By Sascha
08 Feb, 2010 12:49 pm
Nicole hat so einige Interviews waehrend der CES 2010 gedreht und u.a. auch Steve Koenig (Director of Industry Analysis bei der Consumer Electronics Association (CEA)) vor die Kamera bekommen, der ihr neben der Frage, ob Netbooks bereits ueberholt sind, auch noch seine sehr persoenlichen und vor allen Dingen fundierten Standpunkte zu Smartbooks und dem Apple iPad erklaert. Wohlgemerkt, das Interview wurde vor dem iPad Launch aufgenommen!














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Was ich mich inzwischen immer häufiger frage und worauf auch dieses Interview ausdrücklich keine Antwort gibt: Sind “Netbooks” noch etwas anderes als stinknormale Notebooks, nur halt mit einer Bildschirmgröße unter 12 Zoll? Dass es dafür einen Markt gibt und weiterhin geben wird, bezweifele ich nicht. Aber ist das wirklich noch eine eigene Produktkategorie?
Ganz am Anfang der Netbook-Welle waren Netbooks mal Geräte mit einem eigenen (Linux-basierten) OS, einer SSD anstatt Festplatte und explizit eingeschränkten Möglichkeiten zugunsten einfacher Bedienung und minimaler Wartung, zwecks problemloser “Nebenher”-Benutzung unterwegs. Das “Net” im Namen kam ja daher, dass die Dinger wenig lokalen Speicher hatten und in der Hauptsache für Online-Gebrauch gedacht waren. Das waren Appliances, keine Notebooks.
Dann kamen billige Windows-Lizenzen und die Dinger bekamen große Festplatten und plötzlich waren sie einfach nur noch kleine Notebooks, die keinerlei konzeptionelle Besonderheiten mehr aufweisen und das “Net” im Namen nicht mehr und nicht weniger verdienen als jedes andere 12-, 13-, 14-, 15- oder 17-Zoll Notebook. Es gibt weder in der Hardware noch in der Software irgendeine Unterscheidung zu Notebooks. Nicht dass das schlimm wäre, aber ist “Netbook” noch mehr als ein purer Marketing-Begriff für “Notebook mit 10 Zoll Display”?
Von daher würde ich schon sagen: Ja, Netbooks sind nicht nur ein Auslaufmodell, ist gibt sie schon gar nicht mehr. Was es noch gibt, sind kleine Notebooks und die sind natürlich kein Auslaufmodell. Viel interessanter ist eigentlich die Frage: Was gibt es an Appliances in der eigentlichen “Netbook”-Bedeutung und wo geht dort die Reise hin?
genau so siehts aus!
der eee pc 701 hat mich damals fasziniert: ein kleines, auf das nötigste beschränkte notebook, mit einem aufs nötigste beschränken OS. klein, leicht, ultramobil und dank der ssd fast unzerstörbar. später, als es netbooks auch von anderen herstellern gab, war 9″ der quasi standard (was für so kleine geräte eigentlich auch der perfekte formfaktor ist), und der msi wind stellte mit seinen 10″ einen riesen dar.
heute gibt es weder 9″ displays noch ssds, sondern, wie du schon sagtest, nur noch geschrumpfte 10/11/12″-notebooks, die sich alle hauptsächlich nur durch den modellnamen unterscheiden…
ich halte wenig von apples “innovationen” und noch viel weniger von einem tablet, dass von einem vollwertigen OS/flash/multitasking/usb/… nichts versteht, aber die richtung, die steve da einschlägt, ist genau die, die ich mir für die netbooks gewünscht hätte…
Ich glaube, man kann sich endlos darüber streiten, an welchem Punkt erwünschte Vereinfachung in unerwünschte Beschränkung übergeht und dieser Punkt liegt wohl für jeden an einer anderen Stelle. Und Änderungen tun halt zuerst immer weh, das war beim Wegfall von Floppies und Parallelports auch nicht anders. Apple verfolgt da halt einen sehr extremen bzw. minimalistischen Ansatz und ob der ankommt, entscheidet der Markt und nicht wir…
Aber wie auch immer, ich finde, dass Tablets und MIDs und UMPCs mit anderen Betriebssystemen als Windows und anderen Architekturen als Intel(kompatibel) eines der wenigen Gebiete sind, wo bei “Computern” wirklich noch etwas passieren wird. Der Haken ist, dass MS den traditionellen Computermarkt in so fester Hand hat und auf anderen Gebieten so wenig zu bieten hat, dass sie um jeden Preis versuchen werden, das Ganze wieder auf die PC-Ebene umzubiegen, wie sie es schon bei den Netbooks erfolgreich versucht haben. Ich kann da gar nicht anders, als Google und Apple möglichst viel Erfolg zu wünschen, damit diese Monokultur endlich mal aufgebrochen wird und es sowas wie Fortschritt geben kann.
