By Sascha
15 Jan, 2010 9:00 am
Sieht aus wie ne Zeitung, fuehlt sich sicherlich nicht an wie eine Zeitung und duerfte definitiv teurer sein als eine Zeitung. Was die Kollegen von Aving USA gestern veroeffentlichten, ist ein Ausblick auf die Zukunft der flexiblen Display. LG will das 25×40 Zentimeter (0.3mm dick und 130 Gramm “schwer”) ordentlich weiterentwicklen und bereits in diesem Jahr eine 11.5-inch Variante auf den Markt bringen. Das Display benoetigt uebrigens nur Strom, wenn der Bildschirminhalt aktualisiert wird, was lange Akkulaufzeiten garantieren duerfte.
Man stelle sich nur vor, welche interessanten Plattformen sich damit bauen lassen…. Willkommen im Jahr 2010, es ist Zeit fuer ganz viel Zukunft!
Quelle: Aving USA















View Comments
Wieso soll das eigentlich ein Fortschritt sein, wenn so ein Display flexibel ist? Gerade beim Zeitungslesen wäre es schöner, wenn das Ding schön flach und stabil wäre. Nicht umsonst gab es früher in Cafes den Holzzeitungshalter, der die Ungetümer wenigstens etwas gebändigt hat.
Kann das auch was in bunt?
@ MiniMax: Das soll flexibel sein, weil man damit groß- und kleinflächig plakatieren kann. Einsatzgebiete wären bspw. Dosen, Glasflaschen, Werbung auf Litfasssäulen, etc. Als “Zeitung” in dem Sinn würde ich das ehrlich gesagt auch nicht gern sehen, aber das ist vielleicht auch eine Generationsfrage. Ich finde es halt toll, sonntags beim Bäcker ne Zeitung mitzunehmen.
Im Bereich Zeitung wird es wohl auf kurz oder lang das klassische Abo ablösen. Man hat eben sein ePaper der Lieblingszeitung oder -Zeitschrift im Abo und das Ding aktualisiert sich dann täglich per WLAN. Lass der Geschichte mal noch 3, 4 Jahre… Das wird sich schon alleine deswegen durchsetzen, weil Green-IT total angesagt ist und durch ePaper weniger Bäume gefällt werden müssen, weil ja weniger Papier gebraucht wird.
Zeitung ist auch einer meiner lieblings Gründe für einen Tablet-PC. Gibt nichts schöneres als morgens entspannt beim Kaffee erstmal Zeitung zu lesen… also http://www.heise.de/newsticker, http://www.tagesschau.de und natürlich http://www.netbooknews.de.
Papier… was bitte? Oo
@ MiniMax
Ein E-Paper Display dieser Größe in einem festen stabilen Gehäuse dürfte nur schwer zu transpotieren sein. Dagegen kann man so ein oben gezeigtes Gerät auch mal einrollen. Was ich deutlich praktischer finde. : )
@ Issac
Das oben genannte anscheinend nicht. Aber wenn Du geduldig ein paar Jahre wartest, kommt sicherlich ein passendes Model in Farbe raus. ; )
Prinzipiell finde ich, dass die Größe einer Zeitung nicht DIN A4 übersteigen sollte. Alles andere finde ich sehr unpraktisch. Das gilt für eine normale Zeitung und bei elektroischen sei es E-Paper oder Tablet wird es genauso sein. Was denkt ihr so?
Ich hab so meine Zweifel. Das klassische Papier ist einfach komfortabler, weil man besser und intuitiver blättern kann als in digitalen Inhalten. Habs ja beim Lernen schon mehrfach probiert — und mir trotzdem heute erst wieder 200 Doppel-Seiten ausgedruckt fürs Lernen.
Zugegeben, bei Zeitschriften ist es was anderes. Da blättert man normal nicht vielfach vor- und zurück. Aber damit es “lohnt” müssen die Zeitschriften so billiger und die Geräte auch nicht sehr teuer sein.
Hinsichtlich Green-IT bleibt dann die Frage, wie “Green” das Produkt noch ist, wenn man wirklich die benötigten Materialien und die bei der Fertigung von Gerät und Materialien und Materialien für Materialien etc. aufgewendeten Betriebsmittel wirklich berücksichtigt, verglichen mit der Verwendung von recycletem Papier.
Das Einsatzgebiet “Dose” halte ich übrigens für sehr unrealistisch ^^’ Ich habe meine Zweifel ob die Technoliogie JEMALS SO billig werden wird.
Papier vs Display
abgesehen vom Papier darf man nicht vergessen, welcher logistische Aufwand nötig ist, bis die Zeitung dort ist wo sie hin soll. Das versaut die Umwelt ganz ordentlich. Für Tageszeitungen ist der Aufwand eigentlich der reine Wahnsinn. Dafür, dass das Ding am nächsten Tag im Müll liegt.
Also ich kann auf gepressten Holzfasern definitiv nicht “besser und intuitiver” blättern und finde sie dementsprechend auch nicht komfortabler als digitale Inhalte. Im Gegenteil find ichs immer nervtötend, zum Hin- und Herblättern gezwungen zu sein, weil irgendwann die Seite zuende war. Oder dazu, minutenlang Seiten zu durchsuchen, anstatt eine Suchfunktion nutzen zu können. Dazu kommt noch, dass das zum Lernen nötige Blattwerk mittlerweile mehr wiegt als mein BigTower-Computer aus dem letzten Jahrtausend und….ach, was solls. Soll doch jeder machen, wie er will.
Leute, das ist cool und futuristisch.
Wenn die Teile wirklich nur so wenig Strom brauchen, ließe sich dieser sicherlich mit einer entsprechend dimensionierten Solareinheit erzeugen! Das ist mal auf jeden Fall Green IT. Dazu noch komfortabel und äußerst flexibel = supi!