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iPad kannibalisiert iPod – Gut für Apple

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18 May, 2010 4:00 pm

18 Comments

ipadSo wie es aussieht, werden nicht die Netbooks zum Opfer von Apples Über-Tablet iPad, sondern der hauseigene Multimedia-Player iPod. Aufgrund der jüngsten Zahlen der Marktforscher der NPD Group geht Piper Jaffray Analyst Gene Munster davon aus, dass das iPad zwar die Verkäufe der Mac-Rechner kaum beeinflusst, dafür aber für einen Rückgang der iPod-Verkaufszahlen sorgt.

So meldet die NPD Group für den April 2010 einen Rückgang der iPod-Verkäufe um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Munster hatte für das letzte Quartal nur mit einem Rückgang um 9 Prozent gerechnet. NPD geht von neun bis zehn Millionen verkauften Einheiten für das bis Juni dauernde Quartal aus, was ebenfalls einen Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum darstellt.

Apples Macs verkaufen sich unterdessen weiterhin bestens. Für den April haben die Marktforscher ein Wachstum der Verkäufe um 39 Prozent erreichnet. Für den Zeitraum bis Juni rechnen sie mit 3,1 bis 3,2 Millionen verkauften Macs. Für Apple ist die “Kannibalisierung” der iPod-Verkäufe durch das iPad unterdessen eigentlich eine positive Entwicklung, so Munster. Der durchschnittliche Verkaufspreis liegt beim iPad schließlich vier Mal so hoch, was Apple mehr Einnahmen bescheren dürfte.

Quelle: BusinessInsider via TechRadar

  • http://www.ipadtogo.de Susanne A.

    Das Opfer-Gerede zeigt, wie wenig man von der Materie tatsächlich versteht. Auch die Begriffe iPad-Killer und Sonstwas-Killer, die überall kursieren, zeigen das. Kunden kaufen und Kunden kaufen nicht. So einfach ist es. Und sie kaufen nicht, was man ihnen aufschwatzt, sondern das, was sie tatsächlich haben wollen. Wenn weniger iPods verkauft werden, dann werden eben weniger iPods verkauft. Und wenn weniger Netbooks verkauft werden, dann ist auch dies kein Weltuntergang. Netbooks kommen und gehen, wie alles.

  • http://twitter.com/Kr0nos_ Flo

    Achja ich glaub ich werde Analyst.
    Kaffeesatz lesen und die Leute glauben es.

    Natürlich sinken die ipod Verkaufszahlen – weil stand alone mp3(4) Player eine aussterbende Spezies darstellen in einer Zeit in der jedes 50 € Handy mp3s abspielen kann

    Wenn das ipad irgendwas kanibalisiert dann vllt den ipod Touch
    Aber nicht mal hier kann ich mir vorstellen dass sich jemand überlegt ob er jetzt den Hosentaschen//”immer dabei” fähigen ipod Touch, oder das 6mal so große ipad kauft.

    mMn gibts das iphone vorallem weil mp3-player – und somit ipods- eben aussterben und Apple die Cashcouch retten wollte.
    Dabei wurde sie auch nochmal richtig schön gemästet

  • meffert

    in der marketing vorlesung nicht aufgepasst? im bcg portfolio spricht man von cashCOW

  • http://www.ipadtogo.de Susanne A.

    Schön, dass Du fähig bist, Einsichten zu teilen. Und wann kommt Dein lange angekündigter iPad-Erfahrungsbericht?

  • Sethimus

    hm,

    apple bashing, check
    netbook kontext verfehlt, check

    –> ready for posting!

  • cunni

    Sinnloser Kommentar…check.

    Hier werden ja schon einmal Apple-kritische Töne angestimmt, aber dieser Beitrag erschöpft sich mehr oder weniger in einer Marktanalyse. Wo hier ein “bashing” sein soll… ich finde es nicht. Und Netbooknews war schon immer mehr als ein Netbook-Blog.

  • http://twitter.com/Kr0nos_ Flo

    ohhh – die vorstellung einer cashcouch hat aber irgendwie was

  • http://twitter.com/sascha_p Sascha Pallenberg

    Susanne, wir haben ja dich an Board, als profunde Kennerin des Marktes. Als Netbook und iPad Userin der ersten Stunde und WeTab Analysten.
    Was ein Glueck, dass nun nach diesem Kommentar auf saemtliche PR und Marketing-Agenturen weltweit schliessen koennen, denn wir kaufen doch eh nur das, was wir wollen und nicht, was uns jemand aufschwatzen will.

    Meine Perspektive auf die Industrie und den Konsumenten hat sich nun grundlegend geaendert. Danke!

  • http://twitter.com/sascha_p Sascha Pallenberg

    wir werden in Zukunft mehr Bilder und weniger Text veroeffentlichen, da dieser offenbar fuer einige Leser zu anspruchsvoll ist. ;)

  • Mousse-T

    Die 17% Verluste sind aber nur auf das Multimediagerät und app-fähigen iPod TOUCH zurückzuführen, nicht jedoch auf die Nano- und Shuffle-Reihe des iPods. Es ergibt nämlich keinen Sinn, dass ein Netbook einen MP3-Player Konkurenz macht.

  • TImm

    Ich verzichte doch nicht auf meinen Ipod, nur weil mein Handy das auch kann.