Der Gedanke, mich mit einem Tablet ins Bett zu kuscheln und ein Buch lesen zu wollen und mich dazu dann durch Installationsdialoge und Virenscanner und Sicherheitswarnungen zu klicken, läßt jedenfalls das Blut in meinen Adern gefrieren…
@stoegga
Der Vorteil des nicht vollwertigen OS ist aber die instant-on Funktionalität! Für ein Tablett ein nicht zu unterschätzdender Vorteil!
Hätte Apple ein Tablet mit OSX rausgebracht, wäre z.B. nichts mehr mit ebook-Reader! Ich meine eBook-Reader den man erst booten muss, na ja…
wie ich bereits schon in nem anderen Kommentar sagte, ich weiss nicht in welcher infrastruktur du aufgewachsen bist und wann du das letzte mal einen Rechner genutzt hast, der auch flash vernuenftig darstellt. Welche Installationsdialoge bitteschoen? Joh, was ist das bei dir nur falsch gelaufen? Ist das irgendeine Apple-Guerilla Kampagne die ich mir mit dir hier eingefangen habe? Die Nummer hat inzwischen Methode und wird mir ehrlich gesagt ein wenig zu perfide. Ich bin nicht paranoid und glaube auch noch nicht wirklich daran, dass die ersten Mikro-Lobbyisten in Blogs unterwegs sind um Stimmung zu machen anhand falscher Fakten, aber du wandelst da wirklich an der Grenze, mein Freund!
Dein letzter, von mir zitierter Absatz ist sowas von trollig, dass bei der naechsten Nummer das Quality-Management einschreiten wird, aufgrund der o.a. Eindruecke und vor allen Dingen Erfahrungen. Trollen gerne, aber dann bitte in den Heise oder Golem Foren!
@ qw: Den gleichen Effekt hast mit Standby (sofern er wirklich viel Energie sparen kann) oder Ruhezustand unter Voraussetzung nicht zu großem Rams (mehr Ram -> Mehr Ladezeit).
Als den richtigen Weg würde ich die Verwendung eines vollwertigen Os sehen, das aber die technischen Details einem nicht entgegen wirft, sondern zunächst mal einfach nur funktioniert. Allerdings vermute ich auch, dass der Massenmarkt da andere Meinungen hat als ich – wenn etwas grundsätzlich möglich wäre aber dann doch nicht ganz funktioniert fällt das vermutlich vielen technisch weniger versierten Nutzern negativer auf, als wenns gleich unterbunden wird.
Ansonsten, so Dinge wie Performance, Bootzeiten etc… Da liegt viel darin, ob die Hersteller es vernünftig hinbiegen mit Firmware, Bios, Vermeidung von Bloatware, deaktivierung weniger sinnvoller Hintergrunddienste…
Selbiges könnte man auf die Hardware übertragen:
- Für den Massenmarkt vorkonfigurierte Modelle
- Für die technikaffinen frei konfigurierbare Modelle (aber möglichst nicht so pseudo-konfigurierbar wie die Dell-Netbooks im deutschen online-Shop…)
@Yu
Ja, ich kenne dieses Argument mit Standby/Ruhezustand, aber tut mir Leid, ich teile es einfach nicht. Es ist nicht das gleiche, ob ein Gerät im Standby-Modus schlummert bis der Akku alle ist, was ja bei Notebooks/Macbooks/Netbooks doch recht bald der Falle ist (Innerhalb von Stunden)
oder ob ich ein Gerät einfach jederzeit anschalten kann und es ist SOFORT betriebsbereit, egal ob ich es vorherh tagelang nicht benutzt hatte
Außerdem, brauche ich keinen Backup von der Systempartition, wenn ich das System zurücksetzen möchte, muss ich einfach nur eine bestimmte Tastenkombinatin drücken und voila alles wie neu!
