By Sascha
23 Feb, 2010 10:30 am
Was ist eigentlich ein Smartbook und gibt es diese Plattform nicht bereits seit einiger Zeit (abgesehen von gelabelten China Netbooks, die in Deutschland unter dem Namen Smartbook verkauft werden)? ABI Research beschaeftigt sich in seiner aktuellen Analyse nicht nur mit der Definition dieses Produktes, sondern gibt auch einen Ausblick auf die kommenden 5 Jahre. Nach Meinung der Analysten ist ein Smartbook weder eine Produkt-Kategorie, noch eine Marke(letzteres duerfte den Anwalt der Smartbook AG sicherlich aufhorchen lassen)!
Vielmehr handelt es sich um eine stromsparende Plattform mit einem mobilen OS, welche durchgehend mit dem Internet verbunden ist. Smartbooks waeren eine Unterkategorie von MIDs und Netbooks und wuerden durch Preis, Einsatzgebiet und Nutzer, den gleichen Markt bedienen. Technisch gesehen waere somit auch das Apple iPad ein Smartbook, was ich persoenlich nur unterschreiben kann.
Wichtig sei es fuer die Hersteller, nicht mit aller Macht eine neue Produktkategorie entwickeln zu wollen, sondern sich an die Gegebenheiten des Marktes anzupassen und ihr Glueck mit neuen Formfaktoren zu suchen. “Die User kennen Netbooks als Alternative zum Laptop und MIDs als Option zu Smartphones. Diese Definitionen werden verstanden und sollten genutzt werden”, so Chef-Analyst Jeff Orr
163 Millionen Systeme sollen also bis zum Jahre 2015 verkauft werden, wobei nach Angaben von ABI Research der Preis das beruehmte Zuenglein an der Waage sei. ABI sagt, dass es wichtig sei Smartbooks fuer $200 oder weniger anzubieten, was aufgrund der fallenden Netbookpreise natuerlich Sinn macht.
Quelle: ABI Research













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Würde der Verkauf dieser seit rund zwei Jahren herumgeisternden
Messe-Prototypen auch mal stattfinden, hätte diese Gurkenstudie
vielleicht Relevanz.
Vielleicht muß ich mir ja doch noch ein Holzgehäuse um ein
Beagleboard herumschnitzen, um irgendwann mal ein Smartbook
anfassen zu dürfen.
Und nein, diese $100, 7″ WinCE-Krücken sind kein Ersatz.
Vier Monate Lieferzeit von Always Innovating ebenso nicht.
ich würd tablets nicht gleich smartbooks setzen. -book hat für mich immer ne physikalische tastatur.
naja … das mit den ***books ist halt so ‘ne sache gell?
ein paar historische gedanken dazu führen vom ursprüglichen laptop zu den damaligen kleinen und wirklich portablen und !!! erstmals taschengängigen !!! modellen von laptops in den 90ern… daher erstmals notebooks genannt – laptops booksize – das waren idee und sinn der namensgebung. so gesehen passen netbooks, subnotebooks usw durchaus noch in die reihe.
bei den sog smartbooks sieht’s plötzlich etwas anders aus ?? man mag sich zurecht fragen warum.
einen teil der antwort gibt die genannte studie. die linie der namensgebung kommt hier eindeutig nicht von der computerseite – wie bisher – SONDERN der mobilephone seite. und hier ist der begriff smartphone schon des längeren eingebürgert für taschenkomputer mit telefonfähikeiten. die wurzel liegt also bei den pda’s, welche bisher meist tastaturlos waren und es noch immer sind. (die hpc’s haben ja nicht lange am markt überlebt)
hänge also eine tastatur daran und das ganze etwas grösser und was wird es – ein smartbook. mache den screen alltagtauglich gross aber bleibe bei der tabletform (ohne tastatur) und …… eben !
daher der durchaus sinnvolle ansatz einer definition durch die genannten analysten.
(von daher auch deren durchaus berechtigter ansatz bezüglich namensschutz)
Ja, und diese Tastatur muss sein!!!