By Sascha
26 Nov, 2009 9:45 am
“Netbooks haben ein höheres Ausfallrisiko als Notebooks” so betitelt Golem.de einen gestern veroeffentlichten Artikel und beruht sich dabei auf die Studie eines US-amerikanischen Garantiedienstleister. Das macht sich natuerlich als Aufmacher erstmal richtig gut, denn Weihnachten steht vor der Tuer und was tut man nicht alles um den deutschen Verbraucher vor einem falschen Kaufentscheid zu bewahren. Ein Hosanna auf soviel Barmherzigkeit der Golem-Redaktion, auch wenn dem muendigen Leser (das sind zumindest schon einmal die, die sich trauen auf den Link zur Quelle zu klicken und den liefert Golem, anders als der Grossteil der deutschen Onlinepresse, immer mit) nach handgestoppten 2 Minuten klar werden duerfte, dass es sich hier eindeutig um schlecht recherchierten BS in “Nullen und Einsen” handelt.
Update: Auch die BILD-Zeitung liest Golem, natuerlich ohne die Quelle oder einen Link zu setzen aber wenn man einfach abschreibt, ohne sich eigenen Gedanken zu machen, wird der geistige Dummfug natuerlich schonungslos weiterverbreitet. Paradoxerweise ist der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, Matthias Doepfner, ein strikter Verfechter des Paid-Content Modells, sprich die wollen in Zukunft von euch verlangen, fuer den Copy and Paste Journalismus auch noch zu zahlen. Herrlich!
Update 2: Keine Angst, es gibt noch mehr Experten da draussen: T-Online und die Netzwelt uebernehmen diese Studie ebenfalls 1:1! Magnus.de hat die Seite inzwischen geloescht. Kommentarlos! Glueckwunsch deutsche IT-Journallie, wer outet sich als naechster? Und der Preis geht an die RP-Online!
Ich zitiere mal kurz aus dem Pressekodex des Deutschen Presserat:
Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben.
Oooops
Update3: Einer von den “Grossen” meldet sich in den Kommentaren, natuerlich anonym, wie sich das gehoert und zeigt, dass es innerhalb der Zunft der vermeintlichen Profis auch richtig schlechte Einwandbehandler gibt (Kommentar nach dem Break)
Update4: Zur Ehrenrettung der deutschen Journallie, die ersten Blogger schnappen nun auch zu! Portablegear aus den Niederlanden uebernimmt ebenfalls die Falschmeldung, dass es sich um eine 3 Jahre waehrende Langzeitstudie handelt.
Sascha, jetzt hör mal auf hier rumzuheulen! Is ja nichzmehr schön… Du machst Deinen Job ja ziemlich gut, aber auf den großen rumzuhauen is peinlich! Also: Spar Dir den Zwergenaufstand und überleg lieber selbst, ob Deine dauernde Amazon “Deal of the day”-Masche auch nur einen Deut besser ist…
Ach, hab ich ja vergessen – hier wird ja gar nich alles im Forum veröffenlicht! Nimmst als private Kritik an deinem mal wieder überschießenden Egos.
Ein Mitarbeiter der Großen
Ich denke da fuehlt sich einer der vorab genannten “Experten” angesprochen. Erst richtig in die braune Masse greifen und sich dann noch mit Haenden und Fuessen wehren, wenn diese Art des “Qualitaetsjournalismus” offenbart wird. Ich liebe sie
Erwarte ich eigentlich zuviel als “sogenannter” Blogger vom “sogenannten” Qualitaetsjournalismus, wenn ich von einem serioesen Magazin wie Heise und Golem (den Spiegel klammere ich seit den Patalongschen Erguessen kategorisch aus, die haben im IT-Umfeld aehnlich viel zu suchen, wie Peter Lustig als Tagesthemen-Anchorman) verlange, dass sie sich einfach mal 5 Minuten Zeit nehmen, ihre eigene Story aber auch die Quelle zu hinterfragen? Sind das nicht genau die von Murdoch, Burda und Co. hervorgebrachten, unschaetzbaren Vorteile des Journalisten? Aufwendige, teure Recherche und kein Copy and Paste Journalismus zwischen Tagesschau und Wetterkarte (dafuer gibt es ja uns Amateure).
Vielleicht mache ich ja auch wieder nen Elefanten aus ner Muecke und natuerlich bin ich in Bezug auf Netbooks “leicht” vorbelastet, dennoch hatte ich in den letzten Wochen nicht einmal einen derart detaillierten Abdruck meiner rechten Hand auf der Stirn.
Zum Thema
SquareTrade verlaengert Garantieleistungen fuer alle moeglichen Geraete, u.a. halt auch Laptops und Netbooks. In einer 8seitigen Studie werden den Netbooks eine 20% hoehere Ausfallquote, als den teureren Laptops bescheinigt. Soweit so gut und Squaretrade liefert fairerweise auch noch eine Erklaerung zu den Ergebnissen, die ich ebenfalls bei Golem vermisse:
Given that netbooks have only really been around in volume for about 12 months, it will be interesting to see how their reliability plays out over the course of the next 12 months. SquareTrade will continue tomonitor the progress and publish an update of laptop and netbook failure rates in 2010.
Auf deutsch, Langzeitstudien sind ueberhaupt nicht moeglich, denn dafuer ist diese Produktklasse viel zu jung. Wir rechnen mal eben einfach hoch, das klappt beim Ulrich Deppendorf vom ARD-Wahlstudio ja auch seit Jahren wunderbar (obwohl die Amis den wohl nicht wirklich kennen duerften^^).
3 Year laptop accident rates are based on projections from 2 years of accidental damage data using a straight‐line projection.
Selbst die Zahlen fuer Laptops sind also geschaetzt. Interessant. 12 Monate an Netbook Daten und 24 Monate an Erfahrung mit Laptops werden in einen Topf geschmissen, ordentlich umgeruehrt und schon haben wir unsere 3jaehrige Langzeitstudie und auch wenn der groesste gemeinsame Nenner nicht vorhanden ist, wir tun einfach so, als spiele das keine Rolle!
Wir graben uns tiefer in diese mit 8 Seiten extrem umfangreiche und komplexe Studie ein und fragen uns, wieviele Systeme SquareTrade wohl in seine Ergebnisse hat einfliessen lassen, woher diese stammen und wie sie ueberhaupt RMA-Faelle bemessen und bewerten koennen. Auch hier wird man umgehend fuendig:
Appendix: Notes about the Data and Methodology Used
SquareTrade randomly selected over 30,000 laptop and netbook computers for this analysis. We included only items that were purchased brand new (i.e. not refurbished or used).
