By Roland
26 Jul, 2010 4:00 pm
Dell hat den Verkauf von Netbooks und anderen endkundenorientierten PCs mit vorinstalliertem Ubuntu Linux über seine Homepage nach eigenen Angaben vorläufig aufgegeben. Bisher stehe noch nicht fest, ob es wieder entsprechende Systeme geben wird, so ein Sprecher der britischen Niederlassung. Aktuell ist nur noch der Dell Latitude 2100 über die Seiten für Firmenkunden mit Ubuntu erhältlich. Daran wird sich wohl vorerst auch nichts ändern.
Dells Angaben zufolge wird es weiterhin möglich sein, Dell-Systeme mit Ubuntu zu erwerben, aber nur noch per Telefon. man werde weiterhin ausgewählte Consumer-PCs mit Ubuntu anbieten, wobei ich mich in diesem Fall frage, wie die Kunden vor der Bestellung wissen sollen, ob ihr Wunsch-Notebook auch mit dem freien Betriebssystem erhältlich ist. Offiziell heißt es, dass man per Telefon auch weiterhin in der Lage sein wird, die meisten Dell-Rechner mit Ubuntu zu ordern, darunter auch der Dell Inspiron Mini 10. Online würden hingegen nur noch besonders populäre Pakete und Konfigurationsoptionen angeboten, um ein “einfaches Kauferlebnis” zu gewährleisten.
Offiziell versucht Dell offenbar zu vermeiden, dass der Eindruck ensteht, man habe Ubuntu-Systeme hintenan gestellt. Die Sprecher des Unternehmens waren jedoch auf Anfrage unserer Kollegen von PCPro nicht in der Lage Angaben über die erneute Verfügbarkeit von Ubuntu-PCs über die Dell-Homepage zu machen. Es handele sich aber keineswegs um eine dauerhafte Entscheidung, beteuerten die PR-Leute. Ein Sprecher ließ jedoch durchblicken, warum Dell die Ubuntu-Geräte offenbar unauffällig von der Bildfläche verschwinden ließ: “Ubuntu Systeme sind primär an fortgeschrittene Anwender und Enthusiasten gerichtet und die meisten Verbraucher kaufen PCs mit vorinstalliertem Windows”. Achso.
Quelle: PCPro










