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AMD: Docking-Lösungen sind die Zukunft

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08 May, 2010 5:38 pm

15 Comments

AMD, LogoAMD will in der kommenden Woche seine neuen Notebook-Plattformen offiziell vorstellen. Eine konkurrenzfähige Netbook-Plattform dürfte auch diesmal noch nicht dabei sein, denn die neuen Fusion-Chips sollen erst später auf den Markt kommen. Im Gespräch mit TechRadar hat AMDs Marketing-Boss Leslie Sobon jetzt durchblicken lassen, wie sein Unternehmen sich die Zukunft vorstellt. Mit Hilfe von Docking-Lösungen ließen sich seiner Meinung nach ultramobile Geräte wie Smartphones und vielleicht auch Netbooks bei Bedarf zu leistungsfähigen Lösungen machen. Unterwegs profitiert der Anwender so von maximaler Mobilität, während er zuhause die Leistung eines Desktops nutzen kann.

Derzeit sei häufig von einem Trend hin zu “Thin Client”-Endgeräten die Rede, bei denen die Anwendungen und die Rechenleistung in die “Cloud” verlagert werden. Doch so einfach sei das Ganze nicht, so Sobon außerdem. Stattdessen werde es zwar voll in Richtung Cloud gehen, doch auch “Fat Clients” sollen weiter existieren. Es gebe viele Dinge, die die Nutzer nicht “in die Wolke” verlagert sehen wollen, aber dennoch bestehe bei vielen Kunden der Wunsch, auch Inhalte zu schaffen. Man müsse daher einen Weg finden, einen Übergang von mobilen und portablen Geräten zu Systemen, die vom Nutzer aktiv gemanagt werden können und die Schaffung von Inhalten erlauben.

Die Verwendung von Docking-Lösungen seien wahrscheinlich der gangbarer Weg. Man könne also praktisch ein Smartphone verwenden und beim Anschluss an ein Dock würde dessen Funktionsumfang deutlich größer, so der AMD-Manager. Docking-Stations sind seit Jahren erhältlich, konnten aber bisher nicht im Massenmarkt Fuß fassen. Auch bei Netbooks gibt es solche Ansätze. So hat Gigabyte mit seinen BookTops Netbooks im Programm, die über eine kleine Docking-Station an größere Displays angeschlossen und mit diversen USB-Geräten verbunden werden können.

Quelle: TechRadar

  • nbnde

    Für Netbooks kann ich mir das gut vorstellen, vllt sogar für Tablets – aber Smartphones o0o0

    Vorallem wie stellen die sich das vor, neben einer externen cpu auch eine externe cpu ?? dann brauch ich das eiegntliche Gerät doch gar nicht mehr, bzw müsste nur Zugriff auf die festplatte ermöglichen um die Daten zu haben, die restliche Hardware des Mobilgeräts ist dann doch uninteressant.

    Klingt irgendwie komisch

  • Kr0nos

    Für Netbooks kann ich mir das gut vorstellen, vllt sogar für Tablets – aber Smartphones o0o0

    Vorallem wie stellen die sich das vor, neben einer externen cpu auch eine externe cpu ?? dann brauch ich das eiegntliche Gerät doch gar nicht mehr, bzw müsste nur Zugriff auf die festplatte ermöglichen um die Daten zu haben, die restliche Hardware des Mobilgeräts ist dann doch uninteressant.

    Klingt irgendwie komisch

  • Yu

    Kann nur zustimmen. Das einzige Problem beim sehr häufigen Wechsel zwischen einem Mobilgerät und einem Desktop sehe ich in der Synchronisation der Daten.

  • http://blog.gonline.at Georg S.

    “Eine konkurrenzfähige Netbook-Plattform dürfte auch diesmal noch nicht dabei sein, denn die neuen Fusion-Chips sollen erst später auf den Markt kommen.”
    Ja auf dem Roadmap sieht man das AMD die Netbooks wie auch bei der 2009er Plattform nur halb abgedeckt hat und bei der 2011er ganz:
    http://de.gonline.at/index.php?option=com_content&view=article&id=64:mobil-variante-des-amd-phenom-ii-ab-mai&catid=36:computer&Itemid=72
    Trotzdem könnten die neuen CPUs in Großen Notebooks und UltraThins interessant werden! Müssen nur noch die Preise stimmen!

  • http://www.netbooked.de Patrick

    AMD hat es wohl als erster Chiphersteller erkannt!
    Seit ich stolzer Besitzer eines Booktop M1305 bin, kann ich nur bestätigen, dass es nix geileres gibt, als seinen PC überall nutzen zu können – tagsüber kann ich ws überall mitnehmen und im Büro damit arbeiten und abends wird es auf dem heimischen Schreibtisch angedockt. Durch die Geforce 220GT in Docking-Station kann ich bisher auch alle Games zocken, die ich auf meinem Desktop auch spielen konnte.

