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Netbook Summit – Toshiba und die Geschichte der Netbooks

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26 May, 2010 9:00 am

18 Comments

Toshiba Libretto

Lasst uns das Rad der Zeit doch einmal um 10 Jahre zurueckdrehen und schauen, wo Netbooks urspruenglich herkommen. Toshiba hatte zwei Librettos auf seinem Stand waehrend des Netbook Summits ausgestellt und da konnte ich einfach nicht anders, als ein kleines Video zu drehen, welches auch ein wenig die Entwicklungsgeschichte der Netbooks beschreibt.

  • netbook-oldie

    Die ersten drei genannten (Portfolio, Quaderno, Poquet-PC) waren MS-DOS-kompatibel, also entsprachen dem technischen Standards von PCs der Zeit, das war 1989 (Portfolio, Poquet-PC) / 91 (Quaderno). Da ist dir direkte Entsprechung zu den Windows-fähigen Netbooks der heutigen Zeit. Allerdings war der Pofo und der Poquet-PC deutlich kleiner als heutige Netbooks.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Atari_Portfolio
    http://www.homecomputermuseum.de/comp/313_de.htm
    (über den Poquet ist leider im Web nix mehr zu finden, der war aber dem Pofo ähnlich, hatte aber ein 80×25-Zeichen-Display und war für normalsterbliche unbezahlbar)

    Also damaliger Pofo-Besitzer (und immer noch…!) war der Poquet natürlich ein Traum, aber auch die Win-CE-Palmtops ein paar Jahre später von Compaq waren sehr nett, wenn auch darauf die gewohnten (Windows-)Programme nicht installierbar waren.

  • netbook-oldie

    Die ersten drei genannten (Portfolio, Quaderno, Poquet-PC) waren MS-DOS-kompatibel, also entsprachen dem technischen Standards von PCs der Zeit, das war 1989 (Portfolio, Poquet-PC) / 91 (Quaderno). Da ist dir direkte Entsprechung zu den Windows-fähigen Netbooks der heutigen Zeit. Allerdings war der Pofo und der Poquet-PC deutlich kleiner als heutige Netbooks.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Atari_Portfolio
    http://www.homecomputermuseum.de/comp/313_de.htm
    (über den Poquet ist leider im Web nix mehr zu finden, der war aber dem Pofo ähnlich, hatte aber ein 80×25-Zeichen-Display und war für normalsterbliche unbezahlbar)

    Also damaliger Pofo-Besitzer (und immer noch…!) war der Poquet natürlich ein Traum, aber auch die Win-CE-Palmtops ein paar Jahre später von Compaq waren sehr nett, wenn auch darauf die gewohnten (Windows-)Programme nicht installierbar waren.

  • animatio

    meinste wohl die handheld pc’s mit wince wie hp jornada (hab ich noch immer einen am laufen) und co. da waren da auch noch die kleinen sharp pc’s . fast gleichzeitig mit den ataris.
    Sharp PC-3000 – http://mycalcdb.free.fr/main.php?l=1&id=1649

  • animatio

    meinste wohl die handheld pc’s mit wince wie hp jornada (hab ich noch immer einen am laufen) und co. da waren da auch noch die kleinen sharp pc’s . fast gleichzeitig mit den ataris.
    Sharp PC-3000 – http://mycalcdb.free.fr/main.php?l=1&id=1649

  • netbook-oldie

    Die eigentlichen Vorfahren der Netbooks sind der Atari Portfolio, Olivetti Quaderno, der Poquet-PC und die frühen Windows-CE basierten Palmtops.

  • animus91

    Das ist ja schon der neuere Libretto der 100er Reihe. Der erste war ja der 50CT, tolles Teil!
    (Hatte damals schon VGA-Auflösung auf 6,1 Zoll und Windows 95 – allerdings installiert über 23 Disketten)
    Hatte sowohl mal den 50CT und dann nen 100CT oder wie die hießen mit 233 Mhz

  • Doc Frank

    Sind die Pocket-PCs und PDAs nicht eher Vorfahren der Smartphones und Tablets?

    Solche Zeitreisen würde ich mir übrigens häufiger wünschen, vielleicht als feste Rubrik auf Netbooknews? Dann würde man möglicherweise die eine oder andere Neuerung in Zukunft etwas gelassener nehmen.

  • spartaner25

    So ein Libretto hab ich sogar noch mit Windows 95 in Diskettenform, Diskettenlaufwerk für denn pccard Slot, LAN,WLAN, alles für den pccard Slot. Läuft sogar noch mit einer Wahnsinnigen 2gb großen Festplatte und auch noch passiv gekühlt. Nur der Lithium-Ionen Akku hatt schlapp gemacht :) . Und mit Mattem Display, damals wusste man ja noch was sich gehöhrt :D .

  • http://kurcafe.blogspot.com Josef Türk jun.

    Ach der Libretto, da werden Erinnerungen wach. Hatte ich auch mal das Teil :-)

  • http://kurcafe.blogspot.com Josef Türk jun.