Das ist halt der Vorteil, den ich mit dem Nachteil erkaufen, dass ich halt nicht den Funktionumfang eines Computers habe, deshalb ist das iPad in meinen Augen auch kein richtiger Computer wie ich hier schön mehrmals geschrieben habe. Er soll auch keiner sein!
Er ist eben viel mehr ein Gerät (neudeutsch Device) für alle, die einfach nur das Internet/eBooks/Filme/Fotos konsumieren wolllen und ihre E-Mail checken wollen… und mit einem Computer (gar nichts oder zu mindest nicht mobil oder auf der Couch) zu tun haben wollen.
Jedem das seine!
@Sascha: ich bin kein Troll und ich betreibe keine Kampagne. Das klingt wirklich paranoid.
Ich arbeite hier gerade mit 4 Rechnern, auf denen 3 verschiedene Betriebssysteme laufen und nur einer davon ist von Apple. Ich bin groß geworden mit Großrechnern, Unix-Workstations und PCs und ich bin ganz bestimmt kein Fanboi. Wenn Du solche Kommentare als “Trolling” verstehst, dann weiß ich auch nicht weiter. Ich habe keine Ahnung, wie meine Kommentare solche Reaktionen bei Dir auslösen können.
Wenn Du so nett bist, diesen Kommentar durchzulassen, dann verspreche ich Dir, netbooknews.de aus meinem Feed-Reader zu schmeißen und Dich in Ruhe zu lassen. Ich sehe dann Ende des Jahres noch mal rein. Ich wüßte echt nicht, wieso ich ein Interesse daran haben sollte, hier irgendwem auf den Keks zu gehen, falls das so sein sollte. Ich will hier nur mitdiskutieren, nicht stören. Wenn andere Meinungen stören, dann bin ich halt weg.
Netbooks sind wirklich zu kleinen Notebooks geworden – preiswert, mit wenig Leistung, aber verlängerter Akkulaufzeit. Und CULVs sind in mancher Hinsicht die besseren Netbooks (auch unser Sascha benutzt so ein Gerät). Wie Steve Koenig schon sagte, dem User sind solche Unterscheidungen eigentlich egal. Ihn interessiert vor allem der Preis und was man mit dem Gerät machen kann. Vielleicht sollten wir besser allgemein von Mini-Notebooks sprechen anstatt immer neue Kategorien zu erfinden.
Netbooks haben das Nutzerszenario mobiler Geräte (sowohl von Obst als auch von richtigen Computern) verändert und als auf dieses (teils noch nur vorgestellte) Szenario spezialisierte Geräte werden sie bleiben (weil es keinen Zeitpunkt geben wird, von dem an alle Laptops plötzlich 200$ kosten) Künstliche Schranken seitens der Soft- oder Hardware (Tastatur inbegriffen) muss man darfür nicht erhalten. Es geht bei der ganzen Sache, wie bei allem Fortschritt, aussschließlich darum, die Bequemlichkeit zu erhöhen.
Also ich denke, dass Netbooks ein Auslaufmodell sind. Seit dem es das iPad gibt, machen Netbooks keinen Sinn mehr.
Beste Grüße
–
Zwobot
@ zwobot das wird sich in 2 Monaten zeigen, das Ipad wird sich ohne Ende verkaufen, aber kann es mein Netbook ersetzen? Nein meins definitiv nicht. Ich gehe stark davon aus dass es in den nächsten Jahren keine Ingenieurs Apps geben wird, deswegen bin ich ja auch immer noch auf Windows, Linux kann ich mir da auch schenken.