The following disclaimers apply to our data and analysis:
- As there is no sharp line that divides the definition of a netbook and laptop computer,
SquareTrade has used the price point of under $400 to define the netbook category in this
analysis.- Only malfunctions reported directly to SquareTrade are included in the data. Other malfunctions, including software issues handled directly by the retailer, problems associated with product recalls, and those fixed by software/firmware updates, may not be represented in this data.
- We did not take into consideration purchase location.
Na, klingelt es langsam? Wundert ihr euch auch, wieso diese Studie die Grundlage fuer den Golem-Artikel sein kann und warum eigentlich jeder Hersteller den SquareTrade Leuten die Fuesse kuessen muesste (denn mit Netbooks kann man schliesslich nichts verdienen)? Wenn nicht, dann lasst uns gemeinsam jegliche Serioesitaet und Glaubwuerdigkeit dieser Studie versenken.
Einfach auf die Startseite von SquareTrade gehen und die Garantiekosten fuer ein $1000 Laptop und ein $350 Netbook berechnen lassen. Die $1000 Maschine wird fuer $149.99 versichert, wohingegen man fuer ein $350 Netbook nur $59.99 auf den Tisch des Hauses packen muss. Na, womit moechte man wohl am liebsten verdienen? An dem $60 Vertrag fuer ein Netbook (welches ja viiieeeeel haeufiger in die Reperatur muss, als ein Laptop) oder dem Notebook “Rund um sorglos”-Paket?
Ein wenig mehr Recherche und Golem muesste sich nicht der Aufmerksamkeit der Trolle in den Kommentaren sicher sein. Da geht naemlich wieder richtig die Post ab:
Solche Daten sollten öffentlich sein
Autor: Siga4329742Und nein. Es gibt keinen Grund, sowas geheim zu halten.
Abzocke und Schrott-Verkauf muss der Staat nicht fördern.
Sowas sind keine Geschäfts-geheimnisse sondern Geschäfts-Schande und Kunden-Abzocke.
Auf den Tisch damit
oder:
Neppbooks
Autor: Verkäufer
Bei uns im Laden heißen die Dinger Neppbooks. Der dumme Kunde der so ein Mist kauft ist selber Schuld. Die Dinger kommen so häufig zurück, das es einem der Kunde Leid tut.Die Zentrale rechnet immer noch mit dicken Gewinnen aus dem Verkauf. Wenn die endgültigen Zahlen da sind, werden die Schlipsträger nervös. Ich hoffe, das ich bis dahin einen neuen Job haben werde. .
Ohweia!














View Comments
Danke Sascha.
)
Ja das stimmt schon, dass solche Studien sehr “gekauft” aussehen… Der größteil der Netbooks,bleibt trotzdem nicht super verarbeitet, daher können schnell mal Materialermüdungen auftretten!!! Ich möchte dass nicht als Anlass nehmen, dass Notebooks alle besser laufen und qualitativer sind, aber es gibt auf beiden Seiten schlechte Qualität, wobei der Netbookmarkt, natürlich auch wenig Spielraum übrig lässt…. Studie ist für nen Furz…. Es gibt auch super Netbooks, nur alle Hersteller, haben ein strahlendes und ein weinendes Auge gleichermaßen, wenn es um Netbooks geht!!! Einfach zu wenig Money, für alle Windows Intel OEM ODMs….
jetzt musste ich echt lachen ich war zu erst auf Golem und habe diesen Artikel gelsen und dachte mir der ist genau richtig um von Sascha zerpflückt zu werden und dann auf Netbooknews Tataa^^
Statistik meinerseits:
- 15.4″ Asus-Notebook – 2 Reparaturen unterschiedlichen Fehlerbildes in 23 Monaten
- 14.1″ Medion-Notebook – nach 24 Monaten Totalschaden (MB)
- 15.1″ Fujitsu Siemens Notebook ebendalls nach 24 Monaten Totalschaden (MB)
Wie kann man überhaupt noch “Golem” zu “Qualitätsjournalismus” zählen? Bei denen ist doch alles nur noch hingerotzt. Masse statt Klasse.
Trotzdem schön zu lesen hier ^^
Was scheinbar alle vergessen:
Mit einem teuren Notebook gehen bestimmte manche vorsichtiger um als mit einem 260,- EUR Netbook. Außerdem behaupte ich mal, dass ein Netbbok viel häufiger mitgenommen wird als ein Notebook, da ist doch klar dass die in Rucksäcken + Taschen auch häufiger ‘Gewalteinwirkungen’ ausgetzt werden.
Daher kann ich mir schon vorstellen, dass Netbook häufiger kaputt gehen.
PS: Vertipper dürft ihr behalten
Alles mist was da verzapft wird.
Also ein Notebook ist nicht um sovieles besser verarbeitet als ein Netbook. Allein schon die %-Zahlen bei der Herstellung an defekten Gerätereichen vom Band laufen hat ist schon über 10% und davon sollen dann Repairservices nur noch 5% der besagten über 10% als Schrott deklarieren dürfen. Das ist wunschdenken da es sich meist zwischen 12-18% einpendelt also sind das immer noch ca. zwischen 1-2% der hergestellten Geräte die in die Tonne gehören.
Ein Notebook wird höheren Belastungen ausgesetzt durch seine Größe + Gewicht und den Umgang. Ein Netbook hingegen der so winzig ist wird leicht gehandelt und soviel spiel hat das MB nicht. Die dicke der MBs ist ähnlich wenn nicht gleich. Für Notebook würde es reichen einfach die Layer ein wenig dicker zu gestalten dann würde man ein große Fehlerquelle ausmerzen aber das würde laut Zahlenverwalter teuerer werden. Nicht umsonst sind alle Hersteller ausgestiegen aus der Herstellung und lassen nur noch produzieren. Vor jahren glaub ich car in CT ein Berich wohin nach auch der Letzte Hersteller ausstieg aber noch seine high End Produkte noch im eigenen Haus zumindest getestet hatte. Also was soll mann den erwarten von der Geiz ist Geil mentalität. Lieber hau ich n 350,- Öcken klump in den Eimer als ein 1000,- Steinchen Schrott. Wer braucht immer 1000,- für ein Gerät mit dem man eh nur Textbearbeitung macht?!?
tja was soll man dazu sagen, kommt vielleicht auch ein bisschen auf die handhabe der geräte an.
mein mitlerweile 7 jahre altes 14,5″ compaq armada m700 läuft und läuft und läuft, lediglich die zellen des akkus hab ich zwei mal ausgetauscht, war billiger als neukauf und ich bastel nunmal gern.
im mai 2008 hab ich mir dann das acer aspire one d150 gekauft, das läuft seither fast 24 stunden am tag (außer wenn ich unterwegs bin, dann schalte ich es in den ruhezusand und ab in den rucksack).
also auf mich trifft diese studie überhaupt nicht zu. muss aber auch sagen das mich keiner dazu befragt hat. muss an meinem englisch liegen…..
grüße und mal ein guter kritischer bericht zum bericht! weiter so….
