By Roland
22 Nov, 2009 8:54 am
Schöne Grüße aus Lanesville, Greene County, Upstate New York. Nach einer eher unentspannten Woche in der Stadt der Engel anlässlich der Microsoft PDC bin ich hier nun bei Freunden untergekommen und kann euch wieder mit dem Neuesten aus der Netbook-Welt versorgen. Als Allererstes darf ich darüber informieren, dass erste Informationen zu Intels Plänen für die Zukunft der Atom-CPUs nach den ab Januar erwarteten “Pineview”-Prozessoren bzw. der “Pine Trail” genannten gesamten neuen Plattform für das Jahr 2010 vorliegen. Die Kollegen von Fudzilla lassen derzeit nach und nach immer mehr Angaben zur Atom-Roadmap an die Öffentlichkeit kommen. Dazu gehört, dass wie wir 2011 mit der nächsten Generation rechnen können, deren Name angeblich “Cedar Trail” lauten wird. Zwei Jahre später ist dann die vierte Inkarnation der Atom-Baureihe dran.
Den Angaben zufolge soll “Cedar Trail” im 32-Nanometer-Maßstab daher kommen. Die neue Plattform wird laut den Kollegen im Jahr 2011 an die Stelle der neuen “Pine Trails” treten und dann das ganze Jahr 2012 erhältlich sein. In den ersten Monaten des Jahres 2013 kommt dann angeblich erneut eine neue Generation der Intel Atom Prozessoren auf den Markt. Wenn da mal nicht jemand die einen Slide aus einer Roadmap vor sich hat.
Der zu “Cedar Trail” gehörige Prozessor trägt den wenig überraschenden Namen “Cedarview”. Er wird nicht nur in einem geschrumpften Prozess gefertigt, sondern hat auch einen DDR3-Controller an Bord. Die Frequenz des Arbeitsspeichers kann bis zu 1066 Megahertz betragen. Zumindest bei der Desktop-Version der neuen Chips bleibt es zwar bei Single-Channel-Support, wobei zwei Steckplätze unterstützt werden. Bei den Netbook-Varianten dürfte es da ähnlich aussehen.
Weiterhin heißt es, dass “Cedar Trail” auch einen neuen Grafikkern mit sich bringt, der dann über DirectX10.1-Unterstützung verfügen wird. Außerdem ist von Support für die Wiedergabe von HD-Inhalten die Rede. Dies schließt angeblich Blu-ray-Unterstützung und eine offizielle Zertifizierung für den Betrieb von zwei digitalen Displays ein. Dadurch werden nach den Infos auch HDMI- und DisplayPort-Anschlüsse möglich. Hinzu kommt zumindet bei den Desktop-Versionen außerdem Support für zusätzliche HD-Decoderchips.
Die Konkurrenz von Nvidia und dem Rest der Welt dürfte all dies kein bisschen freuen, denn wenn die neuen Atoms allesamt selbst HD-Fähigkeiten besitzen, wer braucht da noch ION. Zum Zocken sind Netbooks ja nun einmal nach wie vor nicht gemacht. AMD dürfte für seinen Teil einiges zu tun haben, bis man in Sachen Leistungsaufnahme mithalten kann. Durch die Verkleinerung der Strukturbreite dürfte der Energiebedarf der Atoms weiter sinken. Das Leistungsniveau will Intel ja bekanntermaßen halten, in Sachen Stromverbrauch darf es aber natürlich weiter abwärts gehen.
Quelle: Fudzilla












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