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Video: Finger weg vom Eken M003 iPad-Klon!

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10 Aug, 2010 2:20 pm

2 Comments

eken

Die australischen Kollegen von Cnet haben sich den Spaß gegönnt und einen ausführlichen Vergleich zwischen einem originalen Apple iPad und dem aus China (vermutlich von der Firma Eken) stammenden Klon-Produkt “M-003″ gewagt. Das Ergebnis des Vergleichstests zwischen dem einige Hundert Euro teuren Original und dem für gerade einmal rund 100 Euro auf chinesischen Elektronikmärkten erhältlichen Klon fällt natürlich eindeutig aus – das M-003 kann dem iPad natürlich in keiner Weise das Wasser reichen. Wie erschreckend gering die Qualität des sogar mit Apple-Logo und iPad-Schriftzug versehenen Klons aber wirklich ist, zeigt erst das Video von Cnet-Autor Derek Fung.

Als positive Punkte nennt Derek nur die leichter zu öffnende Verpackung und die Möglichkeit, MicroSD-Karten und USB-Laufwerke anzuschließen. In so ziemlich allen anderen Punkten versagt das Fake iPad kläglich, ist es doch mit seiner schwachen, aber extrem heiß werdenden CPU extrem langsam. Der Touchscreen ist zudem kaum reaktionsfähig und das Display selbst leidet unter niedrigen Kontrast-, Helligkeits- und Farbwerten. Mit gerade einmal rund einer Stunde Laufzeit enttäuscht das Gerät außerdem auch in dieser Hinsicht. Schließt man das Gerät an die Stromversorgung an wird es extrem heiß und selbst im Standby gibt es eine gewisse Wärme ab. Insgesamt rechtfertigt das Gerät selbst den auf den ersten Blick recht niedrigen Einkaufspreis in keinster Weise. Aua.

PS: Einige Händler bieten das Eken M003 über eBay auch in Deutschland an. So verlockend der Preis von rund 150 Euro auch sein mag, lasst die Finger von dem Ding. Das Eken M002 scheint hingegen schon mehr zu taugen…

Quelle: Cnet Australia

  • Anonymous

    Interessant ist für mich die Frage warum es am Markt ausser dem iPad kein wirklich renommiertes vergleichbares Tablet gibt?

    An der Technologie kann es ja nicht scheitern: alle Komponenten die man braucht – ob CPU, Touchscreens, usw. gibt es schon lange, das sind ja keine geheimen und exklusiven Apple-Fabrikate.

    Und die hier im Artikel genannte Firma Eken sowie dutzende ähnliche Hersteller/OEMs/ODMs bauen ja bereits fleissig – leider halt mit oft mangelhafter Qualität.

    Es spricht aber nichts dagegen, dass ein großer Hersteller der bereits Erfahrung mit der Fertigung und Qualitätssicherung z.B. bei Netbooks hat, diese “Fertigungsprobleme” lösen könnte. Ebenso wie die Vertriebsnetze, Marketingmaschinerie, usw. schon vorhanden wäre.

    Trotzdem starren alle anderen Hersteller schon seit Monaten auf Apple’s iPad wie das Kaninchen auf die Schlange, ohne dass sich etwas tut.

    Woran liegt’s?
    Warten etwa alle auf Google, damit die mal einem Nicht-Smartphone den Sanktus für den Android Market geben? Warten Sie auf Android 3.0? Auf die nächste Sonnenfinsternis?
    Es ist mir ein Rätsel…

  • animatio

    das apple dingens ist zusammen mit iphone und ipod ein system, nicht nur ein gerät.
    das wurde bereits asus und den anderen netbookherstellern der ersten stude bezüglich linux deutlich gesagt. es braucht das gerät, die programmeplattform und inhalte. das hatte keiner kapieren wollen, alle habens verschlafen oder gering geschätzt/unterschätzt und nu ist es halt schwierig geworden. auch google gibt zwar das betriebssystem frei aber dann ist fertig lustig und es kostet dabei zu sein. da liegt die früchtestärke begründet, nicht in der technik. die wird da mehr und mehr zum beigemüse, quasi the brownbag für das was wirklich umsatz generiert. (ich sag nu mal nichts weiter zu “jüngern”, die sich die papiertüten zu guccipreisen andrehen lassen)