By Roland
06 Jan, 2010 7:43 pm
Nvidia hat pünktlich zum Start der Consumer Electronics Show 2010 über sein Weblog durchblicken lassen, dass man bald eine Technologie namens “Optimus” vorstellen will. Diese soll dafür sorgen, dass mobile Endgeräte bei Bedarf auf maximale Grafikleistung zurück greifen können, gleichzeitig aber möglichst sparsam arbeiten. Klingt alles ganz stark nach einer bedarfsorientierten Zuschaltung eines Grafikprozessors, oder?
Wie wir es von Nvidia gewöhnt sind, wird aber vorerst nur geteasert, bevor “im Laufe des ersten Quartals 2010″ weitere Details zur “Nvidia Optimus Technologie” bekannt gegeben werden sollen. Eine konkrete Ansage gibt es also nicht, stattdessen lieber Marketing-Orakel der feinsten Sorte. Es darf also kräftig geraten werden, was Nvidia denn mit Optimus meint, das zusammen mit “Notebook Plattformen mit Nvidia GPUs” funktionieren soll.
Den entscheidenden Tipp gibt das Unternehmen selbst. Optimus arbeitet den Angaben zufolge “übergangslos” und “transparent” für den Nutzer. Der Zweck ist eine “Optimierung des mobilen Nutzungserlebnisses”, indem man dem User die Leistung einer separaten Grafiklösung bei einem Notebook zur Verfügung stellt, gleichzeitig aber lange Akkulaufzeiten zulässt. Letztlich dürfte Optimus Nvidias Variante einer ohne erneutes Hochfahren möglichen Umschaltung zwischen Chipsatzgrafik und separatem Grafikchip sein.
Ob Optimus auch bei Nvidias “ION 2″ Verwendung finden wird, dürfte gerade für uns Netbook-User interessant werden. Schließlich wäre eine übergangslose Umschaltung zwischen Zusatzgrafik und integrierter Grafik durchaus praktisch. Will man zocken, schaltet der Rechner einfach von allein auf den wesentlich leistungsfähigeren, aber eben auch stromhungrigeren Zusatzgrafikchip um, während man im Normalbetrieb mit der schwachbrüstigen aber sparsamen integrierten Grafik des Chipsatzes oder inzwischen auch CPU arbeitet.
Quelle: Nvidia Blog