Fakt is, das eins meiner Notebooks vom Qualitätshersteller Sony vor Jahren den Geist aufgegeben hat, obwohl es damals fast 5000 DM gekostet hat, und nicht länger als 3 Jahre gehalten hat. Mein NC 10 läuft aber immer noch. Rein rechnerisch und billiger wäre ich dann besser mit einem Netbook gefahren, auch wenn es alle 3 Monate kaputt gehen sollte, und ich mir ein neues besorgen müsste.
Kann mich nur anschließen:
Ist nicht gerade Golem DER Zweitverwerter par exellence?
Heisenews für Arme!
Was regt man sich auf. Ich sehe immer mehr, das Golem zu einer Troll-Wiese verkommt und die Qualität der berichte sich dem anpasst……
immer wieder nett. Gib uns mehr Sascha.
Ich hab die Studie jetzt nicht gelesen, aber wo siehst du jetzt die methodischen Fehler genau? Hochrechnungen sind Standard und dass man sich nur auf die direkt an SquareTrade direkt gemeldeten Probleme beschränkt finde ich absolut nachvollziehbar angesichts der Tatsache, dass man sich sonst auf Herstellerinfos verlassen müsste. Die zitierten Golem-Kommentare sind natürlich idiotisch, aber diese Verschwörungstheorie find ich auch nicht unbedingt nachvollziehbar – für SquareTrade zählt letztlich jedes Produkt und kaum ein Kunde wird doch zwischen 350$ Netbook und 1000$ Notebook abwägen und sich dann wegen irgendeines niedrigeren Ausfallrisikos für das teurere entscheiden. Das sind doch komplett unterschiedliche Produkte für unterschiedliche Anforderungen.
hm, hab die PDF von Squaretrade auch schon vor ner Woche oder so gelesen.
Sofort war mein Gedanke, wie es sein kann, daß ein studierter MarktANALytiker es nicht versteht, Netbooks zu kategorisieren. Außerdem fehlten einige Firmen(Samsung).
Stutzig hat mich aber gemacht, daß die Firma mit dem bekanntlich miesesten Kundenservice die niedrigste Ausfallquote hatte.
Hey Asus, wäre es nicht einfacher, Kunden, die einen Garantiefall anmelden, einfach zur “persönlichen Abgabe” des Gerätes zu bewegen? Sowas lässt sich doch sicherer türken, als so eine Studie. Die zermalenen Überreste der ehemaligen Kunden könnte man dann noch an die örtliche Gummibären-Fabrik vertingeln und somit die ganze Sache gegenfinanzieren.
Muhahaa
du sagst es ja bereits mit deinem letzten Satz
Da werden nicht nur Aepfel mit Birnen verglichen, die Studie stammt ebenfalls noch von einer Firma, die ein berechtigtes Interesse daran hat, dass deren Kunden mehr Note- denn Netbooks kaufen. Die Studie wird von Golem als Fakt dargestellt und so betitelt, dabei ist es eine auf Hochrechnungen beruhende absolut nicht nachvollziehbare Quelle.
Das haette man in wenigen Minuten erkennen koennen und ganz nebenbei, die Geschichte ist ne absolute Ente, ich kenne in etwa die RMAs bei 3 der wichtigsten Hersteller und die stimmen mit dieser Vermutung ueberhaupt nicht ueberein.
Es geht hier nicht um Verschwoerungstheorien sondern um inzwischen den hunderdsten Artikel aus den Staaten, der uns weismachen will, dass Netbooks Schrott sind und die Kaeufer damit unzufrieden. Das ist keine Verschwoerung, sondern gezielter Lobbyismus, der wie gesagt zu 95% aus den USA kommt.
Ach das hatte ich glatt überlesen:
“Ein wenig mehr Recherche und Golem muesste sich nicht der Aufmerksamkeit der Trolle in den Kommentaren sicher sein.”
Golem lebt nur noch von Trollen, deswegen die Neuausrichtung auf unmündige Spielejunkies, wahrscheinlich hatte man sich gleich noch solche in die Redaktion geholt ^^
Hui das ging aber unter die Gürtellinie
Keine Ahnung warum, aber auch bei den klassischen Printmedien sind die Onlinekommentare zu Artikeln sehr Troll lastig.
Ansonsten… Auch meinen Erfahrungen entspricht es nicht. Ich habe bisher 2 Notebooks und 1 Netbook, die ich regelmäßig nutze / genutzt habe. Das erste Notebook hatte defekte, mit denen ich mich irgendwann einfach abgefunden habe, das neue (3 Monate) Sonygerät hat einen Lüfter der irgendwann ständig laut rannte (nach der Reparatur hielt der Zustand geringer Lüftertätigkeit bei Energiesparmodus gerade mal eine Woche >_>). Das Netbook? Nie ein nennenswertes Problem gehabt, bei dem ich Reparatur in Erwägung gezogen hätte.
Interessantes Nebenergebnis:
Asus schneidet gut ab – vielleicht weil die Datenbasis wegen des halben Jahrs “Vorsprung” besser ist???
als ich das original im net fand und seine kritiklosen übernehmer im anglo-amerikanischen raum dachte ich mir schon … yup s’is wieder weihnachten … gekaufter press shit stinkt sich wieder mal mit der alten leier gut ….. (gekauft von der notebook-lobby, gelle)
Golem hat definitiv gute Redakteure aber mehr und mehr glaube ich daran, dass abschreiben und copy und paste zum Standard werden.
