By Roland
13 Dec, 2009 7:38 pm
Jetzt ist es doch tatsächlich soweit gekommen, dass die ehemaligen Partner hinter dem inzwischen als “JooJoo” vorgestellten und früher als “CrunchPad” bekannten 12-Zoll Web-Tablet ihre dreckige Wäsche vor Gericht waschen wollen. Wie angekündigt hat der TechCrunch-Gründer und selbsternannte Erfinder des Konzepts hinter dem CrunchPad Michael Arrington nun Klage gegen das bisher als Produktionspartner agierende Unternehmen Fusion Garage eingereicht, das das JooJoo inzwischen allein auf den Markt bringen will.
Letztlich geht es in dem Rechtsstreit sicherlich auch darum, gekränkte Seelen zu heilen, denn angeblich haben Arrington und TechCrunch viel in das Projekt investiert. Fusion Garage behauptet seinerseits, dass man alle Rechte am geistigen Eigentum rund um das JooJoo/CrunchPad besitzt, vom Namen jetzt mal abgesehen. Arrington dagegen behauptet, er habe sämtliche Grundlagen für das Produkt erarbeitet und Mitarbeiter angeworben, die an dem Projekt gearbeitet haben.
Der TechCrunch-Cheffe behauptet also, dass das gesamte Projekt weitestgehend auf seinem Mist gewachsen ist und es ohne seine Ideen und die Beteiligung seines Unternehmens nicht zur Entwicklung des JooJoo/CrunchPad gekommen wäre. Ganz nebenbei will er FusionGarage wohl auch ein wenig geschäftlichen Schaden zufügen, denn er behauptet, dass das Unternehmen mehrfach am Rande des Bankrotts gestanden hätte.
Angesichts der Klage dürfte es nicht unbedingt gut um das JooJoo-Tablet stehen, denn möglicherweise kann Fusion Garage das Gerät letztlich gar nicht auf den Markt bringen. Andererseits ist auch noch nicht klar, wie groß die Erfolgsaussichten von Arringtons Klage sind.
Quelle: TechCrunch via Liliputing











Pingback: Neue Details zum JooJoo Pad im Video » Subnotebooks
Pingback: 10 Zoll PixelQi-Display, Tegra, Full HD Video & Android - Das perfekte Tablet? | Netbooknews.de - das Netbook Blog