    Tut mir leid; ich gebe mich mal als Ipod-Fanboy bekannt:
    ich hab von 2002-2007 versucht mit WM-Phones – Mp3player glücklich zu werden.
    Das hat nich funktioniert. Einen Shuffle (gut, betrifft nicht den Nano) an meine Tasche & gut war.
    Zumal Apple mit Ipodes alseben erwähnte cashcow gerade junge Leute anspricht, welche oft genug von Eltern einen Ipod geschenkt bekommen (ich glaube, 80 % meines Freundeskreises haben einen / hatten einen / werden einen haben) , die meist nach einigen tagen merken “Moment, mp3s mit handy hören kostet ja energie! verdammt”
    und dann doch wieder zum Mp3player greifen.

  • http://twitter.com/sascha_p Sascha Pallenberg

    wo wird denn behauptet, dass ein Netbook einem MP3-Player Konkurrenz macht? Ich bin ein wenig verwirrt.

  • http://twitter.com/sascha_p Sascha Pallenberg

    Hossa, auf meinen ironischen Kommentar bekomme ich jetzt aber schnell nen Themen-Wechsel um die Ohren gehauen. Susanne, ich habe zur Zeit extrem viel zu tun und kann leider nicht den ganzen Tag ueber saemtliche Apple-News kommentieren wie du. Du wirst dich also wohl noch ein wenig gedulden muessen, ich bezweifle aber, dass du den Test magst. Ich sehe solche Plattformen nun einmal ne Ecke nuechterner. Du sagtest ja bereits, wir kaufen, was wir haben wollen.

    Ich ueberlege ehrlich, ob ich nach dieser Erkenntnis ueberhaupt noch unbedarft in die Verhandlungen mit der werbetreibenden Industrie treten kann. Also rein moralisch zumindest. Die Banner haben doch auf den Leser ueberhaupt keine Wirkung mehr.

    Und mal am Rande…. warum hat der Apple-Chefverkaufer eigentlich Ende Januar so eine QVC-Show aufgezogen, wenn er uns nichts aufschwatzen wollte?

    Fragen ueber Fragen ;)

  • animatio

    vor allem im zusammenhang mit apple … die ipodshow lief ja vorallem auf der “cash”couch mit “cash”potatoes in der typischen nutzerhaltung: knie leicht angezogen

  • http://www.ipadtogo.de Susanne A.

    Auch hossa. Wenigstens hast Du auch Humor. Dass Du aber keine Zeit hast, um Dein eigenes iPad, das wichtigste portable Gerät der Consumer Electronics Industrie 2010, ausführlicher zu besprechen, wundert mich schon. Umso intensiver wird der Bericht sicher werden. Du musst mir aber auch zugestehen, dass ich neutral und sachlich gegenüber dem iPad bleibe. Wenn meine Begeisterung für das Gerät nicht durch das Gerät selbst bestätigt wird, wandert es auf eBay, und mein Blog findet ein Ende. Das iPhone zum Beispiel hat mich nicht davon überzeugen können, die Telekom-Preise zu bezahlen. Ich konnte auch gut ohne iPhone leben.
    Die Präsentation von Steve Jobs war keine QVC-Verkaufsshow, sondern eine perfekte Präsentation der Möglichkeiten und Funktionen des iPads. Findest Du das Surfen im Internet per Touch-GUI auf einem IPS TFT nicht auch eine sensationelle neue Möglichkeit für unterwegs, im Zug, im Flugzeug, in den Wartehallen? Ich glaube, da ist viel Zukunftsmusik drin, und die vielen anderen Firmen müssen jetzt kreativ werden, wenn sie nicht ganze Felder Apple allein überlassen wollen. Anstatt auf Apple zu schimpfen, sollte man Microsoft, HP, Dell, und wie sie alle heißen, auffordern, ihre Entwicklungsabteilungen mit Hirn aufzurüsten, anstatt nur die Marketingabteilungen. Wie Steve Jobs sagte, ist das Verkaufen kein Problem, das ist nur Handwerk. Das Erfolgsgeheimnis liegt in den Produkten selbst.

  • MB

    Surfen per Touch unterwegs ist toll (wenn man sich mal an die ersten WAP-fähigen Handys erinnert wo die Links mit einer Nummer versehen waren um diesen auszuwählen), aber das iPad ist schlicht zu groß für unterwegs und nimmt sich somit jeglichen Sinn (für mich).

    Es ist so groß, dass ich ohnehin eine Tasche mitnehmen muss in die dann ohne weiteres ein vollwertiges Subnotebook passt mit dem man mehr anfangen kann.

    Fürs unterwegs surfen verwende ich mein Smartphone mit 4″-Display was wunderbar ausreicht!

  • MB

    Surfen per Touch unterwegs ist toll (wenn man sich mal an die ersten WAP-fähigen Handys erinnert wo die Links mit einer Nummer versehen waren um diesen auszuwählen), aber das iPad ist schlicht zu groß für unterwegs und nimmt sich somit jeglichen Sinn (für mich).

    Es ist so groß, dass ich ohnehin eine Tasche mitnehmen muss in die dann ohne weiteres ein vollwertiges Subnotebook passt mit dem man mehr anfangen kann.

    Fürs unterwegs surfen verwende ich mein Smartphone mit 4″-Display was wunderbar ausreicht!

  • http://www.ipadtogo.de Susanne A.

    Vielleicht hast Du Recht, ich werde es bald wissen. Und auf meinem Blog berichten, wie sich das iPad im Alltag macht (oder nicht macht). Mein Netbook konnte mich leider gar nicht überzeugen, es dient nur noch als Abspielstation für dem Beamer.