By Roland
20 Jul, 2010 6:00 pm
Nach der ersten Review des ASUS Eee PC 1018PB, der so etwas wie die günstigere Version von ASUS neuem Netbook Flaggschiff Eee PC 1018 darstellt, liegt uns nun auch der erste Test des Topmodells ASUS Eee PC 1018P vor. Anders als die Standard-Version hat diese etwas teurere Ausgabe den Intel Atom N470 mit 1,83 GHz an Bord und verfügt über zwei SuperSpeed USB 3.0 Ports sowie einen Fingerabdruckleser. Im Test der Kollegen der indischen PCWorld konnte das Gerät zwar mit seinem dünnen Gehäuse und ansprechenden Design punkten, die Akkulaufzeit viel hingegen leider etwas enttäuschend aus. Der vierzellige Polymer-Akku ließ den ASUS Eee PC 1018P im Test unter Volllast gerade einmal gut zwei Stunden laufen.
Mit seinem gerademal 18 Millimeter dicken Gehäuse ist der 1018P beeindruckend dünn geraten Das Aluminium-Gehäuse mit dem Plastikboden wirkt sehr hochwertig, heißt es. Mit eingebautem Akku bringt der Flachmann rund 1,1 Kilogramm auf die Waage. Da das Gehäuse zwar im Brushed-Look gehalten, aber dennoch recht glänzend ist, zieht es Fingerabdrücke wie ein Magnet an – was vor allem für den Deckel gilt. Das 10,1-Zol-Display mit seiner glänzenden Oberfläche löst mit den typischen 1024×600 Pixeln auf und soll bei Filmen für eine ansprechende Farbdarstellung sorgen. Im Freien ist das Display hingegen ein wenig störend, denn die Umgebung spiegelt sich stark.
Das Tastatur-Layout entspricht dem vom ASUS Eee PC 1008P Bekannten. Im Vergleich zu Geräten wie dem Lenovo IdeaPad S10-3 oder dem Dell Inspiron Mini 10 kann das Keyboard in Sachen Qualität aber nicht ganz mithalten. So ist eine gewisse Eingewöhnungszeit nötig, weil sich die Tastatur beim Tippen biegt. Das Trackpad hingegen kam bei den Testern gut an, hat es doch eine ordentliche Abgrenzung und auch die Maustastenwippe gab keinen Grund zur Kritik. In Sachen Ausstattung hebt sich das ASUS Eee PC 1018P natürlich durch die USB-3.0-Ports und den Fingerabdruckleser sowie Bluetooth 3.0 ab. Bisher gibt es bei keinem anderen Netbook eine solche Ausstattung.
Einzig die Akkulaufzeit fällt mit nur 135 Minuten unter Volllast so gar nicht zeitgemäß aus. Mit einem “konservativen” Stromsparplan könne dieser Wert auf 4,5 bis 5 Stunden gesteigert werden, so die Kollegen von PCWorld India. Dies ist zwar ein nicht allzu schlechter Wert, doch andere Modelle erreichen deutlich längere Laufzeiten. Die Akkukapazität wurde wohl wegen des Designs beschränkt, weil ASUS eben eine möglichst flache Bauform erreichen wollte. Das Fazit der Tester: Der ASUS Eee PC 1018P ist ein gut designtes, dünnes Netbook, für das ein leichter Aufpreis aufgrund der gehobenen Ausstattung fällig wird. Das System soll ab der letzten Juli-Woche (also nächste Woche!) in den Handel kosten und wird dann wohl um die 400 Euro kosten.
Hier geht’s zum ausführlichen Test das ASUS Eee PC 1018P bei PCWorld India
















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