By Roland
15 Mar, 2010 3:32 pm
Nach OCZ hat nun auch Intel eine “Spar-Version” seiner normalerweise verhältnismäßig teuren Solid State Drives (SSD) vorgestellt. Die so genannte Intel X25-V Value SATA SSD ist mit 125 US-Dollar bzw. steuerfrei umgerechneten gut 90 Euro allerdings etwas teurer als die OCZ Onyx. Auch in Sachen Leistung muss man einige Abstriche hinnehmen, die jedoch bei der Verwendung in Netbooks aufgrund der bestehenden Bandbreitenbeschränkungen nicht so stark ins Gewicht fallen dürften. Vorerst gibt es die Intel X25-V nur mit einer Kapazität von 40 Gigabyte.
Intel will das Laufwerk als “bezahlbar” vermarkten, um so letztlich die Verbreitung von SSDs zu fördern. Die neue SSD kommt im 2,5-Zoll-Format daher und soll in Netbooks und als Zweitlaufwerk auch in Desktop-PCs verbaut werden. In diesem Fall kann der Kunde angeblich auf schnellere Startvorgänge hoffen und auch das Öffnen von Anwendungen soll mit der X25-V schneller von statten gehen als mit einer normalen Festplatte.
Nach Angaben von Intel hat die X25-V lediglich eine 5-Kanal-Architektur. Es sind insgesamt 10 4GB-Flashchips verbaut. Die sequentielle Lesegeschwindigkeit wird mit 170 MB/s angegeben. Gelesen wird mit bis zu 35 Megabyte in der Sekunde. Außerdem wird beim zufälligen Zugriff auf 4KB-Blöcke eine Geschwindigkeit von 25.000 Operationen in der Sekunde beim Lesen und 2500 Operationen pro Sekunde beim Schreiben erreicht.
Intel verspricht, dass das Laufwerk erst nach 1,2 Millionen Betriebsstunden den Geist aufgibt, auch wenn dies wohl kein verlässlicher Wert ist. Weiterhin gibt’s natürlich Unterstützung für die TRIM-Funktion von Windows 7.
Quelle: ComputerWorld