    Ach der Libretto, da werden Erinnerungen wach. Hatte ich auch mal das Teil :-)

  • Yu

    Wie teuer waren die Dinger damals eigentlich? ^^
    Ich vermute mal… 2000$+?

  • ToniBorgetto

    Der Poqet-PC, nicht Pocket-PCs: “The Poqet PC is a very small, portable IBM PC compatible computer, introduced in 1989 by Poqet Computer Corporation with a price of $2000. [...] It was the first subnotebook form factor IBM-PC compatible computer that ran MS-DOS. The Poqet PC is powered by two AA-size batteries. Through the use of aggressive power management, which includes stopping the CPU between keystrokes, the batteries are able to power the computer for anywhere between a couple of weeks and a couple of months, depending on usage.” (Wikipedia)

    Und als Palmtops wurde die H/PC-Variante der Windows CE Geräte bezeichnet (Handheld PC) – also mit Tastatur. Ohne Tastatur war P/PC (Pocket-PC).

  • pofouser

    Ah, hatte scon danach gegoogelt, die Schreibweise war falsch. Zum Pofo gibts hier mehr Infos, der war damals recht erfolgreich, weil er weniger als die Hälfte des Poquet gekostet hat. Ich hab noch sechsieben Stück davon, aber nicht mehr alle funktionieren.

    http://www.atarimuseum.de/hpc004.htm
    http://www.google.de/images?hl=de&q=atari+portfolio&um=1&ie=UTF-8&source=univ&ei=bnH9S9eGGcuosAafuKyfCA&sa=X&oi=image_result_group&ct=title&resnum=4&ved=0CDkQsAQwAw

    http://leute.server.de/peichl/pf.htm

  • ToniBorgetto

    Vergleichsweise sehr kompakte und leichte Vorfahren. Der Poqet-PC wog z.B. gerade mal ein halbes Kilo. Dagegen sind heutige Netbooks große und schwerfällige Monster ;)

  • OSaG

    Leistungsmäßig sollte der Pentuim M aus dem U100 dem Atom nicht wirklich nachstehen…

  • hans

    Die Librettos und sonstige kleine Notebooks aus der Zeit sind aber keinesfalls mit Netbooks zu vergleichen, oder gar als Vorfahren der Netbooks zu betrachten. Denn Libretto und – es gab da viele Modelle von Compaq, Olivetti, IBM, Vobis, usw. in der Baugroße – co waren eher als High-End eingestuft, während unsere Netbooks ja eigentlich Kindercomputer (von der Grundidee, siehe OL-PC, wo das Konzept ja herkommt) sind, die nur wenig kosten sollen. Daher finde ich auch den Vergleich mit dem Atari Portfolio besser, denn der war damals, also 1989, für rund 800 DM (400 Euro) erhältlich. Der Portfolio hatte einen 8088-Prozessor (mit immerhin 8 Mhz und war daher sogar schneller als das Original, der IBM PC), was bei seinem Erscheinen nur noch Einsteigerklasse war, so wie heute der Atom. Und war bis zu einem gewissen Grad voll MS-Dos-Anwendungsprogramme-tauglich. 80×25 Textzeichen konnte das Display auch – mit scrollen, und CGA-Monochrom-Grafik funktionierte auch, allerdings nur die Pixel die man sehen konnte, scrollen war da nicht. Es gab aber auch spezielle “Apps” dafür, um mal ein modernes Buzword zu strapazieren.

  • hans

    Mir fällt da auch noch ein, der Portfolio hatte keine Festplatte, sondern nutzte ein Teil seines statischen Rams, was auch als Arbeitsspeicher diente, als Ramdisk c:. 128 kB Ram war serienmäßig drin, die zwischen Arbeitspeicher und C: frei aufgeteilt werden konnten, der Portfolio-Club Deutschland hat aber mal eine Anleitung veröffentlicht, mit der man ihn mit relativ wenig Aufwand intern auf 512, und mit mehr Aufwand auf 640 kB aufrüsten konnte. Von Atari selbst gab es auch eine Speicherweiterung, die man seitlich an den Systembus anstecken konnte, der Pofo wurde dadurch nochmal um die Hälfte breiter, und um 256 kB reicher. Man konnte auch zwei der Erweiterungen aneinander stecken, und dann hinten drauf noch die parallele oder serielle Schnittstelle, was ein sehr wackeliges Brett! Außerdem gab es einen Schacht für batteriegepufferte BeeCards von Mitsubishi, der Vorläufer aller USB-Sticks, CF- und SD-Karten, Diese BeeCards hatten eine Kapazität von 16-128 kB, nein, 256er gab es auch, für schweineviel Geld! Für den PC gab es auch ein entsprechendes Laufwerk von Atari, damit man Daten mit dem Kleinen austauschen konnte, das ging aber auch per Terminalprogramm seriell oder besonders schnell parallel.

  • http://www.facebook.com/people/Samantha-Walter/100002281335428 Samantha Walter

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