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iPad – Deutsche Buchautoren outen sich als peinliche Trittbrettfahrer

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03 Apr, 2010 1:00 pm

27 Comments

DoubleFacePalm

Ich moechte ehrlich gesagt gar nicht viel ueber diese Heuchler schreiben, ich habe aehnliches bereits waehrend des Eee PC Verkaufsstarts getan, als der Copy & Paste Autor Günter Born bereits wenige Tage nach dem Erscheinen des Eee PC ein mehrere hundert Seiten starkes Handbuch auf den Markt warf. Jetzt machen sich aehnliche Trittbrettfahrer ueber das iPad her und wollen doch tatsaechlich Handbuecher zu diesem selbsterklaerenden Tablet auf den Markt schmeissen. Die goldene Fremdschaem-Plakette am Bande erhalten von mir: Klaus Zellweger und Gregory C. Zäch fuer “Das iPad Buch”, Anton Ochsenkühn und Michael Krimmer fuer “iPad – Das Internet in ihren Haenden“, Giesbert Damaschke fuer “iPad: Web, E-Mail, Fotos, Vide0″ und Hans Dorsch fuer “Die iPad Fibel”! Herzlichen Glueckwunsch, ihr seid euch fuer nichts zu schade!

P.S. Die sonst bei uns ueblichen Amazon-Affiliate Links habe ich bewusst nicht gesetzt, denn an diesem Bullshit moechte ich nicht einen Cent verdienen!

  • http://mobil-surfen.eu/ Philipp

    Bisher ist ja nur ein Buch veröffentlicht (das iPad Buch). Dieses ist aber auch noch nicht lieferbar. Alle anderen Bücher erscheinen doch erst im Mai und da sollte es das iPad doch auch schon in Deutschland geben. Von daher finde ich das jetzt nicht schlimm… ist ja noch bisschen Zeit und ein Buch schnell geschrieben – ob es auch qualitativ hochwertig ist, sei dahin gestellt.

  • http://mobil-surfen.eu Philipp

    Bisher ist ja nur ein Buch veröffentlicht (das iPad Buch). Dieses ist aber auch noch nicht lieferbar. Alle anderen Bücher erscheinen doch erst im Mai und da sollte es das iPad doch auch schon in Deutschland geben. Von daher finde ich das jetzt nicht schlimm… ist ja noch bisschen Zeit und ein Buch schnell geschrieben – ob es auch qualitativ hochwertig ist, sei dahin gestellt.

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  • http://tobiasbischoff.com/ Tobias Bischoff

    Tja sowas ist mir schon oft aufgefallen – nicht nur beim iPad sondern auch bei anderer Hard & Software – jedoch scheinen diese Bücher genug Leute zu kaufen so das man damit Geld machen kann. Und so lange man damit Geld machen kann werden solche Bücher auf den Markt gebracht.

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  • http://tobiasbischoff.com Tobias Bischoff

    Tja sowas ist mir schon oft aufgefallen – nicht nur beim iPad sondern auch bei anderer Hard & Software – jedoch scheinen diese Bücher genug Leute zu kaufen so das man damit Geld machen kann. Und so lange man damit Geld machen kann werden solche Bücher auf den Markt gebracht.

  • the_holodoc

    Und wo bleiben das passende System an Volkshochschulkursen mit Grundkurs und Erweiterungen für jede einzelne App?

  • the_holodoc

    Und wo bleiben das passende System an Volkshochschulkursen mit Grundkurs und Erweiterungen für jede einzelne App?

  • http://gonline.at/ Georg S.

    Die haben sicher alle etwas mit dem iPad SDK rumgespielt und meinen so können sie jetzt ein Buch schreiben ;-) oder hat Apple ihnen schon Vorseriengeräte gegeben?

  • http://gonline.at Georg S.

    Die haben sicher alle etwas mit dem iPad SDK rumgespielt und meinen so können sie jetzt ein Buch schreiben ;-) oder hat Apple ihnen schon Vorseriengeräte gegeben?

  • Bernd

    Sehr guter Artikel!

  • Bernd

    Sehr guter Artikel!

