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AMD Fusion Dual-Core-CPU mit DX11-Grafik für Netbooks kommt früher

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04 Aug, 2010 11:00 am

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AMD, LogoAMD will mit seinen “Fusion”-CPUs bald ebenfalls Prozessoren mit integrierter Grafik auf den Markt bringen. Jetzt hat das Unternehmen durchblicken lassen, dass die Arbeit an der Version für Netbooks, deren Codename “Ontario” lautet, schneller vorangeht als geplant war. Ab Anfang nächsten Jahres soll der doppelkernige Prozessor, der mit einem integrierten DirectX11-Grafikteil ausgerüstet ist, in ersten Netbooks zu finden sein.

Update: Wie die Digitimes berichtet, werden Acer, ASUS und HP im ersten Quartal 2011 Netbooks mit der Ontario-Plattform auf den Markt bringen. Ende November duerften wir waehrend des AMD Analyst Days dann auch den genauen Zeitpunkt genannt bekommen, so dass uns ein wettbewerbreiches Jahr 2011 ins Hause steht!

AMD will mit der Low-End-Version der Fusion-Familie den Markt für günstige Notebooks und Netbooks bedienen. In Tablets soll der Chip aber nicht verwendet werden. Nach Angaben von AMD-Chef Dirk Meyer hat das Interesse der Kunden an stromsparenden CPUs mit integrierter Grafik dafür gesorgt, dass die Entwicklung des “Ontario” beschleunigt wurde. Ab dem Ende 2010 will AMD den neuen Prozessor an die Netbookhersteller ausliefern, so dass sie diese wenig später in ersten Geräten anbieten können.

“Ontario” soll zwei x86-kompatible Kerne und einen DX11-Grafikkern in einem Gehäuse vereinen. Im Vergleich zum Intel Atom soll der Fusion-Chip vor allem durch seine bessere Grafiklösung punkten. Unter anderem soll der Chip auch hochauflösende Videos problemlos wiedergeben können. Die Produktion im 40-Nanometer-Maßstab übernimmt laut Meyer der taiwanische Vertragsfertiger TSMC und nicht das AMD Spin-Off GlobalFoundries.

Quelle: IDG