Wenn wenigstens ein subjektiver Kommentar, eine Einschaetzung der Lage inbegriffen waere. Aber nein, das sieht aus wie ne Agenturmeldung oder Pressemitteilung. Sind sie zu satt oder gar lustlos, dass dies nicht getan wird?
Fuer mich war Golem immer ne wichtige Quelle im deutschsprachigen Internet, ebenso wie Heise und das aendert sich natuerlich nicht durch eine vermurkste Mitteilung. Da ich aber weiss, dass weite Teile der Golem Redaktion auch immer mal wieder auf Netbooknews nachsehen und ich bin mir sicher, dass sie das hier lesen werden.
Gebt Gas Jungs und Maedels, dass ihr es koennt wissen wir alle!
hm, alle Netbooks in meiner Umgebung (und natürlich mein 1 1/2 Jahre alter Eee 701) laufen Problemlos…
Ich glaube das es wie immer bei Computern eine Frage des Glücks ist ob etwas überlebt oder nicht. Ausserdem fällt es leichter überall über sein 300€ Netbook zu schimpfen als zuzugeben, das sein 1500€+ Gerät schlappgemacht hat…
korrektur…
hab grade gemerkt das ich mich vertippt habe, den acer d150 hab ich natürlich erst im mai (oder war es märz, weiß net mehr) 2009, also dieses jahr gekauft (immerhin noch ein model mit sechs zellen akku). aber seit dem schnurrt es die ganzen tage und nächte durch…
Hallo, die Studie hat vor allem eins ausgewertet: Billige Notebooks und Netbooks unter 400 USD gegen teure Notebooks von 400 USD bis mehre Tausend Euros. Da sind dann die teuren Business-Notebooks z.B. von Lenovo dabei, oder auch Panasonic Toughbooks. Klar dass diese Preisklasse besser abschneidet, als die Billigklasse, wo es bei den Komponenten und bei der Verarbeitung auf jeden Cent ankommt. Eine geradezu revolutionäre Erkenntnis, würde ich mal sagen.
@ 1st1
also das seh ich ned ganz so…
klar…bei netbooks wird gespart aber bei den 0815-mediamarkt-”superduperüberdrüber”-notebooks um 499 sind in der verarbeitung 1000mal schlimmer als netbooks…also ich find meinen 1000he keineswegs schlecht verarbeitet
Offen gesagt, vermutlich bedingt durch die Gehäusegröße auch, fühlt sich der EEEPC 1000H gegen beide meine Notebooks (beide zum jeweiligen Kaufzeitpunkt Marktwert etwas 1200 €) ziemlich gut verarbeitet an. Wobei die große Schwachstelle des Stabilitätseindrucks gern das optische Laufwerk ist, also wen wunderts
Aber wirklich, von schlechter Verarbeitung habe ich nicht das geringste gemerkt. (im Gegensatz zum ersten Notebook, siehe oben.)
Sascha, jetzt hör mal auf hier rumzuheulen! Is ja nichzmehr schön… Du machst Deinen Job ja ziemlich gut, aber auf den großen rumzuhauen is peinlich! Also: Spar Dir den Zwergenaufstand und überleg lieber selbst, ob Deine dauernde Amazon “Deal of the day”-Masche auch nur einen Deut besser ist…
Ach, hab ich ja vergessen – hier wird ja gar nich alles im Forum veröffenlicht! Nimmst als private Kritik an deinem mal wieder überschießenden Egos.
Ein Mitarbeiter der Großen
ich habe echt langsam mal gewartet, dass sich ein anonymer von den angesprochenen hier zu worte meldet und ordentlich persoenlich gegen mich schiesst. die deal of the day nummer ist natuerlich ein sensationeller vergleich im gegensatz zu euch nasen, die andauernd voneinander abschreiben und noch nicht einmal eine derartige statistik differenziert interpretieren koennen.
aber schoen, ich habe offenbar voll ins schwarze getroffen, was man an deinem anonymen troll kommentar sieht, uebrigens habe ich in den letzten 3 Jahren keinen anonymen kommentar mehr abgelassen, auch nicht bei euch, wenn ich euch mal wieder vorhalten musste, was ihr fuer einen geistigen bs zusammengepinnt habt.
Weisst du wie ich das nennen? Nen Bratwurst-Journalisten!
Ich frage mich ebenfalls, was gross bedeutet… weltweiter bekanntheitsgrad? einfluss auf den markt oder der monatliche paycheck? ich fuerchte ich moechte deinen job bei “den grossen” nicht wirklich machen, denn da wuerde ich mir ganz klein vorkommen
P.S. Was wird denn hier nicht veroeffentlicht? Das sind uebrigens kommentare und kein forum. Keine Panik, hier wird nicht zensiert, ich weiss dass ist fuer dich noch neuland aber gewoehne dich einfach dran…
Hehe, was für Looser… Erst einen Artikel mit einer Studie verfassen, die kaum “haltbar” ist, dann auch noch beleidigend werden, wenn es “Amateure” erfassen können!? Einfach nur toll, dass solche Typen, bei den “großen” Sitzen, denn eigenständiges Denken wird ja nicht mehr verlangt… Sobald im Einstellungstest, Copy und Paste vorgeführt werden kann, ist dank Google Trans auch schon alles übersetz und ab damit auf die eigene Seite, muhahahaaa
Aber das sind keine Einzelfälle, sondern man sieht das wirklich im Bereich der Technikwelt öfter, dass einfach schlechte Journalistische Arbeit geleistet wird… Areamobile,Notebookjournal, Chip, Pc Welt, das sind relativ namenhafte Seiten, bei denen man ab und zu wirklich Artikel findet, die von einem 10 jährigen verfasst hätten sein können!!!
Wie erkläre ich mir bitteschön, dass letztere drei genannten Seiten, das gleiche Notebook testen, aber bitteschön andere Fazits und vor allem Messungen hinbekommen!? Da kann man mir nicht kommen, dass so krasse Unterschiede in der Produktionslinie gibt, wenn der eine 900 Kontrast angibt, der andere 150 und der letzte widerrum was dazwischen um 400…
Areamobile kommt sowieso einer Seite von Iphonesponseren gleich, die dem Apple Handy, eine so krasse megabewertung gegeben haben, dass es wahrscheinlich noch 2 Jahre brauchen wird, dass ne 15 Megapixelkamera und 3 Ghz Snapdrogen non Iphone, dass mal schlagen kann^^
Bei der Seite sieht man aber auch schon an den Verfassern, dass diese aus verschieden, nicht technischen Bereichen kommen und sich gedacht haben, ach nen Handy habe ich, da kann ich auch sowas mal verfassen und als Experte fungieren, lach…
Ich finde das mittlerweile Blogger, sogar angenehmere Artikel verfassen, da es zwar nicht so professionell mit zig tausend Testwerten etc… geschieht, aber trotz dessen die wichtigsten Punkte, auch subjektiv bewertet werden… Testwerte mit hohen Schwankungen bringen mir wenig, da ist mir eine meinung eines Users lieber…
Sorry aber seid ihr nicht alle irgendwie Erwachsene und gebildetes Leute?? Und dann hier rumtrollen…
Seid nicht gleich ein geschnappt wenn euch einer beim Abschreiben erwischt!