  • master snowman

    haha. es stehen jeden tag genug deppen auf. manchmal werden aber auch die noch überboten, und zwar wären das in diesem fall diejenigen, die ein solches buch kaufen – haha! :-)

  • master snowman

    haha. es stehen jeden tag genug deppen auf. manchmal werden aber auch die noch überboten, und zwar wären das in diesem fall diejenigen, die ein solches buch kaufen – haha! :-)

  • Guest

    Viel schlimmer finde ich, dass Blogs wie nDevil auch noch für solche Machenschaften werben.
    Dort ging es zwar im Detail über ein “Handbuch” für Netbooks, aber im Prinzip ist es das gleiche Vorgehen.

  • http://www.netbooked,de Patrick

    Viel schlimmer finde ich, dass Blogs wie nDevil auch noch für solche Machenschaften werben.
    Dort ging es zwar im Detail über ein “Handbuch” für Netbooks, aber im Prinzip ist es das gleiche Vorgehen.

  • animatio

    ooch …. zu einem einfachen gerät gehört auch ein schön einfach aufgemachtes, dickes buch, welches sich an die entsprechend einfache kundschaft wendet, für die das einfache gerät letztendlich ja auf den markt geworfen wurde ……
    beides kann man sich dann einfach auf der couch zu gemüte führen … nur das mit den händen und noch gleichzeitig, naja ihr wisst schon

  • animatio

    ooch …. zu einem einfachen gerät gehört auch ein schön einfach aufgemachtes, dickes buch, welches sich an die entsprechend einfache kundschaft wendet, für die das einfache gerät letztendlich ja auf den markt geworfen wurde ……
    beides kann man sich dann einfach auf der couch zu gemüte führen … nur das mit den händen und noch gleichzeitig, naja ihr wisst schon

  • jmg81

    Steve Jobs ist auch ein Trittbrettfahrer, der längst überholte Funktionen zu horrenden Preisen verkauft …

  • jmg81

    Steve Jobs ist auch ein Trittbrettfahrer, der längst überholte Funktionen zu horrenden Preisen verkauft …

  • Alexander

    So ist das Business. Mit der Dummheit der Menschen wird halt Geld verdient. Apple hat mit dem iPad ein Gerät auf den Markt gebracht, bei dem man eben nicht Bücher wälzen muss um es zu bedienen. Und genau aus diesem Grund wird das Gerät erfolgreich sein, auch wenn es in den Augen einiger mangelhaft ist.

    Die erwähnten Autoren nutzen den Hype um Apples neues Produkt, aber ist das wirklich so verwerflich? Wer kauft das iPad? Das Proletariat wird kein iPad kaufen. Ist diese Bevölkerung wirklich schon zu dämlich um so etwas wie das iPad zu Bedienen?

    Ich kenne die Bücher nicht, deshalb bin ich mit einem Urteil mal etwas vorsichtig. Der normal intelligente Mensch braucht sicher kein Buch das ihm die Bedienung des iPad erklärt. Aber möglicherweise erklären die Autoren ja auch wo der Unterschied zu einem Netbook/Notebook oder sonstigen Gerät ist was die Masse kennt. Eigentlich würden die 5 Seiten reichen, die Apple dem iPad beilegt, aber mancher User will es halt etwas eingehender haben.
    Ich würde das jetzt nicht so sehr verteufeln. So lange es einen Markt gibt wäre ich mir auch nicht zu schade ihn zu bedienen.

  • Alexander

    So ist das Business. Mit der Dummheit der Menschen wird halt Geld verdient. Apple hat mit dem iPad ein Gerät auf den Markt gebracht, bei dem man eben nicht Bücher wälzen muss um es zu bedienen. Und genau aus diesem Grund wird das Gerät erfolgreich sein, auch wenn es in den Augen einiger mangelhaft ist.

    Die erwähnten Autoren nutzen den Hype um Apples neues Produkt, aber ist das wirklich so verwerflich? Wer kauft das iPad? Das Proletariat wird kein iPad kaufen. Ist diese Bevölkerung wirklich schon zu dämlich um so etwas wie das iPad zu Bedienen?

