Home > Tablets > WePad > WePad – Details & Eindrücke zur Hardware

WePad – Details & Eindrücke zur Hardware

By
27 Apr, 2010 2:30 pm

31 Comments

WePad PrototypenAb sofort kann die deutsche iPad-Alternative WePad vorbestellt werden. Wir wollen daher mit diesem und den folgenden Artikeln versuchen, zumindest einige der zahllosen verbleibenden Fragen bezüglich der Pläne für dieses von einem deutschen Anbieter ersonnene Produkt aus einem Web-Tablet mit 11,6 Zoll Touchscreen, eigener Betriebssystem-Oberfläche und Content-Ökosystem zu beantworten. Dazu haben wir die Gelegenheit genutzt, die Entwickler ausführlich zu befragen, nachdem dies bei der letzten Pressekonferenz aufgrund des Ansturms der Massenmedien nicht möglich war. Wie die Videos belegt haben, befindet sich nicht nur die Hardware auf dem Weg zur Fertigstellung, sondern auch die WePad OS genannte Oberfläche. Hier soll es zunächst um die Entwicklung der Hardware, die Produktion über Vertragsfertiger und die ersten Prototypen gehen. Gaaaanz unten gibt’s die Bilder der Prototypen.

Stand der Hardware

Inzwischen hat das WePad die so genannte Pre-Testing-Phase erreicht. Es steht fest, welche Hardware-Komponenten und vor allem welche technischen Features das Tablet haben wird und der taiwanische Vertragsfertiger, über den das WePad gefertigt werden soll, baut nach Angaben der Macher derzeit an jedem Tag zwei neue Prototypen von Hand zusammen, um sie dann kurzfristig nach Deutschland zu liefern. Da es sich um händisch zusammen gesetzte Vorserienmodelle handelt, wirkte die Hardware bei unserem gestrigen Besuch bei der inzwischen neu gegründeten WePad GmbH zumindest äußerlich etwas klapprig. Dies war angeblich darauf zurück zu führen, dass bei der Fertigung von Hand an einigen Stellen nicht so genau gearbeitet werden kann wie erhofft, so dass sich unter anderem der Touchscreen-Layer lösen kann. Dies war dann auch die Ursache des berichteten Ausfalls des Touchscreens nach der gestrigen Präsentation. Da nun keine weiteren Änderungen an der Hardware mehr vorgenommen werden sollen, will man in Taiwan bald nach und nach größere Stückzahlen bauen lassen und zügig auf die üblichen effektiven Fertigungsprozesse umstellen.

WePad Prototypen

Was ist ein ODM

Im Zuge der Berichterstattung zum WePad kommt immer wieder die Frage auf, wie man denn behaupten kann, das Gerät sei einerseits “designed in Germany”, wo doch die Fertigung und das grundlegende Hardware-Design aus Taiwan kommen. Dazu muss man verstehen, wie Computer und diverse andere Elektronikprodukte heutzutage entwickelt und vermarktet werden. Offiziell dürfen die in der WePad GmbH kooperierenden Partner Neofonie AG und 4tiitoo GmbH nicht darüber sprechen, wer das WePad für sie produziert. Anhand diverser Medienberichte und der Äußerungen der WePad-Macher steht inzwischen jedoch fest, dass die Firma Pegatron die Fertigung übernimmt und auch die eigentliche Hardware-Basis entwickelt hat. Pegatron ist eine Ausgründung von ASUStek, die uns natürlich anhand der ASUS-Netbooks und -Notebooks bestens bekannt sein dürften. Pegatron hat sich als sogenannter Vertragsfertiger darauf spezialisiert, einerseits die Produkte von diversen Markenunternehmen herzustellen, andererseits aber auch eigene Plattformen zu entwickeln, die von anderen Firmen unter ihrer Marke verkauft werden können. Beispiele für das erstgenannte Szenario sind Kunden wie Apple, Alienware bzw. Dell, HP und Palm, für die Pegatron diverse PCs, Multimedia-Player und Smartphones fertigt. Auch ASUS selbst lässt bei Pegatron produzieren.

