Ubuntu Netbook Edition kommt für Smartbooks

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By Roland
18 Feb, 2010 11:23 am

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Ubuntu Netbook Edition EFL-based LauncherDie Entwickler der Ubuntu Netbook Edition arbeiten derzeit daran, ihre Linux-Variante für die kommende Invasion der ARM-basierten Smartbooks vorzubereiten. Inzwischen hat man eine der wichtigsten Hürden überwunden. Dank der so genannten Enlightenment Foundation Libraries (EFL) kann die Oberfläche mit ihren Effekten künftig auch ohne 3D-Beschleunigung eingesetzt werden, wofür bei vielen ARM-Plattformen proprietäre Treiber nötig wären. Auf diesem Weg kann man den Grundprinzipien der Freien Software treu bleiben, aber dennoch die von Netbooks bekannte Oberfläche der angepassten Ubuntu-Variante beibehalten.

Nach Angaben von Jamie Bennett, einem Ubuntu Mobile Entwickler, der für Canonical arbeitet, gibt es Probleme, weil viele 3D-Treiber nicht frei verwendet werden können. Um dieses Problem zu umschiffen, hat man nun eine Variante der bekannten Oberfläche von Ubuntu Netbook Edition (bisher auch bekannt als Netbook Remix) entwickelt, die ohne 3D-Beschleuniger auskommt. Trotz Software-basierter Darstellung soll das Ganze dank der EFL dennoch flüssig und mit zahlreichen Effekten funktionieren. Die Einführung der neuen Oberfläche soll zusammen mit Ubuntu 10.04 Lucid Lynx erfolgen, wobei die ARM-Variante schon ab Werk mit dem neuen Interface daher kommt.

Ubuntu Netbook Edition EFL-based Launcher

Laut Bennett handelt es sich um einen direkten Klon der in Ubuntu 9.10 Karmic Koala verwendeten Netbook-Oberfläche. Dieser kommt auch gut ohne 3D-Beschleunigung aus, ist diese verfügbar, kann sie natürlich eingesetzt werden. Als Vorteil gegenüber dem von Karmic Koala bekannten Interface nennt Bennett die Möglichkeit, das Aussehen leicht zu verändern, um so eigene Hintergrundbilder oder gleich ein ganz anderes Layout einzusetzen. Natürlich kann der Netbook-Launcher auch auf jedem normalen PC oder jeder anderen kompatiblen Plattform eingesetzt werden.

Ubuntu Netbook Edition EFL-based Launcher

Mehr Informationen zum neuen EFL-basierten Interface der Ubuntu Netbook Edition hält Jamie Bennett in seinem Weblog bereit.

Quelle: LinuxUK.org via OSNews via Netbooked


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  1. VaporMan says:

    Also auf die “Invasion der ARM-basierten Smartbooks” warten wir jetzt schon länger! Aber wir haben ja Zeit! Ich glaube ganz fest, dass nach der Invasion von Duke Nukem Forever bestimmt die Welle der Smartbooks anrollt!

  2. Sascha says:

    @abwartender

    gaehn!

  3. Roland says:

    hehehehehe :)

  4. klaas says:

    “vaporman”: der schlingel…
    mach doch mal nen eigenen smart-abwarten-blog auf; werde stammleser!
    :)

  5. Danny says:

    Ist doch Klasse, dann kann man es Super auf dem Adam nutzen.

  6. Andreas says:

    Interessant, aber ich frage mich, ob das auch auf dem HP Compact Airlife 100 mit touchscreen laufen wuerde? Mal abwarten…

  7. broozar says:

    grad qualcomm macht ja werbung mit ihren 3d-capabilities ihres chips. enlightenment (e16/17) lief schon auf meiner mobility radeon m2 (schon 1999 ein ziemlich olles ding) wunderbar mit transparenzen und sontigem compositing. nur ist das ja auf die oberfläche/den window manager beschränkt, sonstiger 3d-content oder videos profitieren davon leider überhaupt nicht. und da liegt ja dann auch der hase im pfeffer – ob qualcomm-, freescale-, marvel- oder nvidia-basierte smartbooks/SoCs, die leute von canonical werden wohl nicht ums treiberschreiben/-integrieren drumrum kommen.

  8. ubuntuuser says:

    Bin ansich ein Ubuntufan – fand aber die Netbook Edition noch nie so pralle.
    Ich persönlich will einfach einen richtigen desktop. Ansonsten ist diese Segment meiner Meinung nach mit Android bestens bedient.. Dieses Compaq/HP Teil zeigts ;)

  9. Danny says:

    Also Android ist da doch schon etwas eingeschränkt!
    Wenn man so z.B auf OpenOffice oder ander Programme zugreifen kann ist schon ein Vorteil.
    Man hat einfach mehr möglichkeiten. Auch in der Browser wahl ist man nicht so gebunden.

    Das schöne ist doch wenn man Android und Ubuntu parallel auf dem System hat.

  10. xpol says:

    Also ich find´s Klasse:
    Vollwertiges Desktop-Ubuntu auf dem Smartbook anstatt bei Google an der Leine zu hängen.
    Ich würde den Android-Krempel sofort damit überblasen.

  11. Yu says:

    Nicht so hastig, xpol; Android könnte gerade auf Unterhaltunsgeräten (Tablets sehe ich primär als solche an) durchwegs mit Apps und Content punkten (leider habe ich damit aber keine Erfahrung).

    Die Ubuntu-NBR-Oberfläche habe ich eine Weile verwendet. Ich finde, sie ist eine nette Lösung für ein Netbook aber würde extrem von Touchscreens profitieren. Die größe der Objekte im Launcher spricht da schon sehr dafür finde ich. Allerdings fand ich den Wechsel von zwei Seitenleisten – Orte und Programmkategorien – auf die eine Seitenliste ziemlich unsinnig – die Programmkathegorien werden eh kaum je voll genug, dass man innerhalb zommen müsste, aber sobald man paar verschiedene Programme und damit zusätzliche Kathegorien installiert hat, ist die Seitenleiste zu klein, sodass man bei der Kathegorieauswahl zoomen muss. Das wäre noch etwas Verbesserungswürdig (oder gibts inzwischen die Option, die Kathegoriebuttons schrumpfen zu lassen, oder Programme einfach, i.e. per Drag-and-Drop anderen Kathegorien zuzuordnen um fast leere Kathegorien einzusparen?)

  12. adigwe says:

    @YU:
    Ja, die Möglichkeit gibt es:
    In Einstellungen auf Hauptmenu editieren klicken und dort kann man die Programme verschieben und auch die Ordnernamen umbennen.

    Aber ich fand auch die alte Version sah optisch besser aus.

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