By Roland
01 Jun, 2010 12:00 pm

Der Markenname Commodore wechselte in den letzten Jahren häufiger den Besitzer als so machen Gebrauchtwagen. In Amerika versucht die Firma Commodore USA unter Verwendung der altbekannten Marke seit geraumer Zeit eine Reihe eher kurioser All-In-One-PCs zu vertreiben, bei denen alle Komponenten in der Tastatur untergebracht werden. Nachdem man bisher nur veraltete High-End-Systeme im Angebot hatte, soll nun eine eigene Interpretation des schon beim ASUS Eee Keyboard verwendeten Konzepts eingeführt werden. Das “INVICTUS” getaufte System kombiniert wie beim Vorbild von ASUS Netbook-Hardware mit einem kleinen Touchscreen in einer recht flachen Tastatur-Konstruktion. Jetzt sind erstmals einige Informationen zu dem bisher unbekannten System aufgetaucht.
Im AmigaWorld Forum wird rumort, dass das Commodore Invictus auf einer Kombination eines Intel Atom-Prozessors und einer Grafik- oder Chipsatzlösung von Nvidia basiert. Ob es sich dabei jeweils um die aktuellen Pineview-Atoms und die neue “ION 2″ Zusatzgrafik oder doch nur um die altbewährten Atoms der ersten Generation und den MCP7A-Chipsatz von Nvidia handelt, ist derzeit noch vollkommen unklar. Weiterhin ist von einem eingebauten Akku die Rede, der genug Saft für fünf bis fünfeinhalb Stunden autonomen Betrieb bieten soll.
Inzwischen heißt es außerdem, dass auch hier eine Lösung zum drahtlosen Kontakt zu einem externen Display verbaut wird. Per Wideband HDMI sollen auch verschlüsselte HD-Displays drahtlos auf einen Fernseher oder ein Display übertragen werden können. Zuletzt war von den Farbvarianten silber und schwarz die Rede. Der integrierte Touchscreen dürfte gut 5 Zoll Diagonale aufweisen und wird mit einem Stylus bedient. Wann, wo und zu welchem Preis das Commodore Invictus jemals auf den Markt kommen soll, ist noch vollkommen unklar.
Quelle: AmigaWorld via Engadget




















