By Matze
24 Jan, 2009 8:38 am
Der Franzose Olivier Sere hat ähnlich dem Team um Michael Arrington mit ihrem TechCrunch Netbook ein Cloud OS für Netbooks in Eigenarbeit erstellt, das er eigentlich iFrame nennen wollte. Dazu hat Olivier eine sehr schöne grafiische Oberfäche zusammen gezimmert, der aber trotz aller Bemühungen noch einige Online-Services fehlen.
Ausser einer Schaltfläche für WLan und ein paar Settings für die Uhr und so, gibt es noch Buttons für den E-Mail Account sowie einige Direktlinks zu Online-Services wie Facebook oder Flickr. Wie man in dem angehängetn Video sehen kann, hat Olivier noch einen Texteditor und ein Schachspiel über Buttons verfügbar gemacht. Vor dem nächsten Videodreh sollte er aber wohl besser “un bouteille de Vin Rouge ordinaire” trinken, damit es nicht wieder so zittrig wird
Hervorzuheben ist noch die gute Anpassung an die Touchscreen-Funktionalitäten, was auf dem Amtek T10L Slate PC auch gut rüberkommt. Nicht so schön ist, daß die meisten anderen Buttons eigentlich nur Bookmarks zu beliebten Webseiten darstellen. Prinzipiell ist aber zu erwarten, daß solch abgeschottete Systeme bald im Massenmarkt Einzug halten. Auch Microsoft sieht das offensichtlich so, denn sie erarbeiten gemeinsam mit ASUS gerade eine EasyMode genannte GUI, vermutlich für kommende Eee PC Modelle.
Entscheidend für den Erfolg wird wohl sein, welche Features und Funktionen von den einzelnen Distributionen zur Verfügung gestellt werden, und wie nützlich diese sind. Ob und wie diese Application Services dann in die Wolke verlagert werden, wird sich zeigen. Die Aussicht auf dümmer und somit dünner werdende Clients sollte uns mobile Geeks zwar entgegen kommen, aber ein wenig Skepsis ist schon angebracht. Ein Problem beim Cloud Computing besteht nämlich beispielsweise noch in der Wirtschaftlichkeit für die Services-Anbieter. Man sollte also davon ausgehen, daß die Firmen entsprechende Nutzungsgebühren erheben werden. (via 01blog.de)












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