By Roland
27 May, 2010 12:25 pm
Das Samsung NB30 ist sozusagen die Business-Variante der insgesamt weitestgehend baugleichen aktuellen Samsung-Netbooks wie etwa dem N150 und N210. Mit seinem rundum auf matt getrimmten Gehäuse, soll es vor allem professionelle Anwender ansprechen. Jetzt hat Samsung zumindest für den US-Markt eine “Professional”-Variante des NB30 angekündigt, die sich eigentlich nur durch mehr Arbeitsspeicher und die Verwendung von Windows 7 Professional als Betriebssystem anstelle des ungeliebten Windows 7 Starter von der Basisversion unterscheidet. Und natürlich durch den (hohen) Preis.
Das Samsung NB30 Pro kommt mit 2 statt nur einem Gigabyte Arbeitsspeicher daher. Darüber hinaus bleibt die Ausstattung unter der Haube identisch, kommt doch weiterhin der Intel Atom N450 mit seinen 1,66 GHz, der integrierten Intel GMA3150-Grafiklösung und eine 160-Gigabyte-Festplatte zum Einsatz. Das 10,1-Zoll-Display arbeitet weiterhin mit den üblichen 1024×600 Pixeln, wobei sich viele erfahrene Anwender sicherlich eine höhere Auflösung wie etwa 1280×720 oder gar 1366×768 Pixel wünschen würden. Der zusätzliche Raum auf dem Desktop würde den Umgang mit Office vielleicht erleichtern.
Die Auslieferung des Samsung NB30 Pro läuft nach Angaben des Herstellers in diesen Tagen an. Als Verkaufspreis für den US-Markt empfiehtl Samsung 520 US-Dollar, was direkt umgerechnet und ohne Berücksichtigung der deutschen Mehrwertsteuer gut 420 Euro sind. Die im Vergleich zu Windows 7 Starter deutlich teurere Lizenz für die Professional-Version von Microsofts neuem Betriebssystem dürfte zum kräftigen Aufschlag nicht unerheblich beitragen. In den USA kostet das NB30 derzeit in der Basisversion gerade einmal 330 Dollar, was gut 270 Euro entspricht – ob das bessere Windows 7 und der verdoppelte RAM die Mehrkosten von fast 200 Dollar rechtfertigen?!
Quelle: Electronista










