By Roland
08 Feb, 2010 6:30 pm
Geht es nach dem Grafikkartenhersteller Nvidia sind externe Grafikmodule für Notebooks und Netbooks eine große Chance für das Unternehmen, neue Einnahmequellen zu erschließen. Bisher bietet Nvidia selbst derartige Produkte allerdings nicht an, obwohl einige Hardware-Hersteller bereits auf eigene Faust Docking-Stations mit integrierter Zusatzgrafikkarte anbieten (siehe Gigabyte M1305 Booktop). Derzeit überlegt Nvidia nach Angaben eines hochrangigen Managers noch, ob man lieber Zusatzmodule anbieten oder auf die Integration von Grafikprozessoren in Docking-Stations setzen soll.
Wie Rene Haas, der als General Manager für Nvidias Notebook GPU Geschäft zuständig ist, im Interview mit X-Bit Labs erklärte, verfolgt sein Unternehmen zwei Strategien. Zum einen gehe es darum, die eigenen Grafikprodukte in möglichst vielen Geräten unterzubringen. Andererseits versuche Nvidia, mehr Zusatzgrafikprozessoren an den Mann oder die Frau zu bringen. Es gebe deshalb definitiv Raum für externe Grafikkarten für Notebooks. Problematisch sei vor allem, den richtigen Preis für das richtige Marktsegment zu finden.
Haas geht außerdem davon aus, dass im Markt schon jetzt ein großes Interesse an externen Grafiklösungen für Notebooks oder Netbooks besteht. Man beobachte die Entwicklung daher aufmerksam, um gegebenenfalls zum richtigen Zeitpunkt entsprechende Produkte auf den Markt bringen zu können. Der Nvidia-Manager war allerdings bemüht klar zustellen, dass seine Aussagen lediglich seine persönliche Meinung widerspiegeln und er keine Angaben über konkrete Pläne auf Seiten von Nvidia machen könne. Der Konkurrent AMD hat mit XGP bereits einen eigenen Standard für externe Grafikkarten geschafffen. Bisher gibt es jedoch nur ein einziges Produkt, das ihn nutzt: die Mobility Radeon HD 3870 Box von Fujitsu Siemens.
Quelle: X-Bit Labs











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