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GuruPlug – Der Server für die Hosentasche

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22 Jun, 2010 10:00 am

5 Comments

GuruPlug

Wer hat nicht schon mal mit dem Gedanken gespielt einen eigenen Server zu haben? Schnelle Datensicherung und schneller Datenzugriff ist auch für einen Netbookuser interessant. Viele Server sind jedoch sperrig, verbrauchen viel Strom oder sind schlichtweg teuer, so dass die meisten Nutzer lieber die Finger davon lassen. Eine interessante Alternative bietet der GuruPlug Server von Globalscale, der nicht nur stromsparend ist, sondern so klein ist, dass er in euren Handteller passt.

Allein die Abmessungen sind traumhaft zu lesen: 95mm (L) x 65mm (B) x 48.5 mm (H). Hier noch ein paar technische Daten:

Linux Kernel 2.6.32
Marvell Kirkwood 6281-1.2GZ
512MB 16bit DDR2 800MHz
NAND Flash: 512MB
Bluetooth: 2.1 + EDR
Wi-Fi 802.11 b/g
U-SNAP I/O

Die Standartversion kommt mit einem Gigabit Ehternet Port und zwei USB 2.0 Anschlüssen. Der “Server Plus” bietet zusätzlich noch einen Micro SD Slot und eine eSata Anschluss damit ihr externe Geräte anschließen könnt.

Auf den folgenden Bildern könnt ihr das gute Stück von allen Seiten bestaunen:

GuruPlug Server Standard

gps_1
gps_2
gps_euro

GuruPlug Server Plus
gpsp_1
gpsp_2
gpsp_euro

Komplettes Zubehör

zubehoer

Die ersten Version des GuruPlug Servers scheint noch mit einigen Bugs behaftet zu sein, so wird das Gerät mitunter sehr heiß oder die USB steigen vorübergehend aus. Aus diesem Grund wird Globalscale nun das Nachfolgermodell im Juli herausbringen und ermöglicht den Kunden der ersten Serie einen Umtausch zum neuen Modell.

Quelle: Globalscale

  • Seth

    Kann derzeit vom Kauf nur abraten, wird extrem warm, die Netzwerkanschlüsse kann man nur mit 100mbit betreiben sonst stürzt der Plug ab, unter Last stürzt das Teil auch gerne ab :) – habs wieder zurückgegeben.

  • wlanboy

    Ich habe auch lange überlegt ob ich nicht einen eigenen kleinen Server brauche. Bei der Suche bin ich auch bei den kleinen Plug-Servern hängen geblieben. Nach längerem Abwägen hat sich aber herausgestellt, dass ich eigentlich zwei Dinge brauche:
    1. Lokalen großen Speicherplatz: Lokales NAS.
    2. Geringen Speicherplatz, aber mit viel Bandbreite: Vserver.
    Da jetzt kleine VServer auch schon für 2-9€ pro Monat gemietet werden können habe ich mich dann für diese Kombination entschieden.

  • animatio

    wenn ein server nicht stabil läuft hat er diesen namen nicht verdient.
    kein spielzeug für laien … ein entwickler und bastlergerät.

  • signorRossi

    Schade, daß die Dinger keine FPU haben, denn damit kann man selbst transkodieren von Hi-Res Audio-Dateien knicken.

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