WePad Prototypen

Das WePad ist ein klassisches Beispiel für die Tätigkeit von Pegatron als so genannter Original Device Manufacturer (ODM). Als solcher haben die Taiwaner auch das Tablet entwickelt, das in einer nach den Wünschen der deutschen Tüftler von Neofonie und 4tiitoo angepasst wurde und nun unter dem Namen WePad auf den Markt kommen soll. Nachdem die WePad-Macher wussten, welche Eigenschaften ihr Gerät haben soll, ging es auf die Suche nach einem passenden ODM-Produkt. Dieses fand man mit dem bereits im Januar erstmals gesichteten Pegatron Slate Tablet. Damit das Gerät den Vorstellungen der WePad-Macher entspricht, waren einige weitere Modifikationen an der Hardware-Ausstattung notwendig. Diese bleiben dem WePad vorbehalten, auch wenn das dem WePad zu Grund liegende Tablet wohl bald in geänderter Form auch von anderen Markenanbietern auf den Markt gebracht werden soll. Genau diese speziellen Anpassungen sind es, die die WePad-Macher behaupten lassen, das Gerät sei “designed in Germany”.

WePad Prototypen

WePad Prototypen

Erste Prototypen schon 2008

Tatsächlich war die Suche nach der richtigen Plattform für das WePad offenbar ein recht langwieriger Prozess. So wurden schon im Jahr 2008 von der Firma 4tiitoo erste Prototypen für das WePad entwickelt. Diese unterscheiden sich durch wesentlich größere Gehäuse, die nötig sind, um die aus ganz normalen PC-Komponenten zusammen gesetzte Hardware-Plattform sinnvoll “zu verpacken”. Die Geräte sind allesamt von Hand gebaut, schließlich läuft dies beim Prototyping nun einmal so. Beim ersten Prototypen war noch eine mir unbekannte andere Benutzeroberfläche im Einsatz, die augenscheinlich ebenfalls auf Linux basiert. Im Jahr 2009 folgte dann ein erster sehr begrenzter und vor allem geheimer Feldtest mit einem weiteren Prototypen. 150 Haushalte in Berlin und Hamburg erhielten unter Geheimhaltungspflicht die Möglichkeit, die noch recht klobige Urform des WePad auszuprobieren.

Zur Zeit der ersten Varianten wurde übrigens noch kein Intel Atom-Prozessor verwendet. Stattdessen kamen Plattform rund um den Intel Celeron Prozessor beziehungsweise ein Prozessor des kleinen taiwanischen CPU-Spezialisten VIA zum Einsatz. Im letzten Jahr fand dann der Umschwung auf eine Atom-Plattform statt. Zu diesem Zweck wurden Prototypen aus Holz gebaut, deren Gehäuse mit Klebeband, Lack und allen möglichen anderen Materialien beklebt, bestrichen oder anderweitig versiegelt wurden. Auch dies ist in der Branche durchaus üblich, lässt sich Holz doch sehr leicht bearbeiten und in eine ansprechende Form bringen. Die so genannten “WoodPads” wurden auf der CeBIT erstmals gezeigt und sorgten damals bereits für einiges Interesse. Die Hüllen bestehen aus einfachem Sperrholz, bei dem Stoßstellen einfach mit einem Permanent Marker übermalt werden können. Die Entwicklung der Software war zu diesem Zeitpunkt bereits weit voran geschritten.

Was taugt die Hardware

Inzwischen liegt das finale Design des WePad vor, so dass man sich zumindest einen vorläufigen Eindruck davon verschaffen kann, was die Hardware zu leisten im Stande ist. Unter der Haube steckt bekanntermaßen ein Intel Atom N450-Prozessor, dessen integrierte Intel GMA3150-Grafiklösung das mit 1366×768 Pixeln recht hoch auflösende Display befeuert. Im Normalbetrieb scheint dies gerade auszureichen, denn das Scrolling auf dem Desktop klappt durchaus flüssig und Anwendungen wie der Browser und OpenOffice starten auf dem WePad erstaunlich schnell. Natürlich stößt die Atom-Plattform gerade bei Videos schnell an ihre Grenzen. So laufen YouTube-Videos zwar augenscheinlich einigermaßen flüssig, doch es gibt noch ein Stottern, das angeblich auf eine mangelnde Optimierung von des Flash-Players für Linux zurück zu führen sein soll. Dieses Problem wollen die WePad-Macher durch Adobe noch vor der Markteinführung beseitigen lassen, so dass zumindest normale YouTube-Videos einwandfrei laufen.

