
Der taiwanische Computerhersteller MSI hat sein 12-Zoll-Notebook der U2x0-Reihe aktualisiert. Das neue MSI Wind12 U230 tritt künftig an die Stelle des bisher verfügbaren U210. Als CPU kommt nun nicht mehr der einkernige AMD Neo MV-40 zum Einsatz, sondern der neue AMD Ahtlon X2 Neo L335, dessen beiden Kerne mit 1,6 Gigahertz arbeiten. Dadurch dürfte das Gerät noch einmal deutlich mehr Leistung bieten als sein Vorgänger. MSI will damit nach eigenem Bekunden vor allem Käufer ansprechen, die ein güngstiges Notebook mit mehr Leistung und einer größeren Tastatur und Bildschirmdiagonale suchen als es bei Netbooks normalerweise üblich ist.
Das MSI Wind12 U230 ist das erste Gerät aus der Wind-Serie, das mit einem doppelkernigen Prozessor aufwartet. Das Gewicht wird mit dem kleinen Akku auf 1,3 Kilogramm beziffert. Das 12-Zoll-Display arbeitet mit einer Auflösung von 1366×768 Pixeln. Der AMD-CPU steht der RS780MN-Chipsatz mit seiner SB710 Southbridge zur Seite. Die Grafik liefert die integrierte ATI Radeon HD3200, die sich in Sachen Speicher am RAM bedient. Ab Werk werden grundsätzlich 2 GB RAM eingebaut, bei Bedarf sind jedoch bis zu 4 GB möglich. Hinzu kommen eine 160 bis 320 GB große Festplatte, Gigabit-LAN, N-WLAN, 1,3-MP-Webcam, Bluetooth 2.0 und ein 4-in-1-Kartenleser.
MSI verpasst dem Wind12 U230 zudem einen VGA-Ausgang, 3 USB-2.0-Anschlüsse, die üblichen Audio-Ein- und -Ausgänge und einen HDMI-Port. Das Netzteil hat eine maximale Leistung von 65 Watt. Zur Kapazität des Akkus macht MSI auf seiner Produktseite keine Angaben, es ist aber von einer drei- und einer sechszelligen Ausgabe die Rede. Beim US-Elektronikhändler NewEgg wird das MSI Wind12 U230 bereits zum Preis von knapp 430 US-Dollar gelistet. Hierzulande dürfte es ungefähr das gleiche in Euro kosten. Letztlich dürfte der Neo L335 in Sachen Leistung deutlich mehr bieten können als ein Intel Atom-Chip. Mit seiner maximalen Leistungsaufnahme von ganzen 18 Watt benötigt er dafür jedoch auch deutlich mehr Energie. MSI spricht auf seiner Homepage von einer Akkulaufzeit von vier Stunden, was die Mobilität doch stark einschränkt.












