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Sugar Labs: “Netbooks sind (noch) nicht mobil genug”

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08 Dec, 2009 12:12 pm

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sugar2Anlässlich des Netbook World Summit in Paris hat Walter Bender von Sugar Labs, der Firma hinter der “Sugar”-Oberfläche des XO-Laptops vom One Laptop Per Child Projekt, im Rahmen seiner Eröffnungsansprache einen Rückblick auf die bisherige Entwicklung von Netbooks gewagt und seine Prognosen und Wünsche für die Zukunft der Geräteklasse vorgestellt. Seiner Meinung nach sind die kleinen Laptops bisher einfach noch nicht wirklich mobil. Außerdem sei deutlich mehr Innovation notwendig, was vor allem mit Freier Software zu bewerkstelligen sei.

Bender zitierte Statistiken, wonach bisher rund 60 Prozent aller Netbooks gar nicht mobil eingesetzt werden, sondern vielmehr den Großteil der Zeit in der Wohnung ihrer Besitzer verbleiben. Dementsprechend seien Netbooks bisher einfach noch keine wirklich mobilen Endgeräte. Genau dies müsse sich jedoch möglichst bald ändern, denn erst dann lasse sich ihr volles Potenzial ausschöpfen. Als Leiter eines auf die Entwicklung von Bildungssoftware spezialisierten Projekts, war Bender besonders wichtig, dass auch das Lernen von Kindern vor allem im Freien stattfinden sollte und abgesehen vom Schulbesuch normalerweise auch stattfindet.

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Netbooks hätten daher die Möglichkeit, auch das Lernen mit dem Computer im Freien deutlich zu erleichtern. Um also Innovation und Bildung zu fördern, müsse man letztlich nicht nur die Geräte weiter verbessern – Bender verwies auf den Umstand, dass keines der ach so mobilen aktuellen Netbooks für den Massenmarkt bisher über einen Tragegriff verfügt – sondern auch die Software. Auch diese müsse grundsätzlich zur Steigerung der Mobilität und der Zahl der Möglichkeiten beitragen.

Bender forderte die Besucher und Entwickler in aller Welt auf, mit mehr Mut an die Umsetzung von kreativen Ideen zu gehen. Nur so könne man aus den aktuellen Netbooks, die vor allem als Geräte zum “Konsum” von Inhalten eingesetzt werden, wahre Computer machen, die primär zur “Schaffung” von Inhalten dienen. Als Beispiel für ein funktionierendes Ökosystem rund um eine Produktart nannte er Apples iPhone und dessen App Store. Durch dessen relative Offenheit werde die kreative Beteiligung der Nutzer gefördert, weil diverse bisher Unbeteiligte auf einmal beginnen, eigene Anwendungen für die Apple-Geräte zu schreiben.

Natürlich kommen Benders Forderungen nicht von ungefähr. Für ihn ist die Sugar Learning Plattform genau die richtige Basis für die Schaffung eines Software-Ökosystems für Netbooks. Die Gründe dafür liegen in der Natur des Produkts und den Zielen des Projekts. So sollen sie die Beteiligung an der Weiterentwicklung von Lern-Software beteiligen, hier schlägt sich also der Ansatz nieder, die Nutzer nicht nur reine Konsumenten sein zu lassen, sondern sie auch ihre Kreativität ausleben zu lassen. Letztlich will man so das große Ziel erreichen, dass Entwickler und Nutzer von Sugar einander gegenseitig weiter bringen.

Netbooknews.de ist auf Einladung der Intel Deutschland GmbH in Paris zu Gast. Intel ist einer der Partner des Netbook World Summit.

  • animatio

    “Bender zitierte Statistiken, wonach bisher rund 60 Prozent aller Netbooks gar nicht mobil eingesetzt werden, sondern vielmehr den Großteil der Zeit in der Wohnung ihrer Besitzer verbleiben. Dementsprechend seien Netbooks bisher einfach noch keine wirklich mobilen Endgeräte.” …….
    wenn das unkommentiert so herausposaunt wurde ist das wissenschaftlich unhalbarer unsinn. behaviour und technically possible sind 2 grundsätzlich verschiedene dinge, die nur sehr, sehr bedingt miteinander gekoppelt sind und wenn dann nicht auf so plump-triviale weise.

