By Roland
12 Nov, 2009 2:00 pm
Apple mag es nunmal gar nicht, wenn jemand das ach so empfindliche Ökosystem aus Hard- und Software rund um Mac OS X durch all zu kreatives Rumgespiele zu bedrohen scheint. Wenn sich die fiesen Anwender nicht an die Nutzungsbedingungen halten wollen und Mac OS X einfach auf jedem beliebigen PC installieren, ohne für einen Mac-Computer Geld auszugeben, dann muss man da natürlich einschreiten. So hat Apple zwar bei der jüngsten Version von Mac OS X die Unterstützung für Intel Atom-CPUs gekillt, doch dies weckte lediglich einmal mehr den Kampfgeist der Hackintosh-Gemeinde. Ihr Guru hat bereits eine Lösung für das Problem angekündigt, die in einigen Wochen verfügbar sein soll. Bis dahin gibt es aber eine Übergangslösung.
Oberhacker Meklort, der hinter dem Tool NetbookInstaller steckt, das die Installation von Mac OS X auf Netbooks deutlich erleichtert, hat in seinem Weblog einen “Fix” angekündigt. Dieser soll seinen Angaben zufolge in “ein paar Wochen” zur Verfügung stehen, so dass man dann problemlos auf Mac OS X 10.6.2 aktualisieren kann. Bis es soweit ist, bleibt den Netbook-Macianern die Möglichkeit, ein Downgrade des Kernels auf die in Mac OS X 10.6.0 und 10.6.1 verwendete Version vorzunehmen.
Eine entsprechende Anleitung wurde im MyDellMini-Forum veröffentlicht. Sie ist zwar nur etwas für fortgeschrittene Anwender, doch wer sich an die Installation von Mac OS X auf seinem Netbook wagt, sollte ohnehin über einige Erfahrung in Sachen Frickelei verfügen. Spaßig wird es dann, wenn Apple beim nächsten Update weiter versucht, den Haxx0rs Stöcke zwischen die Beine zu werfen. Die Geschichte spricht eine eindeutige Sprache: entweder wird gleich per Hardware gedonglet, oder alle Bemühungen von Apple, sein schönes weisses Ökosystem zu “verteidigen” sind umsonst.
Quelle: MyDellMini-Forum und Meklort via Gizmodo via Lifehacker