    Ich kenne die Bücher nicht, deshalb bin ich mit einem Urteil mal etwas vorsichtig. Der normal intelligente Mensch braucht sicher kein Buch das ihm die Bedienung des iPad erklärt. Aber möglicherweise erklären die Autoren ja auch wo der Unterschied zu einem Netbook/Notebook oder sonstigen Gerät ist was die Masse kennt. Eigentlich würden die 5 Seiten reichen, die Apple dem iPad beilegt, aber mancher User will es halt etwas eingehender haben.
    Ich würde das jetzt nicht so sehr verteufeln. So lange es einen Markt gibt wäre ich mir auch nicht zu schade ihn zu bedienen.

  • http://www.damaschke.de Giesbert Damaschke

    Sascha, schick mir doch mal eine Postanschrift, dann lass ich Dir ein Exemplar meines iPad-Buches vom Verlag zuschicken. Damit Du am echten Produkt beurteilen kannst, ob das Trittbrettfahrerei ist oder nicht. Meine Mailadresse: giesbert@gmail.com

  • http://www.damaschke.de Giesbert Damaschke

    Ich habe ein Buch zum iPhone 3G, zum iPhone 3GS und zum iPod touch geschrieben. Zu Geräten, die ich von meinem Geld bezahlt habe und die ich täglich nutze (ok, das 3G hat jetzt meine Freundin, was soll ich mit 2 Handys? ;-) ). Das iPad hat mir der Verlag beim Verkaufsstart aus den USA besorgt, und ich hatte pimaldaumen 5 Wochen Zeit, das Buch zu schreiben. — Wer übrigens glaubt, das iPad sei in seinem vollen Funktionsumfang selbsterklärend: der hat noch nie ein Apple-Produkt in der Hand gehabt oder sich noch nie mit Leuten unterhalten, die damit arbeiten. Ja, die Dinge sind out of the box einsetzbar. Ja, Apple verzichtet bewusst auf Handbücher. Aber das heißt noch lange nicht, dass die Teile nicht doch erheblich mehr könnten, als man ihnen beim first contact anzusehen meint.

    Das ist übrigens ein Designziel von Apple: Sehr viel mehr Sein als Schein. Wo einen Windows mit verwirrend vielen Optionen erschlägt, hält sich Mac OS X dezent zurück. Apples Programme wachsen gewissermaßen mit dem Kenntnisstand des Nutzers. Anfangs glaubt man, mei, das kann ja nix, im Laufe der Zeit lernt man, dass die Programme sehr viel mehr können, als man anfangs auch nur ahnen konnte. Wenn man’s braucht, dann findet man’s schon.

    Anyway: Ich schreibe Bücher über Produkte, von denen ich tatsächlich überzeugt bin. Wäre ich ein Trittbrettfahrer: ich schriebe Bücher über Netbooks und Windows ;-)

  • http://www.damaschke.de Giesbert Damaschke

    Jetzt habe ich doch glatt vergessen warum ich meinen Beitrag überhaupt als Antwort an Philipp geschrieben habe. Deshalb:

    > Bisher ist ja nur ein Buch veröffentlicht (das iPad Buch). Dieses ist aber auch noch nicht lieferbar.

    Wenn ein Buch veröffentlich ist, dann ist es auch lieferbar. Wenn es nicht lieferbar ist, dann ist es auch nicht veröffentlicht ;-) . (Die Termine, die Amazon nennt, sind Termine, die der Verlag an Amazon meldet. Das muss nicht immer stimmen. Man kann das so geplant haben, dann kam was dazwischen und das Buch verschiebt sich um 4 Wochen. Ohne, dass man daran denkt, den Termin bei Amazon & Co zu ändern.)

