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Microsoft experiementiert mit Keyboards an der Rueckseite von Tablets

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11 Aug, 2010 4:30 pm

4 Comments

reartype-back

Die Onscreen-Keyboards aktueller Tablets sind einfach nicht wirklich praktisch. Ab einer bestimmten Displaygroesse muss sich der Anwender ganz schoen verrenken, um mit seinen Daumen an die oft zu weit entfernten Tasten zu gelangen. Es gibt zwar Onscreen-Tastaturen, die an die Bedienung mit den Daumen angepasst sind, doch auch in diesem Fall gibt es einige Nachteile – so geht stets recht viel Platz auf dem Display durch die Anzeige des Keyboards verloren oder es werden zumindest Inhalte verdeckt. Microsofts Forschungsabteilung will es daher mit einem anderen Ansatz versuchen und experimentiert deshalb damit, eine fast vollwertige Tastatur auf der Rueckseite eines Tablets anzubringen. Noch sehen die Prototypen etwas krude aus, die Idee scheint jedoch nicht schlecht.

Microsoft Research will mit dem RearType genannten Projekt, an dem auch Forscher von der RWTH Aachen und der Universitaet Toronto beteiligt sind, die oben genannten Probleme aus der Welt schaffen. Das Ergebnis sollen Tablets mit einer leicht bedienbaren physischen Tastatur sein, bei denen kein Platz auf dem Desktop floeten geht und eine maximale Mobilitaet gewaehrleistet bleibt. Der Prototyp der Forscher besteht aus einem Tablet und einer QWERTY-Tastatur, die auf der Rueckseite angebracht wurde. Einige Tasten sind auch auf der Vorderseite installiert, wo sie leicht mit den Daumen erreicht werden koennen. Hinzu kommt ein Ein- und Ausschalter fuer die Tastatur, so dass versehentliche Eingaben vermieden werden koennen.

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Bei ersten Tests mit der Tastatur auf der Rueckseite des Tablets konnten 12 Teilnehmer einer Studie bereits nach einer Stunde Training eine Tippgeschwindigkeit von 15,1 Woertern in der Minute erreichen. Beim normalen Tippen erreichen Normalanwender locker das Doppelte, doch nach Angaben der Forscher gab es keinen statistischen Unterschied gegenueber der Eingabe mit einer Onscreen-Tastatur. Interessant waere jetzt, ob sich die Eingabegeschwindigkeit durch laengere Nutzung mit zunehmender Gewoehnung steigern liesse.

Quelle: ZDNet via WinFuture

  • Stefan Sperling

    Das gabs doch so ähnlich schon mal, hieß Noah Pad und ist glaube ich wieder in der Versenkung verschwunden:

  • Sam

    Find ich sehr nice. Ich würde mir zutrauen mit so einem Apparat durchaus klarzukommen.

  • Cavebaer

    man ist das alt das gibt es schon seit jahren…
    microsoft geht irgendwo hin klaut was und sagt gross “hey wir haben was neues” diese tastas gibt es schon lange. aber ehrlic gesagt hat micro absolut kein gefühl für denn puls der leute. sowas will heute kein mensch mehr haben in zeiten von spracheingabe etc. wenn ich ne hardware tasta haben will schliesse ich nen gerät an oder kaufe mir nen gerät mit einer. ich sehe schon jetzt die probleme mit dem hinlegen wo das teil dann aufeinmal irgendwelche eingaben macht.

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