By Roland
25 Nov, 2009 7:33 pm
Es vergeht derzeit kein Tag, an dem uns die Kollegen von Fudzilla nicht mit weiteren Details zu Intels für 2011 geplanter Nachfolger-Plattform für die im Januar kommenden neuen Pineview-Atoms beglücken. Diese in zwei Jahren erwartete neue Plattform heißt “Cedar Trail“, die dazugehörigen CPUs hören auf den Codenamen “Cedarview“. Heute nun gibt es neue Infos zur Leistung, der Speicher-Unterstützung und der integrierten Grafik. Es ist von 5 bis 10 Prozent mehr Leistung, ausschließlicher SODIMM-Unterstützung und Auflösungen bis zu 2560×1600 Pixeln die Rede.
Fangen wir mit den Angaben zur Leistung an. Gegenüber den aktuellen Intel Atom 230 und 330 CPUs für Nettops geht es mit den im Januar erscheinenden Pineview-Chips namens Intel Atom D410 und D510 wohl nicht aufwärts. Statt die Leistung zu steigern, setzt Intel auf eine Reduzierung des Energiebedarfs. Die 2011 erwarteten “Cedarview”-CPUs für den Desktop sollen hingegen eine Leistungssteigerung mit sich bringen. Diese fällt allerdings sehr moderat aus und soll gegenüber den Pineview-Prozessoren nur rund 5 bis 10 Prozent betragen. Gleichzeitig fällt der Stromverbrauch angeblich weiter, so dass die gesamte Plattform mit weniger als 10 Watt auskommen kann.
Was den Speicher angeht, so will Intel mit “Cedar Trail” offenbar nur noch Unterstützung für SODIMM-Module bieten, wie sie in Netbooks und Notebooks üblich sind. Die normalen DIMMs, welche bisher in Desktops und Nettops Verwendung finden, werden mit der neuen Plattform dann angeblich nicht mehr Unterstützt. Der Hauptgrund hierfür dürfte sicherlich sein, dass man noch kleinere Geräte ermöglichen will, schließlich sind die Arbeitsspeicherriegel für Notebooks deutlich kleiner als normale DIMMs. Bis 2011 dürften dann auch die Preise für DDR3-Module mit 1066 MHz deutlich gefallen sein, denn mit der wachsenden Nachfrage erhöhen die Hersteller im Normalfall auch ihre Produktionskapazitäten, so dass der neue Speicher bis dahin sicherlich zum absoluten Massenprodukt wird.
In Sachen Grafik plant Intel angeblich eine Schrumpfung des Grafikkerns auf 32 Nanometer und dessen direkte Integration mit der im gleichen Maßstab gefertigten CPU. Zu den Neuerungen gehören den Angaben zufolge Unterstützung für DirectX10 und 10.1 sowie Open GL 2.1 und 3.0. Eine DirectX11-Unterstützung ist nicht zu erwarten, heißt es. Die maximalen Auflösungen werden mit 1920×1080 bei 120Hz und 2560×1600 bei 60Hz angegeben, was weit über dem liegt, das die meisten Nutzer benötigen. Die Grafiklösung unterstützt zwei unabhängige Displays mit eDP, HDMI 1.3a, DisplayPort 1.1a und VGA/LVDS.