Die Tatsache das das alle “Großen” tun ist doch unter jedem nur halb informierten Leser im Internet bekannt.
Hier geht es doch einzig nur darum das hier eine Doppelmoral des Klassischen Journalismus gnadenlos offengelegt wird. Man kann nun mal nicht ins große Horn pusten und allen Bloggern und neuen Informationsportalen “copy paste” und “unqualifikation” unterstellen
und kräftig darauf beharren bei den sooo gut bezahlten und unzweifelhaft professionellen Anbietern würde doch alles nach bestem Journalismus Kodex ablaufen.
Doch auf der anderen Seite für alle ersichtlich Müll produziert sei es reine dpa Meldungen gekaufte Studien oder gefährliches Halbwissen von “Experten”.
Soo und wenn dann endlich mal einer daherkommt (naja der Niggemeier machts ja auch) und dies an den Pranger stellt gibt es immer großes Geheul.
Und das ist einfach unverständlich.. kann man dann nicht einfach als Journalist egal welcher “Art” einfach einen Fehler einräumen und Besserung geloben?? oder lässt das die Ehre nicht zu?? Und besser machen sollte man es dann in Zukunft vielleicht auch!
Naja und das Sascha manchmal eben ein wenig den Ton nicht trifft oder arrogant wirken kann sollte man ihm verdenken. Das ändert aber nichts daran das es Korrekt ist was er sagt!!!
Der Erfolg gibt ihm ja auch Recht.
(Deal of the Day is übrigens auch ein mieses Beispiel da es bei dieser Katergorie doch ganz klar immer um ein Einkaufstipp geht und auch nie was anderes impliziert wurde.)
Also mein 1000H ist mir nun schon 2 Mal runtergefallen (aus knapp nem Meter Höhe) und das meine Frau noch öfter. Ergebnis: Netbooks sind immernoch heil, aber mein Laminatboden hat einige Dellen.
Also ich bin mit der Verarbeitung zufrieden. Meine letzten beiden Acer Notebooks haben sich ohne runterfallen selber getötet, indem sie ihre Grafikchips durchgeschmort haben. Wie auch immer das bei normalem Officebetrieb funktioniert. Das letzte hat 60 Sekunden nach dem Anschalten Selbstmord begangen. DAS ist für mich Qualitätsmangel.
Nun ja… ich habe einen EeePC 701, der läuft super, obwohl er mir sogar schon zweimal runtergefallen ist.
Nach zwei Jahren und vermutlich mehr als einer Million klicks auf meine linke Maustaste ist diese jetzt leider kaputt gegangen; bzw. vermutlich müsste ich einfach mal die Wippe rausreißen und die Kontakte wieder zurechtbiegen, aber das hab ich bisher noch nicht ausprobiert.
Der ungeheuer teure Laptop meiner Schwester war in der Zwischenzeit schon zwei mal in der Reperatur, weil er offenbar totaler Schrott war. Soviel mal dazu.
bravo Sascha,
wirklich gut zu sehen, das Du es Dir leisten kannst ordentlich gegen den wind zu spucken. ich hoffe, Dein geschaeftsmodell geht voll auf.
naja, das mit dem zwergenaufstand ist nicht von der hand zu weisen. was regst du dich auf sascha? das copy paste ohne recherche voll der standard ist, hat ja nunmal nix mit netbooks zu tun. nur weils jetzt mal ein netbookartikel war machst du einen grossen aufmacher draus? guck dochmal bei bildblog rein…
Nicht mehr lange und auch du Sascha wirst zu den “Großen” gehören!
Ich hoffe du bleibst dann wie du bist und lieferst weiterhin ehrlichen Journalismus.
Mir bleibt nur zu sagen: “Die Seite ist mein täglich Brot”
Danke
oh mein gott deal of the day .. – ist zwar bestimmt etwas werbung (weis ja nich ob sascha für nen klick was bekommt), aber irgendwo muss das geld ja herkommen… und ich finde bei einigen großen ist die werbung so eingebaut, dass diese nicht sofort als solches erkannt werden kann / soll.. .
volks z.B.
@blubb
ich berichte ueber Netbook-Themen und habe dieses Jahr diverse Online-Artikel im Dutzend geschreddert. Das ist also haeufiger vorgekommen, aber in diesem Falle kann es wirklich ein blinder mit Krueckstock erkennen. Wie ich bereits sagte, das ist gezielter Anti-Netbook Lobbyismus, der zum groessten Teil aus den Staaten kommt.
Und ja, generell hat eine ganze Industrie Interesse an derartigen Schlagzeilen. Genell ist aber hier nicht Copy und paste der Aufmacher, sondern eine unglaubliche Studie.
Copy und Paste, die Massnahmen von Murdoch, Burda und Co. Content zu verkaufen, die Art und Weise wie die Lautsprecher der Journalismus-Branche immer wieder auf Blogger einhacken, das war hier mehrmals Thema und wird sicher auch noch haeufiger angesprochen werden.
Ich bin bereits auf Eeepcnews.de angezaehlt worden, dass man doch Journalisten Kollegen nicht kritisieren duerfte. Da werden Gesetze und Kodexe verabschiedet und somit ein Nimbus geschaffen, der diese alternden Medien als moralische Instanz darstellt.
Die Zeiten sind sowas von vorbei und die Verfasser solcher von mir angeprangerten Artikel, sollten sich mal ganz schnell an die eigene Nase fassen und begreifen, dass sie ihrem aussterbenden Stand einen Baerendienst erweisen. Ihr saegt am Ast auf dem ihr sitzt, denn im Jahre 2009 gilt verstecken einfach nicht mehr. Die Rolle der Kontrollinstanz haben sie bereits vor Jahren verloren, den Newswar bevor er ueberhaupt durchgefuehrt wurde und die Reichweite geben sie innerhalb der naechsten Dekade ab.
