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ASUS Eee Tablet-Reader – Neue Details & Preis nach unten korrigiert

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13 Aug, 2010 5:00 pm

8 Comments

eeetabletAls ASUS kuerzlich verlauten liess, dass das so genannte Eee Tablet mit seinem 8-Zoll-Display bald fuer “unter 599 Dollar” auf den Markt kommen soll, war die Aufregung gross. Jetzt hat der taiwanische Netbook-Pionier klar gestellt, dass das Geraet wohl eher um die 300 Dollar kosten wird. Ausserdem verriet ASUS einige weitere technische Details, darunter auch, dass das ASUS Eee Tablet kein direkter iPad-Konkurrent sein wird, sondern viel eher eine Art E-Reader.

Wie ASUS anlaesslich der Bekanntgabe seiner Quartalszahlen mitteilte, wird das 8-Zoll-Display mit einer Aufloesung von 1024×768 Bildpunkten arbeiten und 64 Graufstufen bieten. Eine Farbdarstellung wird nicht moeglich sein. Ausserdem verzichtet ASUS auf eine Hintergrundbeleuchtung, um die Nutzung angenehmer zu machen, weil der Anwender nicht mehr “ins Licht” starren muss. Generell soll das Geraet vor allem im Bildungsbereich eingesetzt werden, zum Beispiel als E-Reader, Notizblock und zum Internet-Browsen.

Als Betriebssystem kommt eine ASUS-eigene Linux-Variante zum Einsatz, also nicht wie urspruenglich angenommen Googles Android. ASUS verwendet zudem eine Software, mit der das Eee Tablet als elektronischer Notizblock dienen kann, der mit einem Stylus beschrieben wird. Ausserdem ist eine 2-Megapixel-Kamera verbaut, damit Schueler die Tafelinhalte abfotografieren koennen und sie nicht zwingend abschreiben muessen. Hinzu kommt ein Audiorekorder, mit dem Schulstunden mitgeschnitten werden koennen.

Eine weitere Funktion ist der Browser, mit dem der Zugriff auf das Internet ueber ein integriertes WLAN-Modul moeglich sein soll. Das ASUS Eee Tablet wird mit 2 GB internem Speicher daher kommen, die sich ueber einen MicroSD-Kartenleser erweitern lassen. Die Markteinfuehrung des Geraets ist fuer Oktober geplant, im September soll das Reader-Tablet aber bereits fuer Reviewer verfuegbar sein. ASUS denkt noch darueber nach, es vor der Einfuehrung in “Eee Note” umzubenennen, um einer Verwechslung mit richtigen Tablets vorzubeugen.

http://www.pcworld.com/businesscenter/article/203222/asus_to_release_eee_tablet_with_linux_in_october_for_300.html

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  • Yu

    Klingt nach einem interessanten Gerät… Kein “Vollwertiges” Tablet (hinsichtlich Multimedia und OS), aber mehr als die meisten Ebook-Reader und billiger als die meisten brauchbaren Tablets.

    Bin mal gespannt, wie das wird.

  • impreZzA

    Kann man PDFS bearbeiten?

  • Jan Lemke

    PDFs bearbieten? Ich glaub du hast den Sinn von PDFs nicht verstanden. Besorg dir MS Word!

  • http://twitter.com/JoSchaefers Jo Schaefers

    @Jan: Die Möglichkeit, PDF-Formulare (Tests!) auszufüllen bzw. Notizen in PDF-Dokumenten zu machen, ist für den von ASUS angepeilten EDU-Markt eine Schlüsselfunktion.

    PDF ist auch das richtige Format für solche Aufgaben. Mit “MS Word” kommt man da genau gar nicht weiter, da ein Großteil der Dokumente digital allenfalls eingescannt im PDF vorliegen. Kann es evtl. sein, dass das Verständnisproblem auf deiner Seite liegt?

  • Yu

    Formulare sind zu wenig, man möchte ja auch in einem Textbuch Notizen machen können, die dann idealer Weise fürs Lernen auch zusammen mit dem Text ausdruckbar sein sollten. Und da ein Textbuch auch für Mathe/Physik/whatever existieren kann, muss es eben handschriftlich möglich sein.

    Geht nach meinem Wissen so im Adobe Acrobat Reader gar nicht und im PDF-XChange wählt man beim Handschreiben mit der Freihandfunktion eher die alten Linien nochmal aus und verschiebt sie… Aber die Möglichkeit existiert grundsätzlich vom Format her und sollte bei so einem Gerät dann auch gegeben sein! An den elektronischen Notizblock glaube ich nicht ganz, dafür ist das Schreiben am Tablet garantiert nicht schnell genug, für Notizen reicht es aber vermutlich; Vorausgesetzt die freien Ränder der Dokumente sind groß genug, denn ich gehe mal davon aus, dass die Schriftgröße größer ausfallen wird, als was man mit einem Bleistift auf einen Buchrand hinbekommen würde, wenn der Platz knapp wird.

  • impreZzA

    Sind wir ehrlich, das Gerät selber ist teurer als sonstige E Book Reader, d.h. die Leute würden sich das Gerät kaufen um damit AUCH noch Notizen zu machen (sonst könnten sie ein billigeres kaufen).
    Viele Studenten wissen was ich meine, die ganzen Skripte liegen in PDF Format vor, da wäre es doch mit Abstand das logischste wenn die Möglichkeit bestehen würde, eben diese PDFS zu bearbeiten …

  • Jan Lemke

    PDF-Formulare auszufüllen und zu kommentieren (was übrigens vom Autor erlaubt sein muss wenn man mit den Adobe Produkten arbeitet) ist für mich nicht bearbeiten.
    Nimm dir ein beliebiges PDF aus dem Internet, ändere die Schriftgröße, Farbe, lösche ein paar Absätze, füge ein Bild ein und speicher es dann wieder ab. Natürlich kannst man das mit komischen Konvertern hinmurksen. Mit “bearbeiten” hat das aber nichts zu tun.