By Sascha
13 Jul, 2010 10:00 am
Android Tablets wohin das Auge auch blickt! Ich glaube die diesjaehrige Computex war ein ganz klares und eindeutiges Bekenntnis der Industrie zum Android Betriebssystem auf zukuenftigen Tablets zwischen 5 und 10-inch Displaygroesse, das reicht aber lange noch nicht. Neben der Tatsache, dass man an der GUI noch eine ganze Menge anpassen kann und muss, sollte Google sich endlich mal dazu bereit erklaeren auch Aufloesungen oberhalb von 800×480 zu unterstuetzen und damit auch den Zugang auf den Anroid Marktplatz freizugeben.
Update: Ein Lichtschein am Horizont? Wie Brad von Liliputing berichtet, testen die Vaeter des Notion Ink Adam Tablets zur Zeit Alpha-Apps und Content auf ihrer Plattform. Ebenfalls soll Adobe Flash ohne irgendwelche Laufzeitprobleme rennen (was jetzt nicht unbedingt etwas mit dem Content dieses Artikels zu tun hat, aber das duerfte die Freunde des Adams durchaus interessieren). Jetzt koennte es natuerlich sein, dass sich Notion Ink auf Chrome OS bezieht, aber dann muessten wir uns fragen, warum saemtliche Vorserienmodelle mit Android gezeigt wurden. Zuenden wir einfach ein paar Kerzen an und hoffen das Beste.
Vom $80 5.6-inch Tablet aus Shenzhen, bis zum 10.1-inch Cortex-A8 Brett aus Sued-Korea, die Computex hat uns mit Tablets geradezu ueberrollt und 90% der ausgestellten Systeme hatten eines gemeinsam, sie liefen alle auf Googles Android Betriebssystem. Jetzt gab es zwar diverse angepasste Apps und Spiele zu bewundern, aber bis auf eine Ausnahme (das Fujian Sanxi Tablet), konnte keiner der Kandidaten auf den Android Marktplatz zugreifen, ein Umstand, der uns bereits beim Archos 5 aufgefallen ist, dort jedoch ueber einen Hack behoben werden kann.
Ein grosses Problem stellt zur Zeit die Limitierung der Bildschirmaufloesung da, die sich so gar nicht mit den Display-Groessen aktueller Tablets vertraegt (Quelle: developer.android.com):
| Low density (120), ldpi | Medium density (160), mdpi | High density (240), hdpi | |
| Small screen |
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| Normal screen |
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| Large screen |
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Jetzt scheint es aber nicht nur auf die Bildschirm-Aufloesung anzukommen, denn offenbar hat Google noch einige besondere Anforderungen, welche die Systeme erfuellen muessen, die sich mit dem Android Martplatz verbinden wollen. Unser Kollege Kevin Tofel hat diesbezueglich bei Google angefragt und erhielt eine wenig erleuchtende Antwort:
We ask our partners to build compatible devices, and we provide handset manufacturers with a Compatibility Test Suite. This tests devices on a range of factors to ensure they are compatible with the Android platform. Only devices that pass this test will be allowed access to Android Market, which ensures only compatible devices can download apps from our market
Aha, die geheimnisvolle Compatibility Test Suite gibt also den Weg vor. Aber was genau macht dann ein Stueckchen Hardware k0mpatibel:
The Compatibility Test Suite tests the device on a number of different factors and covers a majority of the APIs to see if anything inadvertently got broken. Sometimes merely porting Android to a different processor platform reveals issues with the port. This test suite makes sure all the APIs are present and behave as expected.
Sorry Google, aber diese Antwort ist extrem unbefriedigend und ich wuerde mir wuenschen, dass die so start beworbene Offenheit von Android sich auch auf eure Kommunikation und diese seltsamen Limitierungen niederschlaegt. Die asiatische Industrie macht gerade einen ganz tiefen Diener vor euch und haut Android auf jedes Tablet, welches nicht schnell genug aus dem R&D-Office entfluechten kann. Es ist an euch, Android fuer Handhelds und Tablets oberhalb des Smartphone-Formfaktors zu oeffnen und dazu braucht es einen funktionierenden Marktplatz-Zugang.
Wie auch Kevin in seinem Artikel fuer Giga OM schreibt, duerfte es kein Problem sein jegliche Kompatibilitaetsprobleme auf der Anwendungsebene abzufragen und entsprechend an den User weiterzugeben. Dein Tablet hat keine Kamera? Sorry, aber diese App benoetigt eine! Ein kleines HD-Symbol, wie es Apple fuer iPad Apps nutzt, koennte z.B. auf eine App fuer Tablets und Handhelds mit hoeheren Aufloesungen hinweisen. Es gibt genug Ansaetze um dieses Problem zu bewaeltigen, nur Google muss sich da einfach oeffnen.
Vielleicht wollen sie das aber gar nicht und sehen gar Chrome OS als Tablet-Betriebssystem der Zukunft an? Einen Vorgeschmack darauf erhielten wir bereits waehrend der Google i/o Konferenz in San Francisco. Am 2. Tag waren auf einmal saemtliche Android-Tablets von den Messe-Staenden verschwunden und es ging das Geruecht um, dass Google es lieber sieht, wenn wir uns auf die Smartphones und Google-TV konzentrieren.














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