@Jerannimoe
Die Deal of the Day Werbung ist fuer uns eine sehr wichtige Einnahmequelle, insbesondere nachdem uns die Google Einnahmen am Anfang des Jahres um 60% weggebrochen sind. Die Trennung zwischen Werbung und Content wird hier immer wieder kommuniziert. Bei mir gibt es keine bezahlten Artikel und unsere Sponsoren sind trotz ihres Supports niemals in der Lage unsere Berichterstattung zu beeinflussen. Dazu sind sowohl Roland, als auch ich viel zu kritisch und wir haben da auch einfach eine zu grosse Klappe
@kwaku maanu
Im Moment bin ich sehr froh mit unserem Nischendasein. Wir haben unsere Position auf dem Markt gefunden und diese ausgefuellt. Die naechsten Schritte koennen viel ruhiger angegangen werden, aber du kannst dir sicher sein, dass ihr immer davon erfahrt und sich die Art und Weise hier auch nicht aendern wird. Dazu ist dieses Blog einfach zu persoenlich.
@Sascha:
Du siehst Dich schon sehr gerne als Weltverbesserer und Robin Hood der Blogs! Und natürlich bist Du auch abhängig von den Firmen! Wenn Du deren Produkte x-mal verreißt, werden die Dir schon keine Netbooks mehr schicken! Du bist nur in der zur Zeit komfortablen Lage, dass quasi alle Netbooks die gleiche Plattform haben und Du gar nicht viel verreißen könntest, selbst wenn Du wolltest.
Ich will nicht sagen, dass die “höchst kommerziellen” Medien objektiv sind, aber wenn ich mir eine Welt von 42.533.593 kleiner Blogger vorstelle, wo jeder seinen in jedem Fall subjektiven Kram posted und die, die dann größer werden auch genauso wie die jetzigen “Großen” das gleiche Spiel spielen, dann ist auch nicht viel gewonnen. Und glaub mir, sobald Du größer werden würdest und Mitarbeiterverantwortung hast, sieht die Situation ganz anders aus.
Interessant ist aber doch, wie Du hier so polemisch gegen kommerzielle Medien wettern kannst, ohne dass Dir wirklich jemand widerspricht! Aber gut, Blogger haben eben weniger Leser, aber dafür unglaublich viele Fanboys, die nicht auf die Idee kommen würden, ihre Götter zu hinterfragen. Du bist eben der Oberkumpel am IT-Stammtisch – zumindest mit Threads wie diesem!
Ich lesen diesen Blog gerne und finde ihn auch nicht schlecht. Aber dieses “Blogger heile Welt” und die “George W.”-like Polarisierung sind echt unnötig und arm!
Zu beachten ist der Passus:
“SquareTrade has used the price point of under $400 to define the netbook category in this
analysis.”
Das bedeutet meines Erachtens, dass in die Kategorie “Netbooks” nicht nur 8,9″-, 10,2″- und meinetwegen 11,6″ Books mit Atom-CPU fallen, sondern auch die 15,4″-Notebooks der untersten Qualitätsklasse, mit Celeron-CPU und auch noch anderen Komponenten, die nicht zu einem zuverlässigen Betrieb beitragen.
Diese Low-Cost-Notebooks in “Nomalgröße” liegen aber für viele Menschen ebenso wie Netbooks in der Preisklasse für Impulskäufe und werden u.a. (meines Wissens) in ziemlich hohen Stückzahlen gekauft.
Wenn der Preis unter 400 US$ das _einzige_ Kriterium bei der Definition der Kategorie war, sollte es mich nicht wundern, wenn es sich dabei zu 30% oder 40% um Low-Cost-Notebooks handelt, die einem schon vom Anschauen durch ihre mäßige Fertigungsqualität auffallen.
Das Gesamtergebnis für “Netbooks” (im Sinne dieser Studie) ist damit verzerrt und sagt nichts über Netbooks im eigentlichen Sinn (bis 10″, allenfalls 12″, stromsparendere Komponenten, häufig SSD statt HD) aus.
Die Untersuchung scheint zwar nicht vertrauenswürdig zu sein, jedoch habe ich das Gefühl, dass die Zahlen schon etwa stimmen könnten.
Die höhere Ausfallquote kann einige Gründe haben: z.B. haben viele Leute ein Notebook als Desktopersatz. Der Laptop steht die ganze Zeit in der Wohnung, wohingegen ein Netbook für unterwegs gebraucht wird und daher öfters herumgetragen wird. Die Zielgruppe von Netbooks sind mehr IT-affine Personen als bei Notebooks, d.h. vermutlich werden Netbooks im durchschnitt mehr gebraucht als Laptops.
@nur_ein_mitleser
Ich bin insofern abhaengig von Firmen, als dass sie neue Produkte liefern muessen. Die teste ich dann auf Messen oder kaufe sie mir, denn im Gegensatz zu den meissten IT-Redaktionen bekommen wir nicht jedes Netbook fuer lau. In den letzten 2 Jahren habe ich 25 Netbooks gekauft und knapp 200 Hands On Videos mit Plattformen erstellt. Ich denke das spricht fuer sich.
Ich bin ein kommerzieller Blogger und habe gar nichts gegen Kommerzialisierung. Ich habe nur etwas gegen schlecht recherchierte Artikel und schlechte Journalisten.
Jetzt schau doch einmal wieviele Kommentare Golem auf einen derartigen Artikel bekommt oder gar Netzwelt. Ich fuerchte da geht hier schon ein wenig mehr die Post ab und wieso Fanboys? Ich kann meine Aussagen entsprechend belegen und ebenso aufzeigen, dass Golem und die anderen Abschreiber Murks gebaut haben.
Stichwort Traffic: http://www.golem.de/sonstiges/werbung.html
Ich habe in etwa die haelfte der unique visitors von Golem aber die haben natuerlich aufgrund von Klickstrecken weitaus mehr Pageviews, in etwa 20 mal soviel. Und das bei einer Redaktion mit 10 Mitarbeitern.
Ich habe uebrigens noch 3 Mitarbeiter im Netbooknews-Netzwerk und trage natuerlich die Verantwortung fuer selbige.
