By Roland
18 Mar, 2010 12:23 pm
Ich habe gerade ein heftiges Dejá Vu, denn irgendwoher kenne ich das Gerät bereits… vor einem oder zwei Jahren habe ich schon einmal darüber berichtet, ich find’ den Originalartikel aber nicht mehr. Jedenfalls will die Firma Commodore USA, die sich die Rechte an dem berühmten Namen gesichert zu haben scheint, in kürze eine Art Keyboard-Nettop auf den Markt bringen, der entfernt an seine Vorfahren erinnert.
Das Gerät stammt meines wissens nach von einem asiatischen OEM und hat wie erwähnt schon einige Jahre auf dem Buckel, was sich auch in der Hardware-Ausstattung zeigt. Mit Intel Core 2 Duo, Core 2 Quad, Pentium oder Celeron D-CPU und Intel G31-Chipsatz bietet die etwas unförmige Kiste immerhin deutlich mehr Leistung als etwa ein Atom-basierter Nettop.
Äußerlich erinnert der Commodore Keyboard PC doch stark an seine in die Jahre gekommene Verwandtschaft. Das Gerät ist eigentlich nichts weiter als eine gebrandete Version des Cybernet ZPC-GX31, der bereits seit geraumer Zeit erhältlich ist. Alles was ein normaler PC braucht, steckt hier in einem Gehäuse. Es wird stets der etwas ältere G31-Chipsatz mit seiner GMA3100-Grafiklösung verwendet, die in modifizierter Form unter dem Namen GMA3150 auch in den Pineview-Atoms steckt. Der Kunde kann wie erwähnt verschiedene “normale” Intel-CPUs wählen.
Es sind bis zu vier GB RAM und beliebige 3,5-Zoll-Festplatten möglich. Es gibt außerdem Gigabit-LAN, VGA- und DVI-Ausgänge, vier USB-Anschlüsse, zwei PS/2-Ports für Maus und Keyboard und sogar zwei serielle und einen parallelen Anschluss. Außerdem bietet das System einen Kartenleser und 5.1 Sound. Hinzu kommt noch ein optisches Laufwerk im Slimline-Format, dass auch als DVD-Brenner konfiguriert werden kann. Bei bestimmten Modellen wird sogar ein Scheckkartenleser verbaut. Wann und zu welchem Preis das Gerät auf den Markt kommen soll, ist noch unklar.

