    ich erlaube mir mitlerweile festzuhalten, dass in der it branche ein haufen dummschwäzer unterwegs sind, unerträglich viele (beinahe wie in der heutigen tagespresse, ist man versucht zu sagen)

  • animatio

    “Bender zitierte Statistiken, wonach bisher rund 60 Prozent aller Netbooks gar nicht mobil eingesetzt werden, sondern vielmehr den Großteil der Zeit in der Wohnung ihrer Besitzer verbleiben. Dementsprechend seien Netbooks bisher einfach noch keine wirklich mobilen Endgeräte.” …….
    wenn das unkommentiert so herausposaunt wurde ist das wissenschaftlich unhalbarer unsinn. behaviour und technically possible sind 2 grundsätzlich verschiedene dinge, die nur sehr, sehr bedingt miteinander gekoppelt sind und wenn dann nicht auf so plump-triviale weise.

    ich erlaube mir mitlerweile festzuhalten, dass in der it branche ein haufen dummschwäzer unterwegs sind, unerträglich viele (beinahe wie in der heutigen tagespresse, ist man versucht zu sagen)

  • yet_another_guest

    Meiner Meinung nach ist das Scenario vom Herrn Bender absoluter Quark, oder kann sich jemand vorstellen, mit einem Notebook am Henkel vor die Tür zu gehen? 1. würde es mich nerven, ein Notebook so zu tragen, und 2. sieht das einfach beschissen aus. Alles was ich immer bei mir habe ist auch Livestyleartikel und Ausdruck des persönlichen Geschmacks, und in dem Punkt sind Mobiltelefone schon 10 Jahre, zumal ich mir persönlich auch nicht vorstellen kann, immer mit einem Notebook unterwegs zu sein. Dafür sind schon 7″ Geräte zu groß.

  • yet_another_guest

    Meiner Meinung nach ist das Scenario vom Herrn Bender absoluter Quark, oder kann sich jemand vorstellen, mit einem Notebook am Henkel vor die Tür zu gehen? 1. würde es mich nerven, ein Notebook so zu tragen, und 2. sieht das einfach beschissen aus. Alles was ich immer bei mir habe ist auch Livestyleartikel und Ausdruck des persönlichen Geschmacks, und in dem Punkt sind Mobiltelefone schon 10 Jahre, zumal ich mir persönlich auch nicht vorstellen kann, immer mit einem Notebook unterwegs zu sein. Dafür sind schon 7″ Geräte zu groß.

  • Max

    Ich hätte Total gerne sone Kiste mit Griff, sowas gibt es von Panasonic, diese Industriedinger da mit dem Magnesiumgehäuse. Da haben welche Griffe. Sowas möcht ich auch.

  • Max

    Ich hätte Total gerne sone Kiste mit Griff, sowas gibt es von Panasonic, diese Industriedinger da mit dem Magnesiumgehäuse. Da haben welche Griffe. Sowas möcht ich auch.

  • Toni Borgetto

    Ich find die Idee mit dem Henkel nicht so schlecht. Das bedeutet ja nicht dass man dann nur mit dem Netbook am Henkel vor die Tür geht, sondern es wird wohl die meiste Zeit sowieso auch in Rucksack/Tasche zusammen mit anderen Unterlagen transportiert werden. Aber für die Fälle wo man nur das Netbook herumträgt führt ein Henkel zu mehr Sicherheit und Komfort.

    Und egal ob jetzt Henkel oder nicht, ich will endlich Innovationen im Netbook-Bereich sehen!

    Die sind doch alle nach dem gleichen 08/15-Schema aufgebaut: im Prinzip das uralte Standard-Laptop-Design genommen und etwas geschrumpft, sonst nichts…

  • Toni Borgetto

    Ich find die Idee mit dem Henkel nicht so schlecht. Das bedeutet ja nicht dass man dann nur mit dem Netbook am Henkel vor die Tür geht, sondern es wird wohl die meiste Zeit sowieso auch in Rucksack/Tasche zusammen mit anderen Unterlagen transportiert werden. Aber für die Fälle wo man nur das Netbook herumträgt führt ein Henkel zu mehr Sicherheit und Komfort.

    Und egal ob jetzt Henkel oder nicht, ich will endlich Innovationen im Netbook-Bereich sehen!

    Die sind doch alle nach dem gleichen 08/15-Schema aufgebaut: im Prinzip das uralte Standard-Laptop-Design genommen und etwas geschrumpft, sonst nichts…

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