Wenn gegen Ende des Jahres die ersten Netbooks bzw. Smartbooks mit Googles neuem Chome OS auf den Markt kommen, wird Google selbst sich weitestgehend im Hintergrund halten. Nach Meinung des Firmenchefs Eric Schmidt ist bei Chrome OS keine Anschubhilfe durch ein von Google selbst angebotenes Endgerät nötig. Vorerst wird es nach dem Nexus One Android-Smartphone also keine weiteren Geräte geben, die Google selbst vertreibt.
Im Interview mit der Zeitung Telegraph erklärte Schmidt, dass man das zusammen mit HTC entwickelte Nexus One vor rund eineinhalb Jahren auf den Markt brachte, um dem gesamten Hardware-Geschäft rund um Smartphone-Plattformen einen Schub zu geben. Da man damit im Fall des Nexus One äußerst erfolgreich war, war keine Neuauflage des ersten und einzigen wirklichen “Google-Handys” mehr nötig, so Schmidt.
Da sich der Markt inzwischen deutlich weiterentwickelt habe, wolle man auch bei Chrome OS auf ein eigenes Google-Smartbook oder -Netbook verzichten. Schmidt ist offenbar der Meinung, dass die Hardware-Hersteller inzwischen selbst in der Lage sind, attraktive Geräte zu entwickeln, die auf spezielle Funktionen bestimmter Betriebssysteme abgestimmt sind. Die Hersteller von Geräten wie etwa Laptops seien es durch die Zusammenarbeit mit Microsoft gewohnt, mit einem starken Software-Partner zu kooperieren, was in der Smartphone-Industrie bis zum Nexus One nicht der Fall war.
Google habe zwar darüber nachgedacht, mit einem Hardware-Hersteller für ein Netbook unter seinen eigenen Marke zusammen zu arbeiten, doch Schmidt geht nach eigenem Bekunden davon aus, dass dies nicht nötig sein wird.













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