    Zugegeben: Es war nicht ganz billig, aber ich wünsche mir viel mehr solcher Lösungen für den Privatkundensektor und nicht nur für den Business-Bereich.

  • Novocain

    Mir gefällt der Weg nutze den auch schon in ähnlicher Form mit meinem IBM/Lenovo T61 und meiner Dockingstation da drin steckt ne dickere Grafik und so hab ich 3D leistung zur verfügung wenn ich sie brauche, nämlich zu hause ;-) sonst spare ich strom was unterwegs ja sinn macht ;-)

  • signorRossi

    Das ist doch fuer die allermeisten Anwendsszenarien zu teuer und auch ein Lock-In. Ordentliche Daten-Synchronisierung über Software ist viel sinnvoller.

  • blah

    wieso nicht? innerhalb der naechsten paar monate kommen die ersten smartphones (atoms) raus die mehr als genug leistung haben um ein vollwertiges desktop betriebsystem akzeptabel laufen zu lassen
    spulen wir die zeit ein bissl nach vorne und aus akzeptabel wird ein ohne merkliche geschwindgkeitseinbussen so dass das eigentlich betriebsystem immer auf dem telephon laufen koennte egal wo es grade angedockt ist und nur noch zwischen verschiedenen bedienmodi und bildschirmen umgeschaltet wird
    vorteil waere dann dass man garnichtmehr erst synchronisieren muesste sondern email browser icq usw profile und clients immer auf dem smartphone laufen

    in zeiten in denen smartphones voll x86 kompatibel sind und fuer sogut wie alles ausser spiele die noetigen coprozessoren haben gibts bald nur noch wenige szenarien (spiele) in denen ein desktop tatsaechlich ein spuerbares mehr an leistung bedienbarkeit und programmvielfalt hat

  • blah

    wieso nicht? innerhalb der naechsten paar monate kommen die ersten smartphones (atoms) raus die mehr als genug leistung haben um ein vollwertiges desktop betriebsystem akzeptabel laufen zu lassen
    spulen wir die zeit ein bissl nach vorne und aus akzeptabel wird ein ohne merkliche geschwindgkeitseinbussen so dass das eigentlich betriebsystem immer auf dem telephon laufen koennte egal wo es grade angedockt ist und nur noch zwischen verschiedenen bedienmodi und bildschirmen umgeschaltet wird
    vorteil waere dann dass man garnichtmehr erst synchronisieren muesste sondern email browser icq usw profile und clients immer auf dem smartphone laufen

    in zeiten in denen smartphones voll x86 kompatibel sind und fuer sogut wie alles ausser spiele die noetigen coprozessoren haben gibts bald nur noch wenige szenarien (spiele) in denen ein desktop tatsaechlich ein spuerbares mehr an leistung bedienbarkeit und programmvielfalt hat

  • blah

    wieso nicht? innerhalb der naechsten paar monate kommen die ersten smartphones (atoms) raus die mehr als genug leistung haben um ein vollwertiges desktop betriebsystem akzeptabel laufen zu lassen
    spulen wir die zeit ein bissl nach vorne und aus akzeptabel wird ein ohne merkliche geschwindgkeitseinbussen so dass das eigentlich betriebsystem immer auf dem telephon laufen koennte egal wo es grade angedockt ist und nur noch zwischen verschiedenen bedienmodi und bildschirmen umgeschaltet wird
    vorteil waere dann dass man garnichtmehr erst synchronisieren muesste sondern email browser icq usw profile und clients immer auf dem smartphone laufen

    in zeiten in denen smartphones voll x86 kompatibel sind und fuer sogut wie alles ausser spiele die noetigen coprozessoren haben gibts bald nur noch wenige szenarien (spiele) in denen ein desktop tatsaechlich ein spuerbares mehr an leistung bedienbarkeit und programmvielfalt hat

  • Kr0nos

    weil ich nicht glaub das sich x86 für Smartphones durchsetzt.

    Ich glaub einfach nicht dass man eine Desktopprozessorarchitektur (und nichts anderes ist der Atom im Grunde) so sparsam bekommt wie eine Architektur die von Anfang an auf Stromsparen und Chipteile abschalten entwickelt wurde.

    Falls man irgendwann noch ein ARM-Convertible in den Händlerregalen sieht, dann kann meiner Meinung nach Intel den Atom nur noch mit Methoden aus der Pentium 4 // Athlon 64 Zeit retten – vorrausgesetzt es läuft ein passendes Betriebssystem (und nein Android ohne Market zählt nicht)

    Ich persönliche könnte mir sogar vorstellen einen ARM Rechner als Hauptdesktop zu benutzen – der alte Desktop bleibt in der Ecke falls man doch mal mehr braucht.
    Denn ich find es absolut verschwenderisch diese 100-250Watt Schleuder anzuschmeißen um :
    - Musik zu hören
    - Instant Messaging
    - Videos(bis FullHD), Flashvideos, (HTML5 Videos) – es soll einfach alles abspielen ich will mich nicht drum kümmern wie
    und der rest läuft eh im Browser ab xD

    Bei Videos ist ARM x86 überlegen, und der Rest sollte auch kein Problem sein.