Wäre natürlich schön wenn sich der Appstore dahin entwickeln würde, auch wissenschaftliche Programme zu liefern, dann wäre so ein 10 Stunden Renner, mit IPS Panel und 1 Monat Standby einem Netbook weit überlegen. Die Zeit wird es Zeigen.
@Zwobot: Das meinst du doch jetzt nicht wirklich ernst, oder? Kann ich auf einem IPad an Vorträgen arbeiten oder sogar Präsentationen über den Beamer laufen lassen? Nee, vom IPad haben die Netbooks nichts zu befürchten.
@doc frank: falsch du kannst mit dem vga adapter jeden beamer dieser welt bedienen.
@Frank
Für viele reicht die Funktionalität eines iPads schlicht und einfach aus, zumal sie noch den Vorteil der intuitive, einfachen Bedienbarkeit und weiteren oben von mir bereits angeührten Vorteilen gewinnen!
Deshalb wird das iPad aber das Netbook nicht verdrängen. Es ist eine Alternative zum Netbook, für seine Zielgruppe eine gute.
Wie ich bereits in meinem obigen Beitrag schrieb:
Jedem das Seine!
@gaylord
Ja, das iPad ermöglicht noch ganz andere Apps, als es sie bereits auf dem iPhone gibt. Das sieht man ja z.B. bereits an iWorks für iPad oder auch schon an der bereits integrierten iPad Kalendar-App!
Da kann sich Software-mäßig jede Menge tun!
und zwar ermöglicht das iPad diese einfach bereits aufgrund seines größeren Displays!
präsentationen mit keynote sehen nicht nur besser aus als mit pp, sie sind auch viel schneller erstellt. das wäre schonmal ein plus für das ipad.
das aufstellen von komplexen formelwerken geht durch die onscreentastatur natürlich auch viel besser, man stelle sich nur mal ein formel-tastatur-overlay vor. das eingeben grosser texte ist ohne haptisches feedback eher beschissen, aber das ipad wird ja genau wie das netbook der verlängerte arm des heimcomputers.
ellenlange texte machen auf den kleinen netbooktastaturen auch keinen spass. ah da fällt mit grad die t9 texterkennung wie beim handy ein, wäre für das ipad auch kein problem.
ich bin auf alle fälle gespannt
Oh man, wer hat denn hier die Fanbois aus der Klinik rausgelassen!?^^
Das ding ist nen großes iPhone mit dem man nicht telefonieren kann oder aber nen großer iPod Touch, mehr auch nicht….
Wissenschaftliche Anwendungen!? Präsentationen!? Bürarbeiten!? Bildbearbeitung!?
Tickts da oben noch richtig!? Das Ding ist in der Basis zur Unterhaltung gedacht!!! Sobald man damit was ernsthaft Produktives machen möchte, wird man entweder von Apple eingeschränkt oder vom iPad selbst!!!
Mit nem MacBook könnt ihr gerne solche Sachen machen, aber weder mit nem iPhone, iPod Touch oder iPad kann so etwas auch nur annähernd gelingen!!!
guckt euch das an http://tiny.cc/3PWqa (Youtube Link, Ausschnitt aus der iPad-Präsentation)!
Das meine ich! Das reicht einer Zielgruppe: der Zielgruppe (einer der Zielgruppen) des iPads!
Für mich kommt ein Tablet grundsätzlich als Rechner nicht in Frage, besonders kein Apple-Gerät. Apple deswegen nicht: Für den Gegenwert eines iPads bekomme ich in Kürze wahrscheinlich zwei bis drei Android-Tablets. Sofern ich das Ding auch zu produktiven Zwecken nutzen wollen sollte, würde ich wiederum ein Betriebssystem erwarten, das entsprechendes Leisten kann (s.u.), ein aufgebohrtes Smartphone reicht da wahrscheinlich heute noch nicht aus. Als reine Unterhaltungselektronik würde ich nicht mehr als 150, evtl. noch 200 Euro ausgeben. Das steht so für mich fest, auch wenn Slideshows u.ä. sicher toller aussehen – in Sachen Präsentationen bin ich aber ohnehin Purist (was übrigens oft sehr gut ankommt, weil man mit wenigen Animationen etc. mittlerweile positiv auffällt…), aber das sind Dinge, die von der eigenen Einstellung abhängen.
