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Apple-Manager wegen Bestechung verhaftet und angeklagt

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15 Aug, 2010 9:00 am

9 Comments

Die Katze ist sprichwörtlich aus dem Sack. Noch vor Wochen sickerten Berichte über Suizidfälle in den Fabrikgebäuden von Zulieferer Foxconn durch und hielten die Community in Atem. Das ist inzwischen alter Kaffee, denn Paul Shin Devine, ehemaliger Senior Operations Manager der Apple iPod-Abteilung, wird sich demnächst nämlich gegen schwerwiegende Anschuldigungen vor Gericht verteidigen müssen.

Apple-Manager Devine wird vorgeworfen vertrauliche Informationen an Lieferanten von iPod- und iPhone-Materialien weitergegeben zu haben. Diese konnten dieses Wissen selbstverständlich hervorragend in den Verhandlungen mit Apple einsetzen, um sich so Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Für diese Dienste soll Devine mehr als eine Millionen US-Dollar an Schmier- und Bestechungsgeldern von dutzenden, nicht näher genannten, asiatischen Zulieferern kassiert haben.

Devine eröffnete, um diese Zahlungen möglichst vor Apple und der Welt geheim zu halten, in verschiedenen Ländern Asiens Bankkonten, teilweise auf dessen eigene Frau laufend. Laut Anklage wurden diese in China, Süd Korea, Taiwan und Singapur lokalisiert, ferner habe er teilweise sogar Zahlungen direkt bei seinen Asienreisen erhalten.

„Apple fühlt sich moralischen Standards verpflichtet, in der Art und Weise wie wir unsere Geschäfte ausüben…. Wir verfolgen eine strikte Null-Toleranz-Grenze gegenüber Unvertraulichkeit/Unehrlichkeit inner- und außerhalb des Unternehmens“, so Apple-Sprecher Steve Dowling.

Die Ermittlungen werden vom FBI und dem IRS (Bundessteuerbehörder der Vereinigten Staaten alias „Internal Revenue Service“) geführt. Sehr verwunderlich ist für mich, dass Apple davon nichts gewusst haben möchte. Denn Apple genießt nicht unbedingt den Ruf, sich von irgendwelchen Parteien „übers Ohr hauen zu lassen“. So müssen Apple-Mitarbeiter beispielsweise strengste Sicherheitsrichtlinien befolgen, wenn sie an noch nicht enthüllten Produkten arbeiten.

Quelle: MercuryNews

  • Anonymous

    „Apple fühlt sich moralischen Standards verpflichtet, in der Art und Weise wie wir unsere Geschäfte ausüben…. Wir verfolgen eine strikte Null-Toleranz-Grenze gegenüber Unvertraulichkeit/Unehrlichkeit inner- und außerhalb des Unternehmens”
    AHAHAHAHAHAHA!
    Und DAS von Apple!
    Die haben doch immer noch nicht zugegeben, dass das Antennendesign des iPhone 4 ein Griff ins Klo ist und haben andere Konzerne mit in den Dreck gezogen!

  • http://profiles.yahoo.com/u/POSC5XQBTJUUEWQV6OA3RXT4UU Alexander

    So langsam wird das hier wirklich zu nem Appleblog. Aber wenn’s hilft. :)

  • http://twitter.com/cyberfux cyberfux

    Wie jetzt?

    Apple ist doch nur ein herzloser Großkonzern dem es nur ums Geld geht?

    Ich bin schockiert!

  • http://twitter.com/Ben_Voigt Benjamin Voigt

    Da haben die sich ja wirklich einen Bad Apple eingefangen. :D (Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen.)

    Wenn die Vorwürfe so korrekt sind, scheint er ja noch nicht einmal die Aufträge dafür vergeben zu haben, sondern “nur” Informationen herausgegeben zu haben, damit die Unternehmen tatsächlich das günstigste Angebot unterbreiten (OK, falls das ursprüngliche Angebot von ihnen niedriger war, werden sie es vllt. angehoben haben).

    Sicherheitsrichtlinien funktionieren aber nur, solange sie eingehalten werden. Vielleicht lernt Apple daraus und Managern werden keine Informationen über kommende Projekte mehr gegeben. Zutrauen würde ich es ihnen. :D ;)

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  • Applefriend

    Ach Sascha,
    da muss ich ja doch mal wieder schreiben, brauchst Du jetzt schon so dringend Traffic, dass Du jede noch so kleine Apple-Meldung in der Dir üblichen Art und Weise verwurstet?

    Einfach nur noch peinlich, blöderweise muss ich zugeben, dass das auch zwischenzeitlich der einzige Grund ist, Deinen Blog hin und wieder anzusehen.

    Da ja zwischenzeitlich bei den Netbooks die Luft raus ist (keine HD-Displays, keine HDMI Ausgänge auch sonst keine wirklichen Neuigkeiten mehr, ist Netbooknews tatsächlich nur noch wegen des Apple-Bashings interessant.

    Naja, in einem Jahr wird es keine Netbooknews mehr geben…

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    Du rein traffictechnisch haben wir ueberhaupt keine Probleme aber generell sehe ich das als gute Gelegenheit an, so jemanden wie dir den oeffentlichen Raum zu schaffen, den er benoetigt um sich vollends als Klappspaten zu outen.

    Ich darf mich dann in einer Antwort wieder so richtig schoen auslassen und freue mich, dass ich dir wieder einen reinwuergen konnte.

    Jetzt mal ganz ehrlich, ist das irgendwie ein masochistischer Fetisch von dir, immer wieder angekrochen zu kommen und sich dann virtuelles, heisses Bratfett ueber den nackten Hintern giessen zu lassen?

    Ich freue mich auf die naechsten 12 Monate mit dir. So und nu Mittagsschlaefchen machen, Montag geht Schule wieder los.

    wuff ;)

  • otasim

    tja, so kanns gehen. Aber mal ehrlich, wenn Veräpple von heute auf morgen nicht mehr existieren würde, würde es niemandem auffallen :-) )

  • otasim

    tja, so kanns gehen. Aber mal ehrlich, wenn Veräpple von heute auf morgen nicht mehr existieren würde, würde es niemandem auffallen :-) )