Also lass mich mal deinen Kommentar zusammenfassen. Wir muessen jetzt noch die Besucherzahl verdoppeln, ordentliche Fotoklickstrecken einbauen und Artikel ueber 10 Seiten strecken und schwups, bauen wir den gleichen Murks.
Ehrlich gesagt verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Dass du hier Zustimmung kriegst, Sascha, ist doch wohl kein Wunder – die Schelte ändert aber nichts, weil die breite Masse das sowieso nicht mitbekommt. Noch die mieseste Studie wird ohne Hinzugucken auf die eigene Seite geballert, wenn da nur ein paar halbwegs brauchbare Keywords drin sind – die Suchmaschinen sind halt noch derbe primitiv. Lass die doch in ihrem Saft schmoren und mach es besser – Qualität setzt sich immer durch, vielleicht auch irgendwann im Internet.
Erol das waere zu schoen um wahr zu sein, siehe BILD-Zeitung.
Ich will mich nicht zum Medienwaechter machen, da gibt es Jungs und Maedels, die es richtig drauf haben. Mein Metier sind Netbooks und Mobile Computing und wer da so einen Quak verzapft, muss damit rechnen angezaehlt zu werden.
HEY! NIX GEGEN PETER LUSTIG!!
Kritik an der Kritik:
Sascha, du kritisierst, dass die Unfall zahlen auch von zwei auf drei Jahre hochgerechnet sind und dann mit den Netbook (äh ‘tschuldigung notebooks unter 400$) -Zahlen zu einer Hochrechnung vermengt werden. Das ist nicht der Fall. Es heißt explizit: “Note that this data excludes failures from accidents.” Die Ergebnisse der Hochrechnung würden sonst auch unrealistisch ausfallen. So wären die höchsten Ausfälle kleiner als die Gesamtausfälle.
Dennoch bleibt die Erkenntnis, dass die Ausfälle der Geräte unter 400€ die über diese Garantieverlängerung abgewickelt wurden höher ist als die der Vergleichsgeräte. Und dieses Ergebnis vermutlich auch signifikant ist. (Geschätzt mit 2000 Geräten unter 400€ und 6000 zwischen 400€ und 1000€) Diese Erkenntnis wird natürlich mit der Hochrechnung verzerrt und übertrieben dargestellt.
Viel interessanter als das was die Studie sagt, ist meines Erachtens nach das was sie nicht sagen will, oder kann.
Ich finde es nur unangemessen sich über mangelnden Qualitätsjournalismus zu beschweren und aus einer 8 Seiten Studie zu zitieren und dabei mehr Fehler zu finden, als vorhanden sind.
Das Grundproblem jedoch bleibt. Die Verwendung zweifelhafter Studien zur Generierung von Artikeln, in denen diese Zweifelhaftigkeit unter den Tisch fällt und die Ergebnisse als Fakten dargestellt werden. Aber genau dazu ist diese PR ja da. Meist ist ja nicht mal mehr zu erkennen auf welche Studie sich der Artikel stützt. Da finde ich es schon postitiv, das zumindest die Quelle angegeben wird.
Gruß rabbitmc
rabbitmc, genau das mache ich nicht. Die Notebookzahlen werden von 2 auf 3 Jahre hochgerechnet und die Netbook-Zahlen von einem auf 3 Jahre. Von Unfaellen spreche ich nirgends
Dass der Urheber der Studie genannt wird, ist in der Tat positiv zu bewerten, denn das gehoert nicht zur Regel
http://www.bildblog.de/ Ronnie Grob am 25.11.09 um 8:54 6 vor 9
Auch RP-Online ist mittlerweile auf den Zug aufgesprungen.
beruft sich aber ähnlich wie andere auf die Baseler Zeitung
http://www.rp-online.de/digitale/computer/Diese-Laptops-sind-am-haeufigsten-kaputt_aid_787443.html
EIn Punkt ist auch schlicht der dass die Leute die Netbooks sehr oft mit sich rumtragen und so schon mal der eine oder andere Displayschaden (gestolpert, auf tasche gelegen) eintreten könnte. Die normalen notebooks nehmen die wenigsten Menschen überall mit und betreiben die auch dort, wo Steckdosen nie existieren werden…
Hallo Leute,
Irgendwie ruft das ganze doch nach einer empirischen Umfrage hier auf der Seite oder? Da die “Großen” ja leider mitlesen, werden die dann sicher ein paar gefälschte Ergebnisse produzieren wollen, aber trotzdem, eine Umfrage, ob das Netbook schonmal kaputt war, was kaputt war, um welches Modell es sich handelt und ob es repariert wurde wäre doch mal nicht schlecht. Ich weiß nun nicht, inwiefern das machbar ist und was man da nun draus ablesen kann. Ich weiß nur, dass sowohl mein EEE PC 701 als auch mein NC10 nun nach einem bzw. fast zwei Jahren problemlos laufen und der neue EEEPC 1005 meines Bruder auch ohne Macken läuft. Mein Asus-Notebook vorher war 2 mal in Reparatur und der Fehler der Grafikkarte wurde nie behoben.
@Bandito
perfekt! Machen wir noch heute!
Eine empirische Umfrage auf einer Website mit nem Standardformular? Sorry, aber da ist nicht viel Empirisches dran!
Fehlerquellen
- jeder kann beliebig oft abstimmen, wenn er sich reconnected und somit eine neue IP hat
=> Manipulation hereinspaziert! Keine Chance das zu unterbinden!
- hier lesen nur die Hardcore-Fans, nicht der Otto-Normal-Netbookuser
=> da ist nichts auch nur annähernd repräsentativ
=> außerdem werden die Fans hier in JEDEM FALL pro Netbook abstimmen und das wahrscheinlich sogar unbewußt!
Mal im Ernst: Der Aufwand für so eine Umfrage ist sehr hoch, wenn man es ordentlich machen möchte. Wenn man es nicht ordentlich macht, ist man, zu Recht, sehr gut angreifbar.
Wenn ihr es doch machen wollt: Laßt wenigstens eine Vergleichsgruppe mitlaufen, um den Umgang der Leute hier mit normalen Notebooks auch zu erfassen. Ohne das ist nämlich gar nichts vergleichbar.
Rockstar Otto-Normal Netbook User wird sein Netbook sicherlich nicht so stark beanspruchen wie die Hardcore Fans hier, von daher gebe ich dir recht, so repraesentativ kann die Umfrage nicht sein, sie bietet sogar gute Chancen, dass sie negativer fuer diese Produktklasse ausgeht.