Ich habe schon lange auf ein Notebook gewartet, das günstig und portabel ist und eine so gute Akkulaufzeit hat, daß ich das Netzteil an einem normalen Tag nicht unbedingt mitschleppen muß.
Ich brauche einen Computer,
- mit dem ich wissenschaftliche Arbeiten verfassen, also auch in Bibliotheken ohne schmerzende Arme nutzen kann, also mit maximal 10 Zoll (ich kann damit übrigens sehr gut schreiben)
- außerdem weitere Texte verfasse, eine Tastatur ist also unumgänglich
- der nicht viel kostet
- mit dem ich Präsentationen vorführen kann
- auf dem Mindjet Mindmanager läuft (und nein, es gibt für mich keine Freewarelösung, die genauso gut ist)
- den ich in Verbindung mit einem TFT und Tastatur/Maus dann als Hauptrechner nutzen kann
- mit dem ich möglichst viel und überall online sein kann (warum läuft das mit den UMTS-Modulen in Netbooks eigentlich so schleppend, macht das die Dinger teurer?)
Audio/Video usw. ist auf eine externe Festplatte ausgelagert, so fahre ich mit meinem EEE PC 901 sehr gut, obwohl ein wenig mehr Akkulaufzeit und Festplatte (mein XP kackt mir nach einigen Monaten regelmäßig die Systempartition zu, Reinigungstools helfen nicht) besser wären (daß eine HDD im nächsten drin ist, schockt mich dabei dann nicht wirklich).
Ich werde niemals einen Ebookreader kaufen, der mehr als 100 Euro kostet, weil ich in Sachen Bücher altmodisch bin (es geht doch nix über ein Bücherregal und die haptische Erfahrung eines Buches), außerdem habe ich noch keine einfachere Methode bei der Arbeit mit Texten gefunden. Es gibt zu dem Haufen Papier, den man nach belieben durchwühlen kann, einfach im Moment keine Alternative. Selbst in Sachen Aufgaben und Notizen bin ich nach vielen elektronischen Versuchen zum guten alten Bleistift-Notizbuch-Modell zurückgekommen.
Und – dies sei zuletzt genannt: Ich nutze schon seit es ihn gibt den Standbymodus bei meinen Note-/Netbooks. Der Energieverlust bei meinem 901 liegt nach zwölf Stunden im minimalen Bereich. Mein Rechner wird lediglich einmal die Woche neu gestartet, das wars dann, ansonsten kennt er nix anderes, als den Standby-Modus.
Sorry für den langen Kommentar, aber ich wollte mal die Sicht eines Nutzers vermitteln, der einen Computer vor allem als Schreibmaschine und Surfgerät (durchaus auch mit hohen Schreibanteilen) nutzt. Einen Tablet in ernsthafter Nutzung kann ich mir höchstens in Form eines Netvertible vorstellen – ich weiß, phantasielos, aber ich frage mich eben zuerst, was ich tun will und wie ich das am besten/effizientesten erreiche.
Apple ist okay, aber für mich zu teuer und im Falle iPad nicht angebracht. Wenn man mich fragt, hat Herr Koenig recht (und Sascha auch, der hats ja schon Ende des Jahres gesagt, auch das mit der Tastatur).