Eine flüssige Wiedergabe von höher aufgelösten Flash- und MPEG-Filmen ist wohl nur bei der High-End-Version des WePad möglich. Bei dieser wird gegen Aufpreis ein Broadcom Crystal HD Beschleunigermodul verbaut, das die Verarbeitung von Videodaten übernimmt und die CPU bzw. deren Grafikteil deutlich entlastet. Wie schon bei anderen, ähnlich ausgestatteten Geräten beobachtet, dürfte der HD-Beschleuniger seinen Zweck durchaus erfüllen, aber selbst auch bei Full-HD-Inhalten sein Leistungsmaximum erreichen. Bei der jüngsten Vorführung wurden unter anderem Flash-Videos gezeigt, die im Fenstermodus auch ohne HD-Beschleuniger weitestgehend ruckelfrei, im Vollbildmodus mit deutlich mehr Rucklern, aber durchaus anschaubar waren.

Der kapazitive Touchscreen war offenbar nicht ganz so reaktionsfreudig wie der eines iPad, ließ sich aber komfortabel bedienen. Mit dem richtigen Stylus soll auch hier die Bedienung mit einem Stift möglich sein, wobei man aufgrund technischer Hürden auf eine Druckempfindlichkeit verzichten muss. Dass der kapazitive Touchscreen eine glänzende Oberfläche hat, ist ebenfalls technisch bedingt. So wäre eine mattierte Oberfläche sicherlich möglich, doch dazu müssten zusätzliche Kosten in Kauf genommen werden. Wie bei den meisten anderen Geräten mit kapazitivem Touchscreen verzichtet man auch beim WePad auf eine Mattierung. Hintergrund dürften der Wunsch nach einer durchgehenden Oberfläche des Displays und einem Kompromiss aus maximalem Bedienkomfort und hoher Farbbrillianz bei gleichzeitig einigermaßen niedrigen Kosten sein. Natürlich schränkt dies die Möglichkeiten zur Nutzung in hellen Räumen oder im Freien ein, doch bei den meisten Consumer-orientierten Notebooks ist dies genauso.

Peripherie

Das WePad soll mit seinen zwei USB-Ports in der Lage sein, die meisten bekannten Peripherie-Geräte zu unterstützen. Natürlich können die meisten Mäuse und Tastaturen schon jetzt am WePad verwendet werden, da die zugrunde liegende Linux-Variante entsprechende Unterstützung bietet. Außerdem werden angeblich diverse weitere Zusatzgeräte unterstützt, darunter Festplatten und optische Laufwerke. Langfristig hoffen die WePad-Macher, dass ihr Gerät auch exotischere USB-Geräte wie etwa DVB-T-Empfänger nutzen kann, wofür man vor allem auf eine Kooperation mit deren Herstellern setzt. Sobald eine größere Zahl von WePad-Tablets verkauft sei, würden auch die Peripheriegerätehersteller ein Interesse daran haben, dass ihre Produkte mit dem WePad einwandfrei genutzt werden können, so die Hoffnung. Außerdem hoffen die WePad-Macher auf ein reges Interesse aus der internationalen Open-Source-Community.

Mein Eindruck

Die Prototypen des WePad fühlen sich bereits sehr gut an. Vielleicht gerade wegen des großen Displays wirkt das Gerät nicht zu schwer und es ist durchaus beeindruckend, wie es den taiwanischen Hardware-Tüftlern gelungen ist, all die Komponenten in dem gerade einmal 13 Millimeter dicken Gehäuse unterzubringen. Die Alu-Magnesium-Rückseite wirkt stabil, gibt aber zur Mitte hin ein wenig nach. Die gummierte Oberfläche lässt das edle Look & Feel des Metalls zwar verschwinden, dafür lässt sich das WePad dadurch aber auch mit einer Hand komfortabel halten, ohne dass man sich sorgen machen muss, es könnte aus der Hand rutschen. Sollte das Gerät jedoch tatsächlich einmal fallen, dürfte allerdings auch die Aluhülle kaum vor Schäden schützen. Das Display hat abgesehen von der Spiegelung einen durchaus ordentlichen Blickwinkel, wobei uns noch keine genauen Angaben vorliegen. Blickt man seitlich auf das Display bleibt es auch in einem spitzen Winkel noch lesbar. Vertikal sieht es ähnlich aus, auch wenn in diesem Fall die Farben früher “umkippen”.

