By Roland
29 Jun, 2010 4:00 pm

Das ASUS Eee Keyboard macht derzeit wohl die Runde durch die Redaktion der “etablierten” deutschen Medien und wurde somit auch von Golem.de einem ersten Test unterzogen. Das Fazit von Nico Ernst, der normalerweise sicherlich wesentlich leistungsfähigere Systeme gewohnt ist, fällt äußerst durchwachsen aus. So soll die Leistung des beim Eee Keyboard verwendeten Intel Atom N270 einfach nicht für die von ASUS angestrebten Nutzungsszenarien ausreichen. Seine Forderungen lautet daher: Bitte nochmal, aber mit besserer Hardware!
Laut dem Kollegen ist das Eee Keyboard für das Surfen auf dem Fernseher und das Vorführen von Fotos und Videos “viel zu langsam”. Auch sei der Preis von 549 Euro für eine Leistung unter dem Niveau aktueller Netbooks einfach nicht gerechtfertigt. Ein dickes Lob kassiert ASUS immerhin für die gute Software, die eine Bedienung auf dem Fernseher und über den eingebauten 5-Zoll-Touchscreen sehr einfach macht. Auch in diesem Fall wird allerdings die mangelnde Leistung zum Problem.
Im Office-Einsatz soll die Power des alten Atom N270 gerade noch ausreichen, doch wenn man an einer Präsentation arbeiten will, ist schon wieder Schluss. Für einfache Büroarbeiten sei das Eee Keyboard aber wiederum zu teuer. Die Wiedergabe von Bildschirminhalten per Ultra Wideband kam hingegen gut an, vor allem weil der Ansatz offenbar besser als erwartet funktioniert. Letztlich wünscht sich der Tester ein ASUS Eee Keyboard mit einem Intel Core i3 oder i5 Prozessor, dem dann auch noch eine halbwegs leistungsfähige Grafiklösung zur Seite gestellt werden müsste – bei gleichbleibendem Preisniveau.