@junior, hehe ganz ruhig, wenn du die beiträge richtig gelesen hättest, würdest du mich nicht so sau blöd beleidigen. die präsentation würde ich wie sowieso immer zu hause auf meinem hauptrechner erstellen. das ipad wäre nur der player. ich habe auch geschrieben dass ich mir nicht vorstellen kann dass es in absehbarer zeit, irgendwelche ingenieurs apps geben wird.
und dass eine onboard tastatur mit verschiedenen layers überlagert werden kann, musst sogar so ein kleiner choleriker wie du zugeben.
gaylord, doe onboard tastatur wird dich killen. immer schoen rueberschalten zu den zahlen und sonderzeichen. kein haptisches feedback und dann noch die tatsache, dass du das teil inkl. moniter im 90 grad winkel vor dir hast, wenn du mit 2 haenden tippern willst.
Die Kiste ist fuer thumbtyping einfach zu gross und selbst das ist fuer mich nicht optimal, denn das probiere ich schon seit monaten auf meinem Viliv S5 und dem Archos 5.
@gaylord
besser ein choleriker zu sein, als jedem was Stevie aus dem Hintern “zaubert” blind zu huldigen!!!
Die Tastatur wird mit das beste sein, was wir auf Touchgeräten bekommen werden, aber es darf immernoch sehr sehr stark daran gezweifelt werden, dass man damit produktiv arbeiten kann!!!
Meine Kritik war generell auf die verherlichenden iPad Wahnvorstellungen bezogen, daher weiß ich net wieso du dich als einziger persönlich angegriffen fühlst!?
Ach ja deine wissenschaftlichen Layers bekommst du dann bestimmt höchstens per Jailbreak, denn so nett wie die sind, werden die schon nen trifftigen Grund haben, das zu verbieten!!!
halten wir einfach fest: das ipad ist zum schreiben langer texte scheisse. aber wenn ich mir so die programmierer an der hochschule anschaue, die haben schon recht interessante dinge fürs iphone gemacht, das ipad als programm-frontend ist von der bedienung her ideal. aber wie gesagt mal schauen was da kommt.
@mr focker
das iPad lebt und stirbt mit dem Content bzw. den Apps, denn Apple schreibt dir vor, was du als Kunde zu konsumieren hast und was nicht. Ist der Content gut (wovon ich ausgehe), werden es einige Millionen User kaufen. Wenn nicht, tja, dann wird es ein Flop.
Dennoch sollte man nicht vergessen, dass das iPad eine gaz andere Position hat, als das iPhone. Das Teil war (obwohl nur ein Mashup bekannter Technik)Marktoeffnend, ja es schaffte quasi eine neue Smartphone-Gattung. Das iPad ist ein Tablet mit nem iPhone/iPad Front- und Backend.
warum soll das ein Nachteil sein, dass der Monitor inklusive Tastatur im 90° Winkel vor dir liegt? Ich sehe darin eher den generellen Vorteil von Tablet PCs.
Die Blickwinkelstabilität des IPS Displays im iPad ist sehr gut!
(Die richtigen Tablet PCs und damit meine ich jetzt diese Buisness-Geräte mit Stifteingabe ohne Touchscreen und nicht diese Netvertibles mit Stifteingabe über Touchscreen haben meist auch eine sehr gute Blickwinkelstabilität! Eben weil man sie für ihren Einsatz benötigt!)
@qw
der blickwinkel hat damit nichts zu tun. es geht um die eingabe! du kannst auf dem system nicht laenger schreiben, das ist es.
Wieviele Tablets hast du bisher genutzt? ich fuerchte bisher noch keines, denn dann wuesstest ob dieser Problematik
P.S. Tablets haben alle Touchscreen!
Tablets haben alle Touchscreen? Ich sprach von Tablet PC mit Digitizern (also Tablet PC gemäß dem Microsoft Tablet PC Standard, für die Microsoft Windows XP Tablet PC Edition gerausgebracht hatte), da kannst du mit deinen Fingern drauf rumdrücken so lange wie du willst, da tut sich nichts
Das ist ja der Vorteil bei denen, weil du da deine Hand beim Schreiben auflegen kannst!
ich moechte dir jetzt nicht wirklich die definition eines Tablet PCs und der dort verwendeten Touchscreens erklaeren (und was Winzigweich einmal 2001 definieren wollte war und ist fuer die Fuesse). Sorry langsam wird es richtig affig und peinlich. Troll-Liste!