By Roland
04 Aug, 2010 6:00 pm

Sollte ich meinen Kaufwunsch noch einmal ausführlich überdenken? Scheinbar kann das Lenovo IdeaPad U160 keineswegs das einhalten, was es auf den ersten Blick verspricht. Zwar hat das 11,6-Zoll-Notebook der Ultra-Thin-Klasse mit den Intel Core i3, i5 oder i7-Prozessoren eine eigentlich sehr leistungsfähige Hardware-Basis verbaut. Doch mit Preisen weit jenseits der 1000-Dollar-Marke ist das U160 alles andere als günstig. Es gibt einige günstigere Versionen, die jedoch letztlich wohl mit den gleichen Macken zu kämpfen haben dürften.
Mit den Core i5 oder i7-Prozessoren hat das U160 theoretisch reichlich Leistung zu bieten. In der Realität gibt es jedoch einige Probleme mit der Turbo-Boost-Funktion der CPUs, weshalb nie das ganze Leistungspotenzial ausgeschöpft werden kann. Die Akkulaufzeit leidet unter der Verwendung der High-End-CPUs, so dass bei 65 Prozent Helligkeit beim ständigen Abspielen eines Videos nur gut drei Stunden erreicht wurden.
Auch die Tastatur und das Trackpad konnten Joanna von Engadget beim Test nicht wirklich überzeugen. Sie empfand beides als “zu krampfig”, denn Lenovo nutzt den eigentlich reichlich vorhandenen Platz nicht voll aus. Außerdem wird das Notebook durch seine flache Bauform recht warm und das Display wies unterdurchschnittliche Blickwinkel auf. Insgesamt scheinen zumindest die High-End-Varianten des U160 ein eher enttäuschendes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.
Hier geht’s zum kompletten Test des Lenovo IdeaPad U160 bei Engadget