    Von der Hardwareseite sollte das kein Problem sein, es fehlt aktuell nur an der Software.
    Gut damit bestätige ich eigentlich das Docking Lösungen auch mit ARM Smartphones möglich sein ….
    Nur in einer ganz anderen Richtung als AMD meint.
    Denn bei mir wären im Dock nur Festplatten, und Anschlüsse (Maus, Tastatur, TFT, Usb 3.0 // esata, Audio) und keine Komponenten für zusätzliche Leistung.

  • blah

    > Ich glaub einfach nicht dass man eine Desktopprozessorarchitektur (und nichts anderes ist der Atom im Grunde) so sparsam bekommt wie eine Architektur die von Anfang an auf Stromsparen und Chipteile abschalten entwickelt wurde.

    ist ja schoen und gut dass du das nicht glaubst die realitaet sieht aber ersten (ja ich weiss die daten stammen von intel) abschaetzungen nach anders aus:
    http://www.anandtech.com/show/3696/intel-unveils-moorestown-and-the-atom-z600-series-the-fastest-smartphone-processor/12

    wenn man bedenkt dass das ding deutlich leistungsfaehiger ist als eine arm platform und dabei im hinterkopf behaelt dass es die erste generation x86er smartphone cpus ist kanns schnell duster fuer arm aussehen

  • P-Ray

    Die Idee ist weder neu noch besonders originel.

    Derzeit scheitert es meiner Meinung nach unter anderem das

    1.) die Docks sind für das gebotene zu teuer sind. Um das gleiche Geld oder weniger bekommt man einen KomplettPC
    2.) die Docks sind nicht für jedes Gerät zu haben sind (USB Pseudodocks zählen nicht da die Schittstelle ein brutaler Flaschenhals ist. Vielleicht wird sich das mit USB 3 ändern)
    3.) die Docks an einen Gerätehersteller und oft sogar an ein Gerät gebunden sind

    1.) Würde sich bei Massenproduktion sicherlich ändern und dramatisch nach unten gehen denn es würden Mitbewerber ohne Ende am Markt auftauchen
    2.) Ist bei grösseren Absatzzahlen auch kein Thema mehr denn dann wollen alle ihren Teil des Kuchens und Konkurrenz drückt den Preis
    3.) Mit einer standardisierten Schnittstelle könnte man die Docks auch über mehrere Generationen von Geräte hinweg verwenden (wenn zB ein Smartphone der “Treiber” ist, denn wer hat ein solches Teil länger als 3 Jahre? Meistens ist die Verweildauer sogar erheblich kürzer). Hier böte sich USB 3 an.

    Ich bin befürworter einer solchen Struktur.

    An alle die mit Datensynchronisation anfagen.
    Thema verfehlt: Nichtgenügend. Setzen.
    Hier geht es um Hardware. Um die Möglichkeit mit einem Gerät alle Bereiche abzudecken und nicht darum wie man Daten zwischen Geräten abgleicht.

    wbr

    P-Ray

  • http://twitter.com/Kr0nos_ Flo

    Klar wenn Docks sich durchsetzte sollen, brauchen sie einen einheitlichen Anschluss, USB 3 wäre wohl die einfachste Lösung für die nächsten 2-3 Jahre, aber nur wenn sie sich für USB 4 nicht wieder 10 Jahre Zeit lassen, und USB 3 damit wieder 5 Jahre lang den Flaschenhals bildet.

    @Datensynchronisation vs. Dock :
    Ich hab gerade nochmal die Quelle gelesen, und wie ich es verstanden habe, nehm ich mein Smartphone klopp es in das Dock und aus dem Thin Client wird ein Fat Client.
    Dazu benötige ich “mehr” CPU, GPU, RAM, HDD …… also an sich nen kompletten PC.

    Da erscheint es mir einfacher//sinnvoller dem PC dann einfach die Daten und eventuell das Display zur Vefügung zustellen, und der kann damit machen was er will, am Schluss wieder zurück synchronisieren – bzw immer synchronisieren dass ich es einfach entfernen kann wann ich will ohne zu warten.

    Für Note-//Netbooks bin ich auch der Meinung dass da eine klasische(re) Dockingstation mit einheitlichem Anschluss mehr Sinn macht.
    Aber wenn wie der AMD Typ sagt aus einem Thin ein Fat Client gemacht werden soll, weiß ich nicht wie das damit gehen soll.
    Denn auch in 5 Jahren werden Smartphone CPUs nicht die Leistung von Desktop CPUs haben um (am Stromnetz angeschlossen)

    Ob das natürlich zutrifft was der sagt, ist wieder was ganz anderes, aber ich dachte wir diskutieren auf der Grundlage des Posts // der Quelle

  • http://www.netbooked.de Patrick

    Das unterschreib ich so :)