Beitrag. In den Kommentaren geht soetwas häufig unter.
Der Aspekt der Umweltschonung ist mir eher spontan in den Sinn gekommen.
Vor allem mit der Umwandlung in Handschrift stimme ich dir zu, das wäre bequemer. Da meine auf dem Papier meist sehr unleserlich ist, würde sie digital vielleicht ein wenig verschönert werden können ;).
Mir ist besonders das Hinzufügen von Notizen wichtig, da einige unser Professoren / Dozenten meist nur das Skript ablesen und vielleicht hin und wieder eine Randbemerkung einwerfen, bei der es nützlich wäre, sie direkt bei dem dazugehörigen Abschnitt zu notieren.
Darum fiebere ich auch schon regelrecht dem Acer 1420PT entgegen, das hoffentlich recht bald erhältlich sein wird.
Ist schon bekannt, was für eine Art von Touchscreen der Acer haben soll?
Und wann gehtsweiter? :)O