OLPC-Chef Negroponte: XO-2 nach Google-Prinzip

January 30, 2009 von Matze 

olpc 2.0So schnell steckt die OLPC Organisation also doch nicht auf: obwohl wegen der schlechten Absätze zur Weihnachtszeit bzw während der jährlichen “give1get1″-Aktion, die Belegschaft um etwa die Hälfte verkleinert wurde, stellt nun der Geschäftsführer Negroponte hochtrabende Zukunftspläne vor. 

Gestern konnten wir ja bereits ein erstes Mockup-Foto des OLPC XO-2 vorstellen; die eigentliche Entwicklungszeit wird von Negroponte allerdings mit etwa 18 Monaten angegeben.

Im Gegensatz zum ersten Modell wolle die Organisation beim Nachfolger keine eigene Hardware mehr bauen (Negroponte nennt dies das Apple-Prinzip), sondern nur ein Referenzmodell, ähnlich wie Intel es mit dem Classmate macht, entwickeln (laut NP das Google-Prinzip, bzw Open Source Hardware), berichtet engadget. Der Manager wünscht sich einen Preis um etwa $75, was aber wegen der weiteren Visionen, wie zB den doppelten Touchscreen, etwas unwahrscheinlich klingt.

Wie sich Negroponte das im Einzelnen vorstellt und wie dazu die Organisation umstrukturiert werden muss, kann man im Interview mit dem Guardian oder dem 4seitigen Bericht bei XConomy nachgelesen werden.

Bookmarken bei: These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Webnews
  • Y!GG
  • Wikio DE
  • MisterWong
  • Linkarena
  • Newstube
  • Infopirat
  • Tausendreporter
  • YahooMyWeb
  • Google Bookmarks
  • Lieblnk
  • Oneview
  • del.icio.us
Ähnliche Meldungen:
  • » Kommentar: Intel Pine-Trail oder wieviel Wettbewerb brauchen wir?
  • » Video: ASUS Eee PC T101MT Multitouch Interface Demo
  • » Netbook Nation #15 - Zu Besuch bei Intel in Portland
  • » Mobile World Congress 2010 in Barcelona mit dem meet:MOBILITY Team
  • » Vigood U220 - Ein Netbook fuer "Metal-Fans"
  • Kommentare

    7 Antworten to “OLPC-Chef Negroponte: XO-2 nach Google-Prinzip”
    1. Haf says:

      Wenn das wirklich so kommt mit Doppel-Touchscreen, dann würde ich auch 600 Euro für ausgeben!

      Aber das ginge bei dem Preis natürlich ein wenig an dem gedachten Zweck vorbei. Hoffen wir also, dass es günstiger wird, nicht zu viele Abstriche an anderen Bereichen gemacht werden und andere Hersteller sich das Doppel-Touch-Prinzip abgucken. :)

    2. LuckyStrik3r says:

      75$ natüüüüürlich, also ich denke das so ein utopischer preis niemals erreicht werden kann, auch nicht in der zukunft

    3. Wanze says:

      75$ ist wohl eher die Vision, wie damals die 100$. Selbst die rund 170$ die er heute einzeln kostet wurde damals für utopisch gehalten. Lass das ding Ende nächsten Jahres rauskommen zum nem Preis von 140$.

    4. Apfel says:

      Wir sollten es einfach abwarten, aber ich denke, dass es nicht mehr als 100€ werden.

    5. MiB says:

      Bis das fertig ist, hat es längst ein Namhafter Notebookhersteller nachgebaut und selbst auf den Markt gebracht. - Natürlich teuer. 18 Monate sind lang…

    6. falkiiii says:

      ja die frage ist jetzt ob das überhaupt machbar ist. allein schon wegen dem stromverbrauch der beiden touchscreens…

    Trackbacks

    Was andere über diesen Eintrag sagen...
    1. [...] weiteren Informationen vor, so dass alles weitere Spekulation wäre. Vor einigen Monaten hatte das One Laptop Per Child Projekt (OLPC) bereits ein ähnliches Konzept präsentiert. Dieses sieht vor, dass der kommende OLPC XO2 wie der [...]


    Benutzerbild einblenden!
    Bei Gravatar anmelden und Avatar hochladen. Einfach und kostenlos

    Sag der Welt, was Du denkst....

    !