Was die Hitzeentwicklung angeht, so beschränkt sich diese auf einen Bereich “mitte-links” auf der Rückseite, der außerhalb der Reichweite der haltenden Hände liegen dürfte. Die genannte Region wird handwarm und ist somit nicht wärmer als die Unterseite der meisten Netbooks. Einen Großteil des Gehäuseinneren nimmt zwar der Akku ein, zu dessen Kapazität man noch immer keine Angaben machen wollte, doch obwohl er in der einen Hälfte angebracht ist, gibt es kein “Übergewicht” in diese Richtung. Bei den uns gezeigten Vorserienmodellen lief der Lüfter zwar dauerhaft, aber scheinbar auf einer niedrigen und deshalb leisen Stufe. Er dürfte nicht lauter sein als bei den meisten Netbooks, obwohl sich dies aufgrund der Geräuschentwicklung im Konferenzraum (Mini-Beamer im Dauerlauf) noch nicht genau abschätzen lässt.

So, das waren die mir bekannten Infos zur Hardware. Da Ihr sicherlich noch diverse weitere Fragen habt, stellt sie einfach in den Kommentaren. Ich versuche sie so bald wie möglich und so umfangreich wie möglich von den WePad-Entwicklern beantworten zu lassen, versprochen!

WePad Prototypen

WePad Prototypen

WePad Prototypen

WePad Prototypen

S1930004

S1930003

S1930002

S1930001

  • animatio

    … und die china-klone lassen nicht auf sich warten …. sie sind schon da:
    “Das aPad” – http://www.20min.ch/digital/dossier/apple/story/iPad-made-in-China-23924778

  • Pingback: WePad - Details von Netbooknews.de | WePad Blog

  • http://www.ipadtogo.de Susanne Arbeit

    Also ein Linux Netbook, dass nur gegen Aufpreis in der Lage ist, Youtube Videos (was sind eigentlich “normale Youtube Videos?) ohne Ruckeln abzuspielen. Und das ist also die Herausforderung für das iPad. Na Prost Mahlzeit.

  • Jimmy

    @Feryl

    Du scheinst ja richtig Ahnung zu haben. Also erstmal ist das YouTube App vorinstalliert. Das heisst, das ipad kann im Ursprungszustand sehr wohl YouTube Videos wiedergeben. Das heisst ebenso, das es nicht noch mal extra kostet.

    Es könnte aber auch ganz ohne YouTube App die Videos wiedergeben, direkt auf der YouTube Seite im HTMl5 Player. So wie es auch jedes eingebettete YouTube Video (z.b. auf dieser Seite hier) im Browser wiedergeben kann.

    Und es kann auch die HD Videos von YouTube wiedergeben. Und es macht sehr wohl Sinn, wenn man nachdenkt und auf die Auflösung guckt. Oder macht es keinen Sinn wenn oben und unten Schwarze Streifen sind?

    Du solltest dich besser Informieren, hier ein 1:20min Kurs für dich:

  • animatio

    thanks

  • http://twitter.com/ameyer_ch Andi Meyer

    Das WePad ist interessant. In der Präsentation ist Apple besser (http://www.youtube.com/watch?v=Nx7v815bYUw), aber was nützt mir dieses Adjektiv-Feuerwerk in der Praxis?

  • http://twitter.com/ameyer_ch Andi Meyer

    Das WePad beeindruckt. Die Präsentation war verglichen mit Steves Jobs dürftig (http://www.youtube.com/watch?v=Nx7v815bYUw), aber was kann ich mit diesen Adjektiven im Alltag wirklich anfangen?

  • TollesTeil
  • animatio

    danke . anbei noch ein link zu einer aktuellen presse-meinung:
    “Warum der WePad eine echte iPad-Konkurrenz sein könntehttp://www.tagesanzeiger.ch/digital/computer/Warum-der-WePad-eine-echte-iPadKonkurrenz-sein-koennte/story/17735135

  • TollesTeil
  • René

    Schick sieht er ja aus

  • Yu

    “[...] Bei den uns gezeigten Vorserienmodellen lief der Lüfter zwar dauerhaft, aber scheinbar auf einer niedrigen und deshalb leisen Stufe. Er dürfte nicht lauter sein als bei den meisten Netbooks, [...]“

    Bei Notebooks finde ich die Lüfter nervig – aber bei einem Tablet finde ich eigentlich schon das bloße Vorhandensein einer Lüfters als groben Missstand :-/ Wenn das Gerät als Ebookreader herhalten soll, schließt das für mich einen Lüfter zwingend aus.

  • http://coffeeshock.net Elusian

    Hier ging es um normale youTube Videos (auch HD, wie ein paar Sätze zuvor herauszulesen war) vs. HD-Videos auf der Platte.

  • Flinx

    Hmm, gemessen an dem was man in den Videos sehen kann, ist das hier ein ziemlich wohlwollender Bericht.