  • http://twitter.com/sascha_p Sascha Pallenberg

    Wow, Giesbert. Mein Artikel ist vom 3. April und du schreibst also nur ueber Produkte von denen du ueberzeugt bist? Bevor du ueberhaupt die Kiste in den Haenden hattest, wurde das Buch schon angekuendigt, dann haemmerst du in 5 Wochen ein Buch zusammen, wobei ich in 3 Wochen noch nicht einmal einen Testbericht rausbringen kann, da ich mir immer noch nicht schluessig bin, wie ich dieses Brett einordnen kann.
    Ich habe seit dem ersten 2c Apple Produkte im Einsatz, der war noch entsprechend offen. Wenn mir irgendjemand erklaeren will, dass das iPad erheblich mehr kann, als ich in einem Tag rausfinden kann, dann muss es an einer App liegen, die mir bisher unbekannt ist. Bitte nicht boese sein aber den grossen iPod Touch mit einem Windows PC zu vergleichen…..

    Und nochmals, Buch angekuendigt bevor die Kiste rauskam (du bist durch die Jobs Rede einfach mal ganz objektiv ueberzeugt worden), Hype ausgenutzt und mitgesegelt. Keine Angst, du bist da nicht alleine und nein, auch Netbooks brauchen solche lustigen “Ich auch”-Buecher nicht und das obwohl sie weitaus mehr Moeglichkeiten bieten.

  • http://www.damaschke.de Giesbert Damaschke

    Auf Deinen Text bin ich erst gestern auf Facebook hingewiesen worden (ich gehöre, suprise, surprise, nicht zu den regelmäßigen Lesern der Netbooknews ;-) ). — Rasch noch ein paar unsortierte Anmerkungen.

    Ja, ich schreibe über Bücher über Dinge, die ich wirklich gut finde: Mac OS X, iLife, iPhone OS. Auch E-Mail, PHP, MySQL. Und als ich Bücher über Outlook geschrieben habe, da war ich von dem Programm auch noch überzeugt. Aber das ist gut zehn Jahre her, Geschmäcker ändern sich und man lernt ja auch dazu.

    Damit ich ein Buch schreibe, müssen mindestens 2 Dinge zusammenkommen: das Thema muss mir Spaß machen und der Verlag muss an eine hinreichend große Zielgruppe glauben.

    Zum iPad: Ja, davon war ich überzeugt, als ich die Keynote gesehen und die ersten Reaktionen und Berichte von Leuten gelesen habe, die das Teil bei der Veranstaltung ausprobiert haben. Du darfst nicht vergessen, dass ich ein paar Jahre Erfahrung mit iPhone OS habe, da fällt die Extrapolation nicht so wahnsinnig schwer und die Chancen, dass mich das iPad überzeugen würde, waren sehr, sehr hoch.

    Stichwort Erfahrung: Ich mache den Job jetzt seit über 20 Jahren und arbeite seit rund 30 Jahren mit Computern. In der Zeit sammelt man Erfahrungen und ich traue mir sehr wohl zu, relativ schnell entscheiden zu können, was ich von einem bestimmten Produkt halte.

    Zum Timing: Das Buch wurde mit dem Verlag vereinbart, nachdem Jobs das Teil vorgestellt hatte. Es war eigentlich selbstverständlich, dass ich nach zwei iPhone- und einem iPod touch-Buch auch eines zum iPad schreiben werde. Was ist daran denn so verwunderlich oder ehrenrührig, dass Du meinst, Du müsstet partout mit Dreck werfen?

    Und eines versteh ich nicht: Du wirfst mir vor, dass ich in 5 Wochen ein Buch zu einem Produkt “raushämmere” bei dem Du mindestens 3 Wochen für einen Testbericht brauchen würdest – um im nächsten Absatz zu erklären, das iPad sei doch nur ein großer iPod touch, mit dem Du praktisch sofort klar kommst und das keine Überraschung berge. Da frage ich mich ja, was Du den Rest der 3 Wochen machst, die Du für einen Testbericht brauchst.

    Aber wie auch immer – bewahr Dir Deine Vorurteile, stampf in Deinem Spielzimmer ruhig noch mal fest auf den Boden: derweil arbeite ich an meinem nächsten iPhone Buch. (Wow! Das iPhone HD ist noch nicht mal angekündigt und diese Schluderjahn Damaschke hämmert schon das Buch dazu zusammen!)