By Roland
24 Feb, 2010 1:15 pm
Der Handyhersteller Alcatel setzt bei der Vermarktung seines neuen Telefons OT-808 auf eine ungewöhnlich Strategie. Das Unternehmen lässt das Gerät, bei dem es sich um ein Messaging-Handy mit QWERTY-Tastatur im Clamshell-Format handelt damit bewerben, dass es das “Look and Feel eines Netbooks” hat. Tatsächlich erinnert das Alcatel OT-808 an einen Laptop – wenn man ganz doll blinzelt.
Eigentlich ist das OT-808 allerdings nichts weiter als ein günstiges Mobiltelefon für Einsteiger, das neben seiner vollen Tastatur ein 2,4-Zoll-Display mit einer QVGA-Auflösung und ein externes OLED-Display mit 1,1 Zoll Diagonale und 128×36 Pixeln Auflösung bietet. Das Gerät soll vor allem für den E-Mail-Versand und die Nutzung von Social Networks genutzt werden und hat die entsprechende Software daher ab Werk an Bord.
Hinzu kommt der Opera Mini Browser, Bluetooth 2.0 ein FM-Radioempfänger und eine 2-Megapixel-Cam. Das Telefon verfügt zudem über 80 MB integrierten Speicher, der mittels MicroSD-Karte auf bis zu 8 GB erweitert werden kann.
Letztlich versucht die Hong Konger Firma TCT, die ihre Handys unter der Marke Alcatel vertreibt, mit dem OT-808 einmal mehr Internet-Funktionen auf einem Handy anzubieten, das nicht einmal breitbandfähig ist. Insgesamt dürfte das Gerät daher kaum eine der so vollmundig angepriesenen Funktionen zur Zufriedenheit des Kunden erfüllen. Es bleibt daher wohl nichts weiter als ein mager ausgestattetes Handy, das gern ein Netbook wäre. Da hat das Mutterunternehmen von TCT, die Firma TCL, mit ihren echten Netbooks dann wohl doch besseres im Angebot.
Quelle: UnwiredView und GSMArena