    Ich kann halt nicht verstehen, warum die Jungs mit so einem halbfertigen Gerät an die Presse gehen. iPad-Hype hin oder her. Das iPad kommt eh erst in 5 Wochen bei uns auf dem Markt. Hätten ja ruhig noch etwas warten können. Zumal wenn sie ständig neue Prototypen aus China bekommen.

    Das Ganze macht auf mich nach wie vor einen verherrenden Eindruck. Den Nutzer interressiert es doch am Ende nicht die Bohne, warum eine App kein Multitouch kann. Er sieht nur, dass etwas nicht so geht wie gedacht.

    Das eigentliche Killerfeature sollte ja die Kompatibilität zu Android sein. Was ist damit eigentlich? Wie soll das überhaupt gehen, wenn Android als OS gar nicht zum Einsatz kommt? Soll dann eine Android-VM laufen? Viel Spass dabei!

    Am meisten haben mich die kleinkarierten Angriffe auf Apple gestört. Ich meine, der Typ präsentiert SEIN Gerät der “Weltöffentlichkeit” und hält nach einer Minute ein iPad ins Bild. Nur um an diesem dann die Usability zu bemängeln. Das ist schon ziemlich bizarr.

  • Alex

    Drücke den Jungs von WePad weiterhin die Daumen, wäre doch klasse, wenn ein euopäisches Unternehmen mit einem ernstzunehmenen Device dem iPad Konkurrenz macht.

  • AberEsIstDochLinux

    Da hier ja nachgefragt werden soll:

    Wie haben denn die 150 Geheimnisverpflichteten Haushalte das Gerät benutzt, wenn noch nicht mal jetzt (zum Verkaufsstart) ein funktionierendes OS gezeigt werden kann?

  • Feryl

    Also das IPad kann im Ursprungszustand überhaupt keine Youtube Videos wiedergeben, das ist einfach nur lachhaft. Und Flash kann es ja sowieso schonmal garnicht. So gesehen ist diese Herausforderung vom WePad schon gewonnen, weil es das einfach nur unterstützt. Die IPad App für Youtube wird bestimmt nochmal extra kosten und bietet vermutlich kein HD an. Macht bei dem Displayformat aber auch wenig Sinn. In dem Sinne … fail vom IPad.

  • Feryl

    Die jetztige Vorstellung war vllt wirklich noch nicht so gut gewählt, andererseits bekommen die normalen User davon wohl eher weniger mit. Die werden das eher iwann im Elektromarkt sehen und es sich angucken. Find ich aber eig weniger Schlimm, es ist ja klar, dass noch nicht alles fertig ist. Die intelligenteste Entscheidung ist es trd nicht^^

    Allerdings denke ich auch, dass eine ARM Plattform ohne Lüfter deutlich besser gewesen wäre. Es ist halt einfach ein Tablet und kein Laptop oder sowas, mich würds einfach stören wenn ich das Gerät in der Hand halte und es dreht ein Lüfter. Als eBook ist es ja sowieso wegen des Displays nicht so toll geeignet.

  • kommentator2

    Mal sehen, wie lange es diesen (scheinbaren) Vorteil noch gibt…
    Alle großen Seiten stellen um oder haben bereits umgestellt.

    Und ob das Flash-Filmchen-gucken mit dem dank der Ubuntu+Gnome+Adobe Air/Flash-Oberfläche auf Intel GMA 3150-Grafik schon schwer beanspruchten und daher auch als Heizkissen geeigneten “Teutonen-iPad” (“Stern”) wirklich so viel Spaß machen wird?

  • kommentator2

    Die haben sicher von morgens bis abends die geniale (Pssst! Geheim!) “Stern”-App getestet…

    Das wird noch spaßig, wenn erst mal die ganzen “Stern”-Leser , die ihr wepad als Abo-Prämie bekommen haben, die LINUX-/Android-Foren mit ihren Fragen überschwemmen…

  • Norman

    Wow!
    Sehr schöner Bericht; fand ich sehr informativ. Ich denke, wenn es das Wepad auf den Markt schafft, werde ich mir sicherlich eins holen. Ich seh definitiv anwendungsgebiete, auch als Schüler!

  • Frager7

    Könntest du nachfragen, was es mit der “WePad Cloud” auf sich hat? (siehe Produktspezifikation 1.6)

  • AberEsIstDochLinux

    Und wo ist eigentlich auch nur ein einziger Userbericht von den 150 Leuten? Die Geheimhaltungspflicht sollte doch nun wohl aufgehoben sein…

    Kein funktionierendes Gerät, keine funktionierende Software, keinen versprochenen Hands-On-Test für ausgewählte Blogger/Journalisten. Kaufen sie jetzt!