@Sascha:
Ja, das kann sein. Aber es kann auch sein, dass viele Leser hier – im Gegensatz zu Dir – sehr gut mit Ihren Geräten umgehen, weil sie statt des Autos, sonntags lieber das Netbook “waschen”. Genau das meine ich! Du hast Freiheitsgrade, die man nicht objektiv quantifizieren, ja nicht mal qualifizieren kann
.
Sorry, aber das muß ich raushauen: Wenn Du mit Deiner Umfrage der von SquareTrade auch nur annähernd was entgegensetzen möchtest, hast Du keine Chance bzw. machst genau den Fehler, den Du denen vorwirfst. Leider hast Du auch keine Möglichkeit deren Validität zu erreichen, selbst wenn deren Umfrage “gefärbt” sein sollte.
Deswegen: Bei der Interpretation ist äußerste Vorsicht geboten! Am besten gar nicht interpretieren, dann seid ihr am glaubwürdigsten! Oder ihr diskutiert ganz klar die Probleme einer solchen Umfrage. Mit allem anderen macht ihr Euch lächerlich und unglaubwürdig…
sorry das sehe ich nicht ansatzweise so, ich kann diese Umfrage nicht nur interpretieren sondern von vorne bis hinten zerfleddern, da ich die RMA’s der 3 Hersteller kenne, die 80% des Marktes weltweit abdecken (aber unter NDA sind).
Weiterhin kann ich nocht recht gut lesen und sehe, auf welchen Daten diese Studie beruht und wer sie durchfuehrt.
Was mich jetzt laecherlich bzw. unglaubwuerdig macht, musst du mir mal genauer erklaeren. Ich kann dir da nicht folgen, sorry, denn ich halte die Medien, die die Daten 1:1 uebernehmen bzw. auch noch falsch wiedergeben fuer laecherlich.
Ahoi,
jaja, der so genannte Qualitätsjournalismus. Habe nach dem Studium bei einem größeren deutschen Boulevardblatt (nicht die Vierbuchstabenvariante) volontiert und dort rund fünf Jahre als Redakteur gearbeitet. Und es ist erschreckend. Am Schluss hat mein Tun mich derart angekotzt, dass ich einfach nicht mehr anders konnte, als mir einen Job zu suchen. Geschichten werden so recherchiert, dass die bestmögliche (aufreißende) Story daraus wird. Was wirklich dahinter steckt, also die Wahrheit, interessiert niemanden.
Menschen in Not, die sich verzweifelt an eine Zeitung wenden, um Hilfe und Unterstützung zu erfahren, werden gnadenlos an den Pranger gestellt und ausgeweidet. Auch die, die zumindest bis vor kurzem noch einigermaßen seriös gearbeitet haben (SZ, Spiegel) fallen immer wieder durch vollkommen unrecherchierte Artikel auf. Dabei ist es egal, ob es sich bei den Geschichten um Menschen oder Technik handelt. Das Prinzip ist das gleiche: Nur nicht zuviel recherchieren, sonst macht man die Geschichte kaputt. Und meist sind es sowieso billige Praktikanten, die die Artikel reinklopfen. Die haben keine Ahnung und machen, was man ihnen sagt.
Dabei wäre Qualität der einzige Weg für die “alten” Medien gewesen, sich gegen die inflationäre Blogflut zu wehren. Doch sie haben’s nicht kapiert. Der altehrwürdige Sueddeutsche Verlag wankt mittlerweile bedenklich. Da wird’s demnächst gewaltig krachen.
Sascha, mach weiter so! Die Geschichte ist klasse. Sage, wie es ist. Wie lächerlich diese ganzen Möchtegern-Reporter sind.
Mit Gruß
Ob ein elektronisches Gerät, egal ob es sich nun um ein Netbook, Notebook, TFT, PC, Hifi-Anlage, DVD-Player oder sonstwas handelt, schnell “kaputtgeht”, oder aber nicht, hängt in erster Linie von der Qualität der verbauten Kondensatoren ab.
Statt all die idiotischen immergleichen Auspack- und Ausziehvideos ohne jeden Nährwert zu drehen, wäre es um einiges interessanter, wenn man sich einfach mal die verbaute Platine anschauen würde, wenn man das Teil eh schon aufgeschraubt hat, da könnte man sich das ganze Gesabbel über Kaputtgeh-Studien sparen.
Im übrigen kann natürlich so gut wie jeder Hansel, der nicht über zwei linke Hände verfügt, ein “kaputtes” Netbook selbst reparieren. Einfach den Elko mit der nicht mehr glatten Oberfläche lokalisieren, auslöten, bei Conrad für ein paar Cent einen entsprechenden Kerko organisieren und diesen einlöten. Feddich.
@Sascha:
NEIN! Ich meine bei der Interpretation DEINER Umfrage solltest Du besonders vorsichtig sein, um nicht den gleichen Fehler wie die zu machen!
naja, hier war ja auch nicht immer alles gut recherchiert…
@sardello
hast du da mal ein paar Beispiele? Gerne mit Links, nur damit wir wissen was hier nicht “gut” recherchiert wurde.
ich habe ehrlich gesagt immer angst vor kommentaren die mit “naja” beginnen. die sind meisstens so komplex und inhaltsreicht und oft sieht man die Kommentargeber auch nur einmal hier.
In wie weit nun irgendwelche Studien und Umfragen repräsentativ sind, sei mal dahingestellt.
Sich kann es auch mal vorkommen, das Sascha auch mal ein Schnitzer unterläuft, keine Frage.
Aber, was man meiner Meinung nach niemals vergessen sollte, ist das hier auch nicht eine große große Seite, bei der viele viele Leute sitzen.
Aber das besagter Streitartikel nicht ganz überzeugt wohl keiner mit gutem Gewissen bestreiten.
Komme was wolle, Sascha, hut ab.
Und deals of the day, also mal erlich, von irgendwas musst du ja auch essen kaufen!
Gerade im IT-Bereich gibt’s immer wieder plötzlich Studien von Unternehmen, von denen man noch nie was gehört hat. Da sollte man sich schon ein bisschen fragen, was dahinter steckt. Aber Recherche kennen die Journalisten heutzutage ja nur noch aus dem Lexikon…
Btw: BMW taucht in der ADAC-Pannenstatistik nicht auf, weil die einen eigenen Pannenservice haben…