Intel hat kürzlich sein bisher bestes Geschäftsquartal in der Firmengeschichte gemeldet. Das Unternehmen konnte in den letzten drei Monaten ganze 10,8 Milliarden US-Dollar umsetzen und übertraf damit die Erwartungen der Börsianer. Auch die Netbooks bzw. Intels Atom Prozessoren trugen entscheidend zu diesem Erfolg bei, stiegen ihre Verkaufszahlen doch erneut im zweistelligen Bereich an. Für 2010 rechnet Intel-Chef Otellini deshalb mit deutlich mehr verkauften Netbooks als bisher angenommen.
Nach Angaben von Intel verzeichnete man weiterhin steigende Verkaufszahlen bei den Atom-CPUs. In der Zeit von April bis Ende Juni 2010 stieg die Zahl der verkauften Intel Atom Prozessoren laut Otellini um ganze 16 Prozent. Der Anstieg soll vor allem auf eine starke Nachfrage beim neuen Intel Atom N550 zurück zu führen sein. Dieser erste Dual-Core-Atom für Netbooks dürfte daher bald in vielen Geräten von verschiedenen Herstellern auf den Markt kommen.
Otellini zufolge geht Intel davon aus, das im Jahr 2010 weltweit rund 40 Millionen Netbooks verkauft werden können. Insgesamt rechnet man mit einem Wachstum der PC-Verkäufe um rund 20 Prozent. Die weitere Zunahme der Verkaufszahlen soll auf eine weiterhin starke Nachfrage von Endkunden und steigende Ausgaben von Unternehmen zurück zu führen sein.
Quelle: Financial Times