    Roland, ich hoffe es gab wenigstens Kaffee und Kuchen.

  • hch71

    na, jetzt wissen wir viele interna.

    schoen, dass ihr patriotisch versucht, das geraet hier so zu hypen. vielleich schafft's das wepad ja und die firmen sind in einem jahr noch nicht im konkurs. sehr wahrscheinlich finde ich das szenario ja nicht, aber immerhin, probieren sollen sie's mal.

  • Lurchi

    Warum ziehen alle über die angeblich verkackte PK und die Produktvorstellung her?

    Ich sehe das so: Apple bzw. die Apple-Fangemeinde hypt seit Monaten ein Gerät das im Großteil auf dem Stand von vor 6 Jahren ist und vortschrittlichere Entwicklungen in keinster Weise verknüpft. Ein iPad das nur auf stupiden Konsum ausgelegt ist. Selbst der Prototyp des WePads mit seinen kleinen Problemchen kann mehr als das iPad ^^

    Hier bei uns macht man keinen gekünstelten Wirbel. Man braucht keinen Guru wie Steeve Jobs im Rolli der einen wunderschönen Nichtskönner präsentiert. Ja, es ist nicht so durchinszeniert wie beim iPad-Launch und Kinderkrankheiten gibt es auch noch, jedoch nichts was sich nicht bis zum Start beheben lässt.

  • Flinx

    Soso, ein IPS-Panel mit 10 Std. Laufzeit für unter 500$ entspricht also dem Stand von vor 6 Jahren – muss ja ein cooles Paralleluniversum sein in dem Du lebst.

    Der WePad-Prototyp beherrscht noch nichtmal Multitouch auf dem Niveau des iPads, zumindest wenn man die aktuellen Videos als Maßstab nimmt. Ausser einem USB-Anschluss, für den man keinen Adapter benötigt, sehe ich derzeit keinen Vorteil gegenüber dem iPad.

    Ich sag mal so:
    All die versprochenen Features (Android-Kompatibilität, ruckelfreies Flash, native Apps für Mail, Kalender, etc.) innerhalb der nächsten 10 Wochen zum einwandfreien Laufen zu bekommen, halte ich (diplomatisch ausgedrückt) für ziemlich ambitioniert.

  • NocheineFrage…

    Das Thema “HD Filme über HDMI” wurde leider nur ganz kurz angeschnitten und auch nur in Verbindung mit Flash. Ich suche ein kleines Gerät um HD Filme(DVDs, Blue Rays, Youtube) auf dem heimischen FullHD-TV abspielen zu können. Ein Gerät mit Touchdisplay hat dabei natürlich einen besonderen Charme, das iPad entfällt bekanntermaßen, allerdings scheint das WePad ja in der Lage zu sein um solche Wünsche zu realisieren. Ist das wirklich so oder verdrehe ich die Tatsachen in meinem Kopf dahingehend, dass ich sie MIR passend mache? ;-)
    Kurz und knapp: Taugt das WePad als Abspielgerät für HD Filme von Blueray, DVDs und 1080p YoutubeVideos?

  • http://coffeeshock.net Elusian

    Hai,

    dazu wirst du dir die Version mit dem Broadcom Crystal HD Chip genehmigen müssen (569 Euro bei der Vorbestellung), doch wie in irgendeiner WePad News (komme schon selber komplett durcheinander hier ^^), wird der Chip schon arg am Limit bei der 1080p Wiedergabe sein. HD-Ready Content stellt kein Problem dar. Für die 1080p Wiedergabe würde ich auf erste Tests durch ein finales Gerät (mit besagtem Chip) abwarten, bisher hackt's da wohl noch ab und zu.

  • Pingback: WePad - Seite 5 - 3G-Forum von UMTSlink.at

  • Riosky

    Also, die Angabe von einer Dicke von 13 Milimetern kann ich anhand der Fotos nicht nachvollziehen. Wen man sich am USB Port orientiert, welcher rund 8 mm hat, so müsste das WePad eher 25-30 Milimeter dick sein.
    Konntet ihr das nachmessen?

  • Riosky

    Also, die Angabe von einer Dicke von 13 Milimetern kann ich anhand der Fotos nicht nachvollziehen. Wen man sich am USB Port orientiert, welcher rund 8 mm hat, so müsste das WePad eher 25-30 Milimeter dick sein.
    Konntet ihr das nachmessen?