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Intel: Wir triumphieren über ARM-Chips in puncto Energieeffizienz

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25 Aug, 2010 5:00 pm

7 Comments

Der amerikanische Halbleiter-Primus Intel greift nach den Märkten, die bisher eher eine Domäne von ARM-Plattformen waren. Seitdem der Trend immer mehr in Richtung ultra-mobile Geräte geht, sieht Intel hier offenbar verstärkten Handlungsbedarf und feuert nun eine volle Breitseite ins “Wohnzimmer” von Advanced RISC Machines ab.

Bildquelle: Slashgear.com

Justin Rattner, seines Zeichen CTO bei Intel, sagte in einem Interview gegenüber Reuters, dass die kommenden Moorestown Prozessoren mit ARM gleichziehen werden, was die Energieaufnahme im Standby angeht. Die Moorestown-Prozessoren sind eine abgespeckte Version der Intel Atom-Prozessoren, die besonders energieeffizient arbeiten sollen, wodurch sie für Smartphones und Tablets besonders interessant werden.

Die kommende Generation mit Codenamen „Medfield“ soll laut Rattner dann ebenfalls mit der Energieaufnahme im aktiven Betrieb gleichziehen und so ARM endgültig ausboten.

„Ich sehe uns ARM davonziehen, da wir auf fundamentale, technologische Vorteile zurückgreifen können, über die ARM definitiv nicht verfügt“, so CTO Rattner.

Es besteht kein Zweifel, dass Intel auf jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen kann und so leistungstechnisch enorme Vorteile gegenüber der Konkurrenz hat. Shreekant Thakkar, Chefingenieur in Intel‘s Ultra Mobile Group, fügt an, dass der Moorestown-Chip weit mehr Leistung biete als ARM‘s Cortex A8 und A9. Er führt weiter aus, dass die Konkurrenz keine Chance habe das aggressive Energiemanagement des Moorestown zu erreichen, da schlichtweg die nötigen Chips fehlen um in dieser Klasse mitspielen zu können. Summa summarum Intel ist überzeugt davon, sich in Zukunft ganz klar über ARM triumphieren wird.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen der Chiphersteller ist nicht nur im mobilen Sektor zu beobachten, sondern auch im Server-Bereich. Einem früheren Bericht zufolge, führt ARM bereits erste Experimente mit ARM-Prototypen in Servern durch. Ob die Chip-Architektur von ARM tatsächlich in einem Server realisierbar ist, müssen demnach weitere Tests zeigen.

Rajnish Arora vom Marktforschungsinstitut IDC betont in einem Interview jedoch, dass Businesskunden generell nicht dazu bereit sind, auf die Schnelle ihre Plattform zu tauschen, insofern hat ARM noch viel zu tun, um wirklich in naher Zukunft im traditionellen IT-Markt Fuß fassen zu können.

Quelle: ZDNet Asia

  • Anonymous

    intel hätte wenigstens nen paar benchmarks oder zahlen zeigen können.
    so liest sich das wie die argumentation eines 5jährigen.
    “ich bin sowieso viel besser als der tom”
    “der is nur 4 und ich bin 5″
    “der kann garnicht besser sein”
    “und länger rennen als der kann ich sowieso!”

  • Master Snowman

    die chips von Intel müssen eines noch erreichen: billig. und dann stellt sich eine weitere frage bezüglich servern: will sich Intel die berechtigung der jetztigen, teuren server-CPUs durch billige, energieeffiziente CPUs tatsächlich zunichte machen?

  • smoky

    sorry, aber ARM sind immer noch Acorn RISC Machines.

  • Gast

    “intel hätte wenigstens nen paar benchmarks oder zahlen zeigen können.”

    Wozu? Schau dich um auf den Webseiten, überall wird verkündet das Intel jetzt auch ARM (bald) einholt. So günstige und gute Werbung kann denen doch nur recht sein. Fakten würden diese Werbung bloss stören.

    “so liest sich das wie die argumentation eines 5jährigen.”

    Merk dir das, und bei deinem nächsten Hardwarekauf erinner dich wieder dran.

  • Anonymous

    ich kaufe wenns geht sowieso nur amd.
    früher war amd viel stärker. (doppelt so gutes preis leistungs verhältnis)
    dann hat intel verkäufer quasi erpresst, damit sie kein amd verkaufen.
    seit dem is der laden für mich sowieso gestorben, auch wenn sie amd jetzt ziemlich dampf machen.

  • http://www.netbooknews.de Sascha Pallenberg

    Das war vor der Trennung der Prozessorsparte vom Mutterkonzern. Seitdem heissen sie, wie Niklas voellig richtig schreibt Advanced RISC Machines

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