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Dell Streak soll auch in Schulen, Krankenhäusern und Behörden Fuß fassen

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12 Aug, 2010 5:09 pm

6 Comments

Dell Streak

Dell hat mit seinem Streak genannten neuen Android-Tablet mit 5-Zoll-Touchscreen und Smartphone-Fähigkeiten einiges vor. Zum einen will man natürlich den Endkundenmarkt erobern, andererseits sieht der Computerhersteller aber auch gute Chancen, mit dem Dell Streak im Bereich der Bildung, Behörden und im Gesundheitswesen Fuß zu fassen. Durch einen erfolgreichen Vertrieb an Institutionelle Kunden und in Nischen könnte Dell die Abhängigkeit von einem Erfolg im Consumer-Markt erheblich verringern.

Der Dell Streak wird in den USA ab Morgen zum Preis von knapp 300 US-Dollar in Verbindung mit einem Vertrag und für 550 Dollar ohne Vertrag aber dennoch mit SIM-Lock erhältlich sein. Dies brachte dem Gerät schon im Vorfeld einige Kritik ein, halten viele Beobachter den Preis doch für kaum haltbar. Außerdem wird die Verwendung der bereits veralteten Android-Version 1.6 als Problem gesehen, auch wenn Dell ein Update auf Android 2.2 “Froyo” noch vor Ende des Jahres angekündigt hat.

Dell will den Streak unter anderem Schulbetreibern schmackhaft machen, die damit bei Besuchen in Klassenräumen Notizen anfertigen, Schüler- und Lehrerdatenbanken durchforsten und Telefongespräche führen könnten, so Adam Garry, Manager für Global Professional Learning bei Dell. Von Lehrern ließe sich das 5-Zoll-Tablet angeblich als Anleitungswerkzeug und interaktiver Guide verwenden. Auch für Lernspiele, Blogging, Videoaufnahmen oder das Sammeln von Informationen soll der Streak im Schulalltag herhalten können.

Die etwas ungewöhnliche Gründe und die an eine tragbare Spielkonsole erinnernde Form sollen dem Dell Streak helfen können, junge Zielgruppen anzusprechen, so der Hersteller. Auch wegen der Verwendung von Cornings Gorilla Glass als Abdeckung des Touchscreens soll der Streak für die Verwendung in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen bestens geeignet sein, schließlich lässt ihn das Glas selbst härtesten Attacken widerstehen.

Bisher ist Dell vor allem mit seinen Desktop- und Laptop-PCs im Bildungsmarkt aktiv. Mit dem Dell Latitude 2110 bzw. dessen Vorgänger 2100 hat man allerdings auch ein Netbook für Schüler im Programm, das allerdings mit Preisen jenseits von 600 US-Dollar nicht wirklich günstig ist. Da wäre der Streak dann wohl schon die günstigere Wahl. Sollte es mit den Schulen nichts werden, so will Dell den Streak auch im Gesundheitssektor verwendet wissen.

Vor einigen Wochen war bereits ein speziell konfiguriertes Streak-Tablet für die Verwendung in Krankenhäusern zu sehen, das Dell im September ausführlich präsentieren will. Auch in Washingtons Regierungsviertel geht Dell mit dem Streak bereits hausieren. Den dort ansässigen Behörden und Regierungseindrichtungen wird das Gerät schon seit einigen Woche immer wieder vorgeführt.

Quelle: Forbes

  • Anonymous

    ich hab mich so auf dieses produkt gefreut, aber bei dem preis habe ich mich für eine andere alternative entschieden, schade dell

  • Geist Reich

    dreckige fingernägel … hmm android style

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    Na wenn hier mal der Nickname nicht Programm ist.

  • Graysson

    Ich habe es für 485€ simlockfrei im Mediamarkt gekauft und bin recht zufrieden damit.
    Android 1.6 ist kein Problem, obwohl ich vom Milestone mit 2.1 aufs Streak umgestiegen bin.
    Bis auf LauncherPro funktionierten alle Apps weiterhin.

  • Bubisch

    Ich finde diese Anwendungsgebiete ein wenig dünn beschrieben. Wenn das alles war, was Dell dazu gesagt hat… “Da kann man in der Schule und im Krankenhaus ne Menge mit machen…” Das erinnert mich an “Die kann man